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am 29. April 2014
Eigentlich hab ich ja jede Menge Bücher zu lesen. Auf meinem SuB, (Stapel ungelesener Bücher), befindet sich alles was das Herz begehrt. Aber Sehnsucht ist ein Notfall war für mich ein richtiger "Kaufnotfall"! Das Cover dass einen in Urlaubsstimmung versetzt, die Inhaltsangabe die eine wunderschöne Geschichte verspricht und meine Neugier haben mich wieder einmal in den Buchladen meines Vertrauens marschieren lassen. Eine gute Entscheidung.

Eva ist eine warmherzige Frau die es liebt in warmen Socken sich auf ihrem Sofa einzuigeln. Mit ihrem Freund Johannes ist sie eigentlich glücklich. Sie schreibt ihm oft eine SMS die er aber leider selten beantwortet.
Als kleines Mädchen hat sie ihre Mutter verloren. Sie starb an einem Wespenstich. Ihr Vater hat daraufhin ein neues Leben begonnen. Ohne sie! Zu groß war sein Schmerz um seine Frau. Eva hat ihn sehr an sie erinnert.

Eva ist bei ihreren Großeltern aufgewachsen. Sie hat eine sehr inniges Verhältnis zu ihrer Oma. Die alte Dame qualmt ihre Zigaretten und trinkt zum Frühstück Cola. Ein Döner rundet ihre gesunde Ernährung noch ab. :-) Als sie Eva Silvester mitteilt dass sie Opa verlässt versteht diese erst mal die Welt nicht mehr.

Eva liebt ihre Arbeit als Physiotherapeutin. Sie hat sich auf Kinder spezialisiert. Eine besondere Zuneigung hegt sie für den kleinen Thore.
Als Eva einmal ihre Arbeit beendet hat, und heimgehen möchte kommt Thore mit
seinem Vater. Herr Pauli hat wahnsinnge Schmerzen und braucht eine Notbehandlung. Dabei bringt der sympathische Papa auch gleichmal Evas Herz zum stolpern.....

Eva, 33 Jahre alt, weis nicht mehr aus noch ein. Liebt sie nun Herr Pauli oder ihren Johannes? Eine Liebesnacht mit Tobias Pauli bringt ihr Leben total aus dem Gleichgewicht.

Oma, 79 Jahre alt, wartet sehnsüchtig auf ihre erste eigene Wohnung. Opa behandelt sie jetzt ziemlich mies. Sie kommt nicht mal mehr an ihren Kleiderschrank.

Eine alte und eine junge Frau in Not...auf gehts nach Italien. Oma will das Meer sehen. Zum ersten Mal in ihrem Leben......

Meine Meinung

Es war eine sehr schöne Reise die ich miterleben durfte. Oma blüht richtig auf. Sie fahren zuerst in die Schweiz. Die verschneite Landschaft ist atemberaubend schön. Eine Fahrt über die beleuchtete Brücke in Luzern. Weil Oma so begeistert war gleich ein zweites Mal.
Es geht weiter nach Mailand. Im Auto hören sie viel Radio. Ääääh...kennt eigentlich jemand von euch Rhianna Frobess?????
In Mailand bekommen sie ein schönes Zimmer. Die Vermieterin spricht deutsch und freundet sich mit Eva an. Oma mit deren Mutter. Auch eine zweite Sophia Loren entsteht. Oma lässt sich einen flotten Haarschnitt verpassen. Rote Farbe ist natürlich ein Muss! Die Loren hat doch auch rote Haare!
Die Landschaft ist wunderschön.Zypressen hat Oma vorher noch nie gesehen. Im Januar ist noch kein Urlaubsstress zu spüren und eine angenehme Wärme. Die toskanischen Bauten faszinieren die Beiden. Alles ist viel farbenfroher als daheim.
Dann geht es weiter nach Porto Azzuro. Endlich lernt Oma das Meer kennen.

Diese Geschichte ist lustig und traurig zugleich.Der Schreibstil fesselnd.
Das Buch kann man nicht mehr aus der Hand legen. Entweder man hat Tränen vom Lachen oder Weinen in den Augen.
Das offene Ende in dem Buch hat mich nicht gestört. Ich weis trotzdem für wen sich Eva entscheiden wird. Ihre Oma hat ihr den Weg gezeigt. Hat ihr von ihrem Leben erzählt. Eva hat ihre Oma erst auf der Reise richtig kennengelernt. Zitat am Ende der Geschichte : "Die Furcht zu irren ist schon der Irrtum selbst"!

