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Kundenrezensionen

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am 23. Dezember 2002
Bill Brysons Australienbuch verbindet mehrere gute Eigenschaften miteinander. Zunächst einmal ist es so irrsinnig komisch geschrieben, dass man es nicht in der Öffentlichkeit lesen sollte. Man wird unweigerlich für schwachsinnig gehalten, wenn man dauernd kichert. Der Autor pflegt einen recht trockenen Humor und ist nicht nur in der Lage, über sich selbst zu lachen, sondern sich in den abstrusesten Situationen plakativ als Lachnummer darzustellen. Man lese nur einmal seine Selbstbeschreibung als Schlafender.
Der nächste Vorteil ist, dass der Autor jede Menge Hintergrundinformationen zu Geschichte, Bevölkerung, Flora und Fauna liefert, an die man selbst nur durch mühsame Recherche käme. Ob er seine Informationen immer so erschöpfend wiedergibt, wie man vielleicht möchte, sei dahingestellt. Es ist allerdings auch die Frage, ob das die Aufgabe einer solchen Reisebeschreibung sein kann. Das Buch ist prall gefüllt mit Anekdoten mehr oder weniger witzigen Charakters; teilweise sind sie auch ganz schön gruselig. Selbst zweimal in Australien gewesen, wurde mir ziemlich klar, wie teilweise sträflich leichtsinnig ich manchmal war und wie gerne mich so manches Lebewesen gern zum Frühstück probiert hätte. Es stehen überall Warntafeln rum, aber weder im Rheinland noch in der niederrheinischen Tiefebene wird einem die Angst vor Krokodilen, Haien, Schlangen, giftigen Fischen und Quallen etc. anerzogen.
Der dritte Vorteil des Buches ist, dass ein großer Teil Australiens bereist wird, aber nicht unbedingt auf die meistbesuchten Touristenziele eingegangen wird. Natürlich erfährt man etwas über Sydney und sein Opernhaus, das Great Barrier Reef und Ayers Rock, aber eben auch über viele unbekanntere Gegenden. Gleichzeitig beschreibt der Autor die Landschaften so bildhaft und plastisch, dass man die Hitze spürt, die Sonne blendet, die March Flies summen und das Four X beim Öffnen leise zischt. Man sieht die Szenerie so deutlich vor sich, dass einem Tränen des Fernwehs in die Augen steigen können. Und vor dem Urlaub, ohne das Land zu kennen, eine gute, kompakte Basisinformation. Tolles Buch!
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am 17. Januar 2003
Bill Brysons humorvoller Reisebericht von seinen Streifzügen durch Australien bringt garantiert nicht nur Australienreisende zum lachen, sondern auch jeden anderen Leser, der sich ein wenig für andere Länder und das Reisen an sich begeistern kann. Ob seine kläglichen Surfversuche auf dem Bodyboard an Sydney's Bondi Beach, eine Fußwanderung durch die weitläufige Hauptstadt Canberra, die Entdeckung eines Kloakentieres, die ständig lauernden Gefahren in Form von giftigen Spinnen, Schlangen und Quallen, Haien und Krokodilen oder nicht zuletzt zahlreiche Fakten zur noch jungen Geschichte des Landes, seiner Entdeckung und Eroberung sowie die Eigenheiten seiner Bewohner - all das beschreibt und kommentiert Bryson anschaulich mit seinem ironischen-lässigen Humor. Doch sieht er dabei nicht etwa nur durch eine rosarote Brille, sondern spricht auch ernsthafte Themen an, wie etwa den rassistischen Umgang mit den Aboriginies, die fehlgeschlagene Integration und Anerkennung ihres Volkes und das diesbezügliche Scheitern der australischen Gesellschaft - also auch down under nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. An einigen Stellen allerdings muß man sich über einige seiner Verhaltensweisen doch wundern: Warum z.B. bucht er sich meistens ein Hotelzimmer im voraus, nur ausgerechnet am Uluru (Ayer's Rock) nicht? Und warum hat er, als am Uluru kein Hotelzimmer mehr zu haben war, nicht den Campingplatz oder weiter entferntere Unterkünfte in Erwägung gezogen?? Dennoch: auf jeden Fall ein Buch, das unbedingt mit ins Reisegepäck sollte!
