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Kundenrezensionen

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am 28. Juli 2014
Wer sich schon immer gefragt hat, was dabei herauskommt, wenn ein Softwareentwickler einen Science-Fiction-Roman schreibt, bekommt mit NEXUS eine Antwort. Ramez Naam hat bei Microsoft federführend an der Entwicklung von Outlook, dem Internet Explorer und der Suchmaschine Bing mitgearbeitet und hält 19 Patente aus dem Bereich der Informatik. Er ist fraglos ein anerkannter Wissenschaftler und Computerexperte. Nun kann es sehr leicht sein, dass, wenn jemand mit solchen Reputationen sich an ein fiktives Werk heranwagt, er den Leser mit geballtem Wissen und Informationen erschlägt und der Unterhaltungswert auf der Strecke bleibt. NEXUS fällt nicht in diese Kategorie. Naam erzählt einen spannenden Thriller, der gleichzeitig einen nicht ganz so unwahrscheinlichen Blick in die Zukunft wirft, der zudem mit Fakten aus dem derzeitigen Stand der Wissenschaft untermauert wird und dann auch noch ethisch-moralische Fragen aufwirft. Zu guter letzt bezieht der Autor auch noch recht eindeutig Stellung zu den aufgeworfenen philosophischen Fragen. Ramez Naam ist ein Schriftsteller mit einer bestimmten Haltung und diese wird in seinem Debütroman deutlich.

NEXUS ist eine Nano-Droge, vielmehr ein Neurocomputer, der direkt das Gehirn beeinflusst. Je nachdem mit was NEXUS programmiert wurde, kann dieses als Prozess im Gehirn ablaufen, beispielsweise kann man so ohne Übung ein veritabler Kampfsportler werden. Kaden Lane ist es mit einigen Freunden gelungen die flüchtige Droge NEXUS, so weiter zu entwickeln, dass sie permanent im Gehirn bleibt und der Mensch, der NEXUS 5 intus hat, so die Veränderungen, die das Programm bewirkt, auf Dauer in sich hat. Er ist also nicht mehr nur Mensch, sondern eine Art Mensch 2.0. Natürlich hat auch die amerikanische Regierung Interesse an NEXUS 5, oder vielmehr ein Interesse daran, dass NEXUS 5 nicht weiter verbreitet wird. Lane und seine Mitstreiter werden verhaftet, nachdem sich eine Agentin bei ihnen einschleust. Um seine Freunde zu schützen lässt sich Lane auf einen Deal ein: er versucht für den Geheimdienst Kontakt zu einer chinesischen Wissenschaftlerin herzustellen, die auf dem gleichen Gebiet forscht, wie er.

Von da an entwickelt sich ein recht actionreicher Geheimdienstthriller, der im Jahr 2040 spielt. Vor der exotischen Kulisse Thailands, wird Lane zum Spielball verschiedener Interessen und versucht dabei auch, sich über seine eigenen Vorstellungen klar zu werden. Eine Wirkung von NEXUS ist nämlich auch, dass sich die Gehirne, die auf NEXUS sind, miteinander vernetzen. So kann zum einen die Intelligenz erhöht werden – wenn mehrere Gehirne auf größere Ressourcen zurückgreifen können, wird auch die Leistung größer; zum anderen lassen sich andere Menschen durch NEXUS leicht manipulieren. Wäre es nun Fluch oder Segen für die Menschheit, wenn sie sich auf diese Weise weiterentwickelt?

Wie ich oben schon erwähnt habe, bezieht Naam Stellung, zu dieser Frage. Seine Antwort ist eindeutig, seine Sympathien klar verteilt. Trotzdem lässt er auch die Gegenseite zu Wort kommen und auch deren Einstellungen werden plausibel erläutert. Er lässt keinen Zweifel daran, dass man auch zu anderen Lösungen kommen kann, wie der von seinem Protagonisten (und offensichtlich auch von ihm) präferierten. Und das hebt dieses Buch weit über den durchschnittlichen Zukunftsthriller hinaus. Es gibt nicht nur gut und nur böse. Die Taten aller handelnden Personen sind nachvollziehbar: man muss sie nicht verstehen, man muss sie nicht für richtig halten, man kann sie sogar verabscheuen - trotzdem bleiben sie nachvollziehbar.