Fazit

Sabine Heinrich hat ein wunderbares Buch mit einem überraschenden Ende geschrieben. Ich gratuliere zu diesem tollen Debüt.

Meine absolute Leseempfehlung! Ich vergebe 5 von 5 Sternen
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am 13. Oktober 2014
Es gab in selten ein Buch, dass mich zum einen so gefesselt hat und zum anderen so enttäuscht hat.

Ich finde die Schreibweise von Sabine Heinrich wirklich herrlich und auch die Dreiecksbeziehung um Eva, Johannes und Tobias hat mich direkt mitgerissen. Ebenso die Entscheidung von Eva und Oma ans Meer abzuhauen, fand ich super und ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Aber dann plötzlich Buch aus.... Waaaas??? Habe ich irgendwas übersehen??? Das ist doch jetzt ein Scherz???
Ich muss dazu sagen, ich bin wirklich kein Freund von offenen Enden, aber das ist schon nicht mehr als offen zu bezeichnen, sondern eher als Mitten in der Handlung förmlich abgewürgt. Schade.

Fortsetzung unbedingt erwünscht!!!
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am 11. August 2014
“Warte -”, ich kippe den Sekt in einem runter und gebe ihm das leere Glas zurück, “könnte ich noch einen haben? Oder noch besser: Bring die ganze Flasche mit. Oma macht mit Opa Schluss. Prosit Neujahr!”

Zitat, Seite 10

Kurz vor Neujahr lässt man oft das vergangene Jahr bzw. das bisherige Leben Revue passieren. Auch Evas Oma tut das und beschließt kurzer Hand, sich nach sechzig Jahren Ehe von Opa zu trennen. Auch Eva, die Omas Pläne vorerst nicht versteht, findet sich ganz plötzlich in der Situation wieder, ihr bisheriges Leben zu hinterfragen. Ist sie in ihrer Beziehung mit Johannes wirklich glücklich?

Als sie im Club Tobias kennenlernt, gerät ihre strukturierte Welt ins Wanken. Da hilft nur eins: abhauen. Rein ins Auto und ab in den Süden, ans Meer. Auf einer turbulenten Fahrt nach Italien kommen Oma und Enkelin ins Philisophieren: Wie viele Kompromisse verträgt eine Beziehung? Wie oft kann man neu anfangen? Gibt es falsche Entscheidungen oder nur den falschen Zeitpunkt? Eine aufregende Reise durch Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft beginnt.

“Ich hätte gerne eine Wegbeschreibung für mein Leben.”

Zitat, Seite 203

Sabine Heinrichs Debüt erzählt von einem turbulenten und zugleich erleichternden Roadtrip ans Meer. Im Fokus stehen Eva und ihre Oma, die beide vor einer schweren Entscheidung stehen: Oma, die sich nach sechzig Jahren Ehe vom Opa trennen will und Eva, die nach der Begegnung mit Tobias, ihre Beziehung zu Johannes hinterfragt. Aus einer spontanen Idee, einfach abzuhauen, wird Ernst.

Auf der Fahrt gen Süden kommen sich Eva und ihre Oma näher denn je. Für Eva, die ihre Mutter früh verlor, ist die Oma wie eine Mutter. In all den Jahren hat sie ihre Großeltern immer als Einheit wahrgenommen. Doch durch die erstmals ausgesprochenen negativen Gedanken der Oma und deren melancholische Stimmung während der Fahrt, wird Eva schnell klar, dass nicht alles so ist, wie es schien. Die Fassade der glücklichen Großeltern beginnt zu bröckeln.

Auf dem Weg nach Italien führen die beiden Frauen offene Gespräche über Liebe, Verpflichtung und dem Sinn des Lebens. Für beide wird die Fahrt zur Offenbarung. Das Meer schenkt ihnen Trost, ein Gefühl von Freiheit und Grenzenlosigkeit.