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am 4. Mai 2004
Genau diese Frage wird im Buch nicht beantwortet, aber sonst alle möglichen und unmöglichen Fragen, die einem über Australien in den Sinn kommen. Wer macht bloß immer diese unmöglichen Titelübersetzungen?
Bill Bryson war überall dort, wo jeder, der von Australien träumt (und tun wir das nicht alle?, immer schon mal hinwollte, in Sydney, am Barierre Riff, am Ayers Rock, aber auch in Ecken, von denen man bislang nie gehört hatte. So durfte ich auch erstmals erfahren, was Stromatoliten sind und wie lange es sie schon gibt (verteufelt lange!). Man lernt viel über Entdecker und Pioniere, über verschollene Premierminister und andere skurrile Gestalten. Vor allem aber bekommt man bestätigt, was aus manchem Fernsehbeitrag bekannt war: In Australien leben die gefährlichsten Tiere der Welt; selbst eine unscheinbare kleine Schnecke, die man vom Strand aufsammelt, kann einen ganz schön ärgern. Ob Bryson wirklich ein Schnabeltier über den Weg gelaufen ist, lasse ich mal dahin gestellt - auch, ob er hie und da nicht zu sehr ein Aussie-Klischee bedient, um seine amerikanische Leserschaft nicht zu sehr zu desillusionieren.
Ein sehr unterhaltsames, aber auch bildendes Buch. Gerade wenn man wie ich in absehbarer Zeit nicht nach Australien kommt, ist es eine bereichernde Lektüre. Sach- und ortskundig geschrieben und voller Details.
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Bill hat es wieder einmal geschafft - das vorliegende Buch quillt fast über vor'(schwarzem) Humor und ernsten Fakten... - die Mischung ist gelungen, einfach großartig.
Sie werden sich lachend, was sage ich - sie werden sich gröhlend kringeln, ihre Lachmuskeln trainieren, wenn Ihnen Bill Bryson erklärt wie es tatsächlich um Australien bestellt ist....
Die ehemalige Gefangenenkolonie deren Zuwanderung von Sträflingen nur durch den sich ausbreitenden Goldrausch in Australien gestoppt wurde - sollte es doch schließlich eine Strafe, keine Chance auf Reichtum sein, wenn man nach Australien geschickt wurde....
Mit dem Ursprung Australiens scheinen die sonst liebenswerten Bewohner so ihre Problemchen zu haben - scheuen Sie doch jede Anspielung auf die ersten Einwanderer und deren unfreiwilligen Gründe zur Besitznahme des Landes... - sie sollten jedoch stolz sein auf das was die deportierten, weil im Königreich unerwünschten, Vorfahren geleistet haben um dieses Land vorwärts zu bringen.
Bei diesem Stolz und Patriotismus auf die Vorfahren aber nicht vergessen dass auch der australische, bzw. britische Eroberungsdrang Opfer forderte, Opfer unter den Ureinwohnern Australiens. Teilweise Mordopfer, nicht nur durch eingeschleppte Krankheiten wurde getötet! Ureinwohner wurden, von der Obrigkeit gedultet, oftmals Opfer unmenschlichster Übergriffe - Bill findet hierfür passende Worte und Beispiele! Bei allem Humor ist er auch in der Lage ernsthaft zu berichten - hat ein sehr gutes Auge für Details und das notwendige Geschick die Passagen aufeinander abzustimmen....
Bill Bryson beschreibt ein Land in dem die zweifellos großartigsten Naturschauspiele kaum zu genießen sind.