Die Antwort auf die Frage, ob man der Menschheit einen Fortschritt vorenthalten sollte, obwohl man weiß, dass dieser Fortschritt auch von irgendwelchen Menschen (Mächten?) mißbraucht wird, beantwortet ein buddhistischer Mönch mit einem nachdenkenswerten Vergleich: Würde man den Menschen die Möglichkeit zum leichteren Erlernen von Sprache und Schrift vorenthalten – gesetzt den Fall, dass das Erlernen sonst ein Leben lang dauern würde und extrem schwierig wäre, auch „wenn charismatische Faschisten, die Sprache dazu benutzen, die Menschen aufzuhetzen, sie zu Gewalt anzustacheln, ihren Hass zu schüren, Kriege anzuzetteln“?. Kann man das auch auf den heutigen technologischen Fortschritt anwenden? Ganz ehrlich: ich weiß es nicht. Aber das sind Themen, die die man ruhig mal in den Fokus stellen sollte.

Das Buch stellt Fragen, über die es sich lohnt, nachzudenken. Und dabei ist es keine langweilige theoretische Abhandlung. Es ist und bleibt vor allem ein spannender Thriller. Aber ein Thriller, der jedenfalls bei mir, lange nachwirken wird. Spannung und Anspruch - für mich schon jetzt ein Highlight meiner diesjährigen Lektüre.
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am 20. August 2014
Ich würde dem Buch gerne 5 Sterne geben, denn es ist echt gut und flüssig geschrieben weder mit einem Action Stil, noch langatmig. Doch was mich davon abhält die volle Punktzahl zu vergeben (ich würde eher 4 1/2 geben) ist die Tatsache, dass wie so häufig bei actiongeladenen Plots das Ganze recht unvorstellbar und schnell unrealistisch wird - die Helden stecken alles ein die anderen sind schnell mal hin.
Die Idee des Buches ist phantastisch und man merkt dem Autor an, dass er Insider ist, selbst programmiert und die Möglichkeiten die sich in einer vernetzten Welt bieten kennt.
Das in der Zukunft angelegte Szenario ist schon heute vorstellbar, die moralische Grundfrage "wie weit ist der Mensch in seiner Entwicklung" sehr interessant und der Konflikt Erkenntnisse frei verfügbar zu machen auch auf die Gefahr hin, dass sie missbraucht werden ist hier in einer sehr deutlichen Weise beschrieben.
Zum Plot: Geführt von den USA haben die Staaten der Welt ein Abkommen geschlossen, dass die wissenschaftliche Entwicklung neuronaler Technik stark reglementiert und alle verfolgt, die sich mit der Veröffentlichung solcher Kenntnisse ins Rampenlicht wagen. Nexus ist im Prinzip eine Droge, die auf Nanotechnologie basierend erlaubt mentalen Kontakt mit einer anderen Person aufzunehmen. Zwei junge Wissenschaftler haben nun die Möglichkeit entwickelt diese Droge so umzustrukturieren, dass Sie nicht in Ihrer Wirkung nachlässt, also permanent verfügbar bleibt. Ihnen ist es damit auch gelungen, Einfluss auf andere Personen auszüben und sie unter mentale Kontrolle zu bringen. Das bringt sie in den Focus der ERD einer Behörde, die solche Entwicklungen verfolgt und deren Protagonisten bestraft.
Da die bösen Chinesen (ein wenig Klischee ist halt auch dabei) jemanden haben, der die gleichen oder gar bessere Eigenschaften zeigt wird einer der Wissenschaftler - Kaden - erpresst um als Lockvogel/Spitzel an einer Konferenz zu Neuroentwicklungen in Thailand teilzunehmen.
Hier ist auch ein wenig Schwäche im sonst guten Roman zu erkennen, Kaden wird in vielen Szenen doch als recht naiv dargestellt, was er von seinem sonst gezeigten Charakter eher nicht sein sollte - aber gut. Er erreicht sein ihm vorgegebenes Ziel und kontaktiert erfolgreich die chinesische "Superfrau" und wird auch wie geplant von ihr in ihr Labor eingeladen. Daraufhin wäre die Geschichte für ihn soweit zu Ende, doch wie in einem guten Thriller lässt ihn die Beörde dann doch nicht los, wenn sie ihn nun mal hat und wollen dann eben gleich noch einen verdächtigen und für sie unerreichbaren "Drogenbaron" schnappen.