“Schritt für Schritt gehen wir ins Meer, bis zu den Knien, dann schreit Oma laut auf. Sie lässt den Rocksaum los und auch meine Hand. Sie steht im Meer, zum ersten Mal in ihrem Leben. Sie schreit. Der Schreit geht über in ein Lachen und schließlich in Tränen.”

Zitat, Seite 279

Der Autorin ist eines besonders gut gelungen: die Bindung der beiden Frauen zueinander darzustellen. Mit den liebevollen und teils sehr amüsanten Unterhaltungen zwischen Oma und Enkelin hat sie die Verbundenheit der Frauen für den Leser spürbar werden lassen. Durch die Zeilen schenkte sie dem Roman eine gefühlvolle Note, die mich an vielen Stellen berührt und begeistert hat.

Dennoch ich mit dem Debüt der Autorin nicht wirklich warm geworden. Neben den gefühlvollen Zeilen stößt der Leser immer wieder auf eine wilde Mischung aus seichtem und kitschigem Liebesgeturtel a la Rosamunde Pilcher und wildem Sextalk. Eine Kombination, die mich nicht nur irritiert hat, sondern dem Buch meines Erachtens auch die nötige Ernsthaftigkeit nimmt. Das Werk wirkt daher auf mich etwas unharmonisch. Das offene Ende wirkt zu abrupt und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass einige Gedanken nicht zu Ende gedacht wurden. Irgendwas fehlt. Als hätte die Autorin nur an der Oberfläche der beiden Frauen gekratzt und überlässt es nun dem Leser, bis ins Innere vorzudringen.
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am 20. Dezember 2015
Möglicherweise haben wir unterschiedliche Bücher gelesen, das wäre auch die einzige Erklärung für dieses Missverständnis. Ich kaufte dieses Buch in der Hoffnung, endlich mal wieder einen intelligenten Frauenroman lesen zu können, der über das übliche "Wer ist der Richtige für mich, der Schöne oder der Schnulzige" hinausgeht.
Ich bin leider etwas enttäuscht. Dieser Roadmovie mit der Horizontweite eines Lebens im Ruhrgebiet der 50er Jahre, mit einer mit absoluten First-World-Problems gepeinigten Enkelin und ihrer rauchenden, Schnaps und Cola saufenden Oma kommt nicht ansatzweise an das heran, was andere Leserinnen hier berichten.
Versteht mich nicht falsch, ich stehe auf Bridget Jones und manchmal muss derlei Lektüre sein, im Winter, bei schlechtem Wetter - aber dann muss wenigstens das Buch gut sein. Stil- oder zumindest geistvoll, aber nicht eine Plattitüde nach der anderen, gewürzt mit ein bißchen Alltagsbeobachtung und Bella Italia.
Wer seit Jahren in einer Beziehung festsitzt und mal wieder ein bisschen das aufregende Gefühl erleben möchte, zwischen zwei Männern zu stehen, der ist hiermit möglicherweise gut beraten, alle anderen werden nicht glücklich. Kauft es euch maximal gebraucht. Das Cover ist immerhin schön und das Ende nicht so vorhersehbar wie ich befürchtete.
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Evas Weltbild bekommt plötzlich einen Sprung, als ihre Oma, die sie als kleines Mädchen aufgezogen hat, sich nach fünfzig Jahren von Opa trennen will. Dabei schien doch immer alles in der kleinen Zechensiedlung im Pott in bester Ordnung. Kann man sich so täuschen? Eine Trennung nach derart vielen gemeinsamen Jahren? Eva beginnt auch, über ihre eigene Beziehung nachzudenken. Seit Jahren ist sie mit Johannes liiert, der fragt sie aber nicht mal im Ansatz, ob sie heiraten wollen oder gar Kinder kriegen sollten. Genau da lernt sie Tobias kennen, den Vater eines ihrer kleinen Patienten aus der Physiotherapie. Er ist charmant, schreibt täglich viele SMS und mag Kinder. Ein Traummann? Eva weiß plötzlich gar nicht mehr, was sie wirklich will. Gemeinsam mit Oma flieht sie ans Meer, um sich ihrer Gefühle klar zu werden.