Ginge es nach ihm, man würde in ständiger Todesgefahr dem nächsten Sonnenaufgang, oder Sonnenuntergang entgegenfiebern - der Sonne zuschauen wie Sie am Horizont versinkt - aber am besten aus einer Käseglocke heraus - denn sicher ist sicher!
Er verpackt jedoch jede seiner panischen Beschreibungen und Anspielungen auf die sicherlich gefährlichen "Tierchen" so humorvoll, dass man in Australien im Angesicht des drohenden Spinnengifttodes sicherlich lachend sterben würde - in Erinnerung an dieses großartige Buch mit einem von Lachkrämpfen verzerrten Gesicht auf die andere Seite ginge....
Was habe ich gelacht als er sich als natürliches Feindbild jeder auf der Erde lebenden Hunderasse geoutet hat - die Beschreibung der Verfolgungsjagd durch diesen innerstädtischen Park....
Wegen dieser Art, über mir ferne Länder, zu schreiben - Natur und Menschen zu beschreiben verehre ich diesen wohl weltbesten Reiseschriftsteller!
Wie gerne hätte man an seiner Seite bei einer gemütlichen Autofahrt die unendlich erscheinenden Weiten dieses Landes erfahren, ihm zugeschaut wie er locker mit einem Finger am Lenkrad die endlosen Straßen entlangfuhr - dem nächsten Abenteuer entgegen, mit offenen Augen und Ohren für seine seitenfüllenden Geschichten über Land und Leute...
Ein Land das vieles zu bieten hat - von der weltweit höchsten Dichte an Glücksspielautomaten über Fleischtombolas bis hin zu den gefährlichsten Tierchen unseres Planeten... beschrieben von Bill Bryson - einzigartiger Schreibstil...
Kritik ist jedoch in einem Punkt angebracht - gerne hätte ich eine Landkarte von Australien im Buch gehabt, damit man die einzelnen Stationen auch ohne Atlas zur Seite hätte "verfolgen" können.... Das war im Buch "Picknick mit Bären" - welches hier auch wärmsten empfohlen sei besser gelöst...
Trotzdem - folgen Sie Bill nach Down Under - und mit dem sicheren Abstand des Buches werden Sie alle Gefahren überleben!
KAUFEN, KAUFEN, KAUFEN....
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am 9. April 2003
Bill Bryson liefert mit seinem neuen Buch wieder ein tolles Stück Reiseliteratur. Ich war noch nie in Australien und werde leider auch so bald nicht nach Australien kommen. "Frühstück mit Kängerus" ist dennoch für mich ein sehr interessantes und kurzweiliges Buch. Für Australienreisende wird es natürlich noch besser sein. Bryson ist einer der wenigen Schriftsteller, die Humor sehr gut mit Information verbinden können. Und mit Humor meine ich, dass das Buch wirklich witzig ist und man laufend beim Lesen zum Schmunzeln kommt.
Sein Buch gibt nicht nur einen Abriß über die australische Landschaft, sondern auch einen intensiven Blick auf die Städte, auf die Geschichte Australiens und, was für mich am interessantesten war, auf die australischen Befindlichkeiten, d. h. was es bedeutet, in diesem sonnenverbrannten Eck der Welt zu leben.
Den Untertitel "Australische Abenteuer" sollte man aber nicht zu ernst nehmen: Bryson ist bekennender Warmduscher und lehnt Extremtouren eher ab (wie er es trotzdem mal versucht, kann man in "Picknick mit Bären" nachlesen) und ist immer dort in der Nähe, wo ein kaltes Bier wartet (ein sympathischer Zug).
Ich bin auf jeden Fall gespannt, welches Land als nächstes das Vergnügen hat, von Bryson bereist und beschrieben zu werden.