Ab da geht dann alles schief und was bisher so wie ein SF Roman "dahinplätscherte" wird nun zur abgedrehten Action Orgie mit vielen Toten und der Vermischung von Gut und Böse. Die Kaen betreuenden/beaufsichtigende Agentin - ebenfalls mit Superkräften ausgestattet - weil es die "Guten" sein sollen dürfen sie das - wandelt sich vom Verfechter der Ideen der ERD zu ihrem Gegenteil. Diese Wandlung ist sogar auf Grund Ihrer da gezeigten Vergangenheit nachvollziehbar, kommt aber doch recht plötzlich.
Ob eine Seite gewinnt sollte man selbst herausfinden, denn lesenswert ist der Roman auf jeden Fall.
Die Frage, ob die Menschheit in der Lage ist einen derartigen Kontakt zu verarbeiten, sich vom Individuum zu einer Schwarmintelligenz zu entwickeln beantwortet dieses Buch auf jeden Fall nicht und ob es der nächste Teil (Crux - man darf gespannt sein wie lange die Übersetzung und Veröffentlichung dauert) kann möchte ich bezweifeln.
Ich hatte einen SF Schmöker erwartet und etwas Neues gefunden, eine Mischung aus Action und Cyber-Roman mit ein bisschen philosophischen Fragestellungen. Das war interessant und hat mich trotz der kleinen oben genannten Schwächen gefesselt. Was dem Roman besonders lesenswert macht ist die Diskussion, die sich aus seinen Grundthemen entwickeln kann. Wie weit darf der Mensch in seiner Veränderung durch wissenschaftlichen Einfluss gehen? Muss es eine Eingrenzung der Erkenntnisse und Forschungen geben? Wie weit darf man gehen um seine Überzeugung durchzusetzen? Was wird aus den Menschen, wenn sich einige wenige weit über die menschlichen Möglichkeiten hinaus weiterentwickeln könnten - wird eine neue Elite herrschen oder werden diese eher von den Normalen verfolgt? Alles Fragen, die der Roman aufwirft und über die es sich trefflich diskutieren lässt. Viel Spaß damit! Kauf- und Leseempfehlung!
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am 20. Januar 2015
Ich hatte mich sehr auf diesen Roman gefreut, da er von einem Autoren stammt, der sich beruflich mit der Materie beschäftigt und die Geschichte nach einer sehr spannenden Zukunfstvision klang. Allerdings ist der Roman stellenweise zäh zu lesen und dreht sich etwas im Kreis. Die Figuren bleiben sehr blass und irgendwie interessieren sie einen nicht wirklich, was dann zu einer fehlenden Motivation zum Weiterlesen führt. Man muss sich also stellenweise durch das Buch "kämpfen", wird dann einige Mal mit etwas Action bei der Stange gehalten... aber der Gesamteindruck ist, dass es diese Art von Roman schon in wesentlich besseren Ausführungen von anderen Autoren gibt. Das Potenzial der Grundidee wurde hier leider etwas verschenkt. Wer allerdings noch nicht so viele ähnliche Romane kennt, der kann hier auch gerne zugreifen, da es dann sicher auch leichter fällt sich für die Materie begeistern zu lassen. Wem die Ideen allerdings nicht neu sind, der langweilt sich auch oft.
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am 18. September 2014
Gleich vorweg: mir hat das Buch richtig gut gefallen.
Wer sich für Technik interessiert und dafür, was man mit dieser eventuell in Zukunft tun kann, um im weitesten Sinne mehrere menschliche Bewusstseine zusammenzuschalten, der wird seine Freude an dem Buch haben. Der Autor hat im Roman eine gute und für den Laien auch recht plausible Methode gefunden um dies zu erreichen.