Sabine Heinrich könnte manchem aus dem Radio oder Fernsehen bekannt sein, wo sie bei den öffentlich-rechtlichen Sendern für „Zimmer frei“ und mittlerweile eine eigene Talkshow arbeitet. „Sehnsucht ist ein Notfall“ ist ihr erster eigener Roman. Vorgestellt wird eine seltsam anmutende Trennungsgeschichte, die hier auf ein ungekürztes Hörbuch gepresst wurde. Zu Beginn ist der Roman gar nicht so superspannend. Alles tritt irgendwie auf der Stelle für ganze zwei CDs, das sollte immerhin gut mehr als ein Drittel des Romans sein. Fast ist man schon gewillt, abzubrechen. Und dann kommt doch noch Fahrt und Gefühl auf. Ja, „Sehnsucht ist ein Notfall“ entwickelt sich noch richtig gut, hat man erstmal den Anfang überstand. Das mag auch an der festgefahrenen Situation der Protagonistin liegen. In ihrer Beziehung rührt sich nichts mehr, klar, es gibt Liebe, auch Sex und Gemeinsamkeiten. Aber eben auch Trennendes und Abgründe, die sich nicht überwinden lassen, sondern im Gegenteil Eva immer mehr bewusst werden. Sie liebt nun mal Kinder, basta!

Die Autorin selbst liest das Hörbuch, leider nicht immer ganz toll. Zu Beginn muss man sich eher an sie gewöhnen. Es gelingt nicht recht, genau zwischen Männern oder Frauen zu unterscheiden. Unterhalten sich beispielsweise Johannes und Eva, muss man teuflisch aufpassen, wer denn was sagt. Das gibt sich aber mit der Zeit, was nicht heißen soll, dass es der Autorin besser gelingt. Vielmehr gewöhnt man sich an die mangelnde Unterscheidung und den Grundtenor des Romans. Wobei trotzdem nicht immer klar ist, ob Eva etwas wirklich ausspricht oder nur denkt. Ähnlich verläuft es mit manchen Absätzen, die im geschrieben Roman zwar klar erkennbar sind, im Hörbuch aber nicht immer zu hören. Von einem Atemzug auf den anderen ändert sich die Situation grundlegend und man ist erstmal verwirrt.

Trotzdem lohnt sich das Hören von „Sehnsucht ist ein Notfall“, eben weil es sich im weiteren Verlauf sehr nett entwickelt und man doch gerne wissen möchte, für welchen der Männer sich Eva letztlich endscheidet. Ihre Vor- und Nachteile haben sie nämlich beide, das muss Eva auch feststellen.

Dieses Hörbuch kann man hören, muss man aber nicht. In der Tiefe hat es mehr Qualitäten, als auf den ersten Blick erkennbar werden, wann man die erste CD erst überstanden hat.
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am 24. April 2014
Ein sehr gelungener Debütroman von Frau Heinrich mit einer hervorragenden Titelauswahl. Mich hat das Buch sehr berührt, vielleicht auch weil ich selbst Oma einer bezaubernden Enkelin bin und mir eine so wunderbare Liebe zwischen ihr und und mir sehnsüchtig wünschen würde. Auch wenn mich interessieren würde, wie sich Eva nun entschieden hat, finde ich das offene Ende gerade gut. Und vielleicht gibt es ja einen Folgeroman, den ich mir auch garantiert kaufen würde. Jedenfalls regt das Buch sehr zum Nachdenken über das eigene Leben an. Über die richtig oder falsch getroffenen Entscheidungen in seinem Leben, was ist wichtiger: Liebe oder Vernunft?? Es gibt wohl keine klaren Antworten!!!! Am Ende bleiben immer noch offene Fragen!
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am 26. Mai 2014
Am besten gefiel mir an diesem Buch der Umgang der Enkelin EVA mit ihrer geliebten Oma. Liebevoll und warmherzig nimmt sie sich der Nöte der alten Frau an. Als sich diese noch mit 80 von ihrem - nie wirklich geliebten Mann scheiden lassen will und eine neue, kleine Wohnung sucht, hat sie Verständnis dafür - besonders als sie begreift, wie unglücklich diese Beziehung war.
Ihren eigenen Problemen mit ihrem Lebenspartner zum Trotz, macht sie mit der Oma eine Reise nach Italien - ans Meer.