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am 6. November 2001
Ich habe das Buch geradezu verschlungen! Der Autor versteht es, einem Australien so näher zu bringen, dass man auf der Stelle in einem Flieger nach Down Under sitzen möchte. Und witzig geschrieben, wenn auch an manchen (wenigen) Stellen tatsächlich ein wenig zäh, ist es auch. All in allem ein Buch, dass ich gerne nochmal lesen und auch jedem Australien-Interessierten empfehlen würde.
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am 30. November 2003
Bill Brysons "Frühstück mit Kängurus" ist Reiseliteratur vom Feinsten. Herzerfrischend locker, ehrlich, gründlich recherchiert, unglaublich witzig und mit Situationskomik gespickt entstand ein Buch, das dem Leser den australischen Kontinent liebevoll näher bringt. Bildhaft und mitunter mit einem Augenzwinkern lässt der Autor vor dem geistigen Auge des Lesers eine Welt entstehen, die nur so voller kleiner und großer Wunder, Kuriositäten und Entdeckungen strotzt. Im Gegensatz zu üblichen Reiseführern, die nüchtern und emotionslos über Besonderheiten des entsprechenden Landes informieren, hat man es hier mit einem Werk zu tun, das Eindrücke und Erlebnisse aus erster Hand liefert und richtig Lust macht, so bald wie möglich selbst all das sehen zu können. Besonders als Vorbereitung auf eine Reise nach "down under" ist dieses Buch zu empfehlen, bringt diese Vorgehensweise doch mehrere Vorteile mit sich. Zunächst steigert es die Vorfreude auf das gewählte Ziel gewaltig. Weiterhin wird der Leser bestens informiert, nicht nur über touristentypische Anlaufpunkte, und verschafft sich außerdem einen gigantischen Aha-Effekt, wenn er plötzlich mit eigenen Augen Bill Brysons beschriebene Highlights erblickt. Letztendlich kann der Reisende ganz sicher sein, nichts verpasst zu haben, worüber man sich hinterher ärgern könnte. Schließlich unternimmt man ja nicht jeden Tag einen Trip ans andere Ende der Welt.
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am 17. April 2002
Dieses Buch habe ich auf der einen Seite nicht aus der Hand legen wollen, auf der anderen Seite habe ich mich vor dem Ende gefürchtet. Der Autor schafft es, dieses besondere Land mit Worten einzufangen und das Lebensgefühl wiederzugeben. Ich habe selten eine Reisebeschreibung mit soviel Begeisterung gelesen und sicherlich habe ich bei keiner anderen Reiseliteratur so oft und so laut gelacht.
Ein Buch, daß ich jedem empfehlen kann, auch wenn er (noch) nicht in Australien war.
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am 10. Mai 2016
Bill Bryson hat einen unübertrefflichen und auch irgendwie britischen Humor in seiner Schreibe. Das Informative liegt eingepackt zwischen teils äußerst belustigenden Erlebnisschilderungen, die (der Autor hat überlebt) immer glimpflich ausgehen. So entsteht ein Lauf des Geschehens, das wellenweise Spannung erzeugt. Das Frühstück mit Kängurus ist trotzdem kein Buch, das man so einfach durchliest, wie einen Krimi. Zum Glück!
Städte und Landschaften entstehen im geistigen Auge des Lesers ganz einfach und schnell eben durch diese farbenfrohe Schilderung der Gegebenheiten im Land. Erfreulicherweise hat der Autor noch mehr Bücher geschrieben, ebenfalls in dieser so ansprechenden Weise.
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am 7. September 2003
Da ich selbst schon 3 mal in Australien war, habe ich auch sehr
viele Bücher darüber gelesen. Dieses Buch hat mir am besten von
allen gefallen. Man merkt beim Lesen, wie verbunden der Autor mit Land und Leuten ist und wie sehr er Australien liebt.
Weil ich auch ein ganz besonderes Verhältnis zu diesem Land
habe, meinte ich beim Lesen oft, dass der Autor mir aus der
Seele geschrieben hat.
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