Im Roman wird dies durch ein Mittel erreicht was oral zugeführt wird. Man schluckt es und ist dann mit anderen die das Mittel auch genommen haben, mental verbunden. Mit allen Vor- und Nachteilen. Man kann durch die Augen des anderen sehen, seine Gefühle wahrnehmen und vieles mehr.
Der Hersteller dieser im Roman als Nexus bezeichneten 'Droge', ein junger Wissenschaftler, möchte damit im positiven Sinn den menschlichen Geist revolutionieren. Er ist auch gleichzeitig Hauptprotagonist. Und hier kommen wir zu einer kleinen Schwäche des Romans wie ich finde. Er ist einerseits hoch intelligent, andererseits aber in Alltagssituationene oft ein wenig hilflos. Insgesamt ein netter Charakter der es gut meint, der aber oft nicht zu 100% authentisch rüber kommt.

Jedenfalls gibt es dann natürlich auch Gruppen wie Regierungsbehörden, die die Ausbreitung dieses Stoffs aus diversen Ängsten heraus verhindern wollen. Und so nimmt ein spannender Actionthriller seinen Lauf. Die Spannung steigert sich von Kapitel zu Kapitel und lässt einen nur schwer los.
Die Technik ist nachvollziehbar beschrieben und man kann sich gut vorstellen, dass es dies in naher Zukunft wirklich einmal geben wird. Das Buch spielt auch in der nahen Zukunft, nämlich um 2040.
Auch sind die Interaktionen zwischen den Personen gut darstellt und man kann sich in die Zerrissenheit einiger Charaktere gut hineinversetzen. Bis dahin ist der Roman echt klasse.
Was mich persönlich aber stört, ist ein für mich etwas zu plötzliches Ende. Klar, es gibt eine Fortsetzung. Aber das Ende kam Morgen dennoch nicht ganz rund vor.

Insgesamt ein wirklich gutes Buch welches auch zum eigenen Nachdenken anregt, ob wir unsere Evolution künstlich vorantreiben sollten oder eher nicht. Gepaart mit Spannung und auch Gefühl zwischen dem ein oder anderen Protagonisten. Aber mit den kleinen oben angeführten Schwächen. Daher hat es nicht ganz zu fünf Sternen gereicht, aber zu vier Sternen mit einem Plus dahinter ;-)