Diese Geschichte ist warmherzig geschrieben, mit Humor und Ironie durchwachsen - ein Lesevergnügen! - eigentlich Hörvergnügen!!gg
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am 6. September 2014
Kurz vor Silvester erfährt Eva bei einem Telefonat mit ihrer Oma, dass diese sich von Opa trennen will. Die beiden sind seit 60 Jahren verheiratet. Aber Oma hatte keine schöne Zeit mit ihm. Wenigstens die Zeit, die ihr jetzt noch bleibt, möchte sie glücklich verbringen. Eine Wohnung hat sie sich schon gesucht, der Umzug ist geplant.

Eva ist seit Jahren mit ihrem Freund Johannes zusammen. Beide sind um die 30, und Eva will ein Kind. Johannes aber nicht.
Eigentlich geht es den beiden gut. Aber über wichtige Dinge reden sie nicht mehr. Johannes hat scheinbar beschlossen, dass alles gut ist, wie es ist.
Und so stürzt sich Eva Hals über Kopf in eine Affaire mit dem Vater eines kleinen Patienten in der Physiotherapie-Praxis.
Eva ist durcheinander, nicht zuletzt wegen Oma.
Kurzentschlossen verschwinden Oma und Eva zusammen und machen sich mit dem Auto auf den Weg nach Italien. Im Januar!

Sehnsucht ist nun wirklich ein Notfall, und dieses Buch ist ein echter Gewinn für eine Leseratte.
Es hat als Roadtrip-Wohlfühl-Schmöker schnell einen Suchtcharakter für mich bekommen.
Oma ist mir schnell ans Herz gewachsen, vor allem wenn man über ihren Hintergrund und ihr doch ziemlich trauriges Leben erfährt, geht es einem ans Herz und zeigt, dass man nicht zu lange warten sollte, bis man sich seine Träume erfüllt und sein Leben so lebt, wie man es sich wünscht, und wie man es verdient hat.
Auf der Reise erfährt Eva Dinge, die sie bisher noch nicht wusste, und aus Oma wird eine richtig tolle Frau, mit der man Spaß hat, und die beginnt, ihr Leben endlich zu genießen.
Auch Eva versucht, sich darüber klar zu werden, was sie von ihrem Leben überhaupt erwartet und sucht nach Antworten, ob sie bei Johannes bleiben oder mit Tobias neu anfangen soll.

Mir hat das Buch richtig gut gefallen, ich habe das Lesen sehr genossen, stellenweise Parallelen zu mir und Eva und zum Leben meiner Oma und der von Eva gefunden. Vielleicht hat mich die Geschichte nicht zuletzt deshalb so sehr angesprochen.
Sabine Heinrichs Schreibstil sagt mir sehr zu - klar, spannend, humorvoll und mit dem genau richtigen Quantum Ernst, den die Geschichte braucht.
Sehnsucht ist ein Notfall ist ein sehr empfehlenswerter Schmöker, den ich sicher nochmal lesen werde. Außerdem hoffe ich auf Nachschub von Frau Heinrich ;)
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am 15. Mai 2015
Sehnsucht ist ein Notfall - mitunter als klassische "Frauenlektüre" betitelt hat mir gut gefallen.
Und ich gestehe: Das Gesicht der Autorin Sabine Heinrich hatte ich ständig im Kopf, wenn es um die Haupt-Protagonistin ging. Warum auch nicht?! Ist ja ne Süße. Das führt allerdings zu latenter Eifersucht, wenn sich da Männer ins Leben der Hauptdarstellerin mischen.

Das Buch ist lebendig geschrieben und macht einfach Spaß. Warum nen Stern Abzug? Weil ich das Ende leider etwas unbefriedigend finde. Soll hier Raum für eigene Varianten offen bleiben?
Und ne kleine (nicht ganz ernst gemeinte) Warnung: ich las das Buch in nem Wellnesstempel. FKK. Da wäre mir Seite 85 fast zum Verhängnis geworden... ;c)
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am 7. Oktober 2015
Ich kannte Sabine Heinrich bereits aus dem Fernsehen und finde sie sehr sympathisch. Als ich auf der Suche nach Urlaubslektüre darüber "gestolpert" bin, habe ich das Buch spontan gekauft und nicht bereut. Die Story ist ja schon ausreichend beschrieben, daher nur noch einen Satz: das Buch ist amüsant - trotz ernsthaftem Thema, kurzweilig und hat eine interessante Message - das hat mir besonders gefallen!!
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