Viele Grüße
Armin Klaus
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am 26. August 2014
Am Anfang habe ich gedacht, ich brauche einen Informatikstudium um alles zu verstehen. Aber es wird doch alles gut erklärt. Die Charaktere in diesem Buch sind mitreißend. Die Handlung war gegen Ende sehr spannend und mitreißend. Es war schwierig das Buch aus der Hand zulegen. Das Ende ist jedoch ein bisschen traurig und hätte meiner Meinung nach auch anders ausgehen können, ohne die Handlung großartig zu beeinflussen. Aber es muss ja nicht immer ein happy end sein, was dieses Buch modern und außergewöhnlich macht. Ich möchte aber auch darauf hinweisen, dass es in diesem Buch religiöse Ansichten gibt. Und nicht ganz neutral ist. Auch sollte man sich im Klaren sein, auf welcher Seite man steht. Was gut und was schlecht ist, verwischt in dieser Handlung.
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am 25. August 2015
Der Thriller ist hervorragend geschrieben, aber er ist auch ziemlich blutig. Es gibt ausgesprochen viel Action. Doch im Grunde geht es um eine Art softwareunterstützte Transzendenz, die sich zwischen Menschen entwickelt, die sich unter dem Einfluss der Droge Nexus mit ihrem Geist gegenseitig berühren. Es geht um das Testen kollektiver Intelligenz und Empathie. Warum der Autor dabei peinlich darauf achtet, jeden Verdacht auf einen spirituellen Hintergrund zu vermeiden, hab ich nicht ganz nachvollziehen können. Schließlich kommt sehr gut rüber, was die Protagonisten bei ihren Sessions empfinden und was die Existenz der beschriebenen Technologie für Konsequenzen nach sich zieht. Nicht zuletzt gnadenlose Überwachung und die damit erzeugte totale Unfreiheit, Stichwort: ›neuronale Nötigungstechnologie‹. Für Leute mit guten Nerven ist das Buch sehr lesenswert. ;)
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am 12. Januar 2015
Doch, das gehört zu den besseren Büchern, die ich in den letzten Jahren gelesen habe. Differenzierte Charaktere, die Story spannend und stimmig.
Abwertung gibt es für die dauernde Brutalität, Gemetzel, Schiesserei...das Finale ist dann doch etwas überzogen und wirkt unrealistisch, insbesondere politisch. 2 Sterne Abzug!
Aber positiv finde ich die immerwährende Ambivalenz gegenüber technischen Neuerungen, die Gutes und Böses schaffen...überzeugend geschrieben mit beeindruckenden Charakteren. Wieder 1 Stern rauf.
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am 23. Juli 2015
Das ist ja wohl völlig klar: Eine Technologie, die Gehirne auf
diese Weise vernetzen könnte, wäre der totale Gamebreaker.
Insofern kann man aus der Idee eigentlich gar keinen
08/15-Thriller machen. Es ist alles viel zu "normal".
Stelle gerade fest, das ist erst Band 1 einer Trilogie.
Vielleicht kommt ja noch was nach. Aber ich kann mir nicht
vorstellen, wie der Autor aus dieser grundsätzlichen Falle rauskommt. ***1/2
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am 19. November 2015
Leider kann ich dem Buch nicht mehr Sterne geben, weil es mir einfach nicht gefallen hat. Es ist einfach nicht mein Geschmack. Es ist alles zu komplex und kompliziert. Man muss fast eine Liste nebenbei führen um über die ganzen Dinge und Personen einen Überblick behalten zu können. Irgenwann ist man einfach nur noch verwirrt und das ist total kontraproduktiv beim Lesen. Ich fand auch das einfach keine richtige Spannung aufkommt. Es gibt nichts das einen wirklich packt und mitreist, sodass man unbeding das Ende erfahren will. Hier hab ich einfach versucht die Sache zu Ende zu bringen, um ein neues Buch anfangen zu können. Allen Liebhabern des Buches: Es tut mir ehrlich Leid, aber ich fand das Buch langweilig und habe einfach viel zu viele Dinge vermisst, die für mich zu einem guten Buch dazugehören. Mehr weiß ich auch nicht mehr wirklich dazu zu sagen. Steinigt mich oder gebt mir schlechte Wertungen, aber es ist einfach meine Meinung. Jeder sollte selber entscheiden, ob die Thematik einen anspricht oder nicht und sich eine eigene Meinung bilden. Mein Fall ist es definitiv eben nicht! Mehr habe ich auch nicht mehr dazu zu sagen.
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am 29. September 2015
Ja also ich als Informatiker stehe ja ziemlich auf solche Romane. Die Sachkenntnis des Autors tritt klar zu Tage und man merkt richtig gehend das dies kein "angelesenes" Wissen ist sondern der Mann eben direkt selber aus der Materie kommt - also beruflich betrachtet.

Die Story ist gut gebaut - die Charaktere z.T. sehr charismatisch - aber hier und da auch etwas sehr überzeichnet. Insgesamt ist aber die Welt des Jahres 2040 - und damit eben die nähere Zukunft hier nachvollziehbar konstruiert. Die Story ist spannend und lesenswert, z.T. recht drastisch dargestellt - allerdings ergeben sich auch durchaus "Längen" die vermeidbar gewesen wären. Alles in allem aber ein sehr unterhaltsamer und auch durchaus nachdenklich machender Future Science Thriller der einen daran erinnert das bei der logischen technologischen Weiterentwicklung der Menschheit früher oder später Fragen auf uns zukommen werden auf die wir derzeit nicht den Hauch einer Antwort haben.

Und diese "Probleme" werden uns irgendwann ziemlich genau so logisch "überrennen"!
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