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am 25. Oktober 2012
Polizeiobermeister Kreuther erbt von seinem verstorbenen Onkel Simon nicht nur dessen Schnapsbrennerei sondern erfüllt auch seinen letzten Wunsch und verstreut Onkel Simons Asche auf dem Wallberg. Das ist zwar nicht legal, aber Kreuthners Auslegung von *darf man* oder *darf man nicht* war ja schon immer recht großzügig. Wie auch immer, im Zuge dieser Aktion stolpert er mal wieder über eine Leiche – und ist hingerissen von deren quicklebendiger Schwester.

Das Buch startet mit einem Rückblick auf Ereignisse drei Jahre vor der eigentlichen Handlung. Dieser Rückblick ist zwar wichtig für die Handlung, hätte mir aber beinahe schon das Weiterlesen auf den ersten Seiten verleidet, weil darin ein bisschen viel Slapstick war, irgendwo zwischen albern und peinlich mit bunten Tischdecken und nacktem Mann auf der Kuhweide.

Gottseidank habe ich aber trotzdem weitergelesen und es nicht bereut. Das Buch hat mich ausgesprochen gut unterhalten und lies sich leicht und flüssig lesen.

Es war vor allem eine Freude, mal einen Gegenspieler erleben zu dürfen, der nicht nur einfach nur böse und brutal ist, sondern durchaus intelligent, gewitzt, mit guten Umfangsformen und handwerklichem Geschick. Man kann diesem Mann, der für den Leser von Anfang an als „Gegner“ klar zu erkennen war, auch in seinen Überlegungen und Planungen in ganz praktischen Angelegenheiten folgen (und nicht nur in Schlüsselszenen), ohne dass er dabei als tumber, brutaler Trottel dasteht. Das hebt nicht nur diesen Krimi von vielen anderen ab, es hat auch die Spannung erhöht, weil sich der Leser – mit einiger Hochachtung - fragt, zu was der Mann noch fähig ist.

Die Handlung ist interessant aufgebaut mit zwei toten „Schneemännern“, einem Gnadenhof, dem gewitzten Gegner, dem Bezug zur linksradikalen Szene und Kreuthers Frühlingsgefühlen in der Vorweihnachtszeit – und in sich schlüssig. Der Leser darf und muss mitdenken, um an einigen Ecken folgen zu können. Mehr möchte ich an dieser Stelle aber zur Handlung nicht verraten.

Fazit: Raffiniert, spannend, kauzig und humorvoll – Absolut empfehlenswert!
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am 30. September 2013
Inhalt:
Streifenpolizist Leo Kreuthner ist ein verrückter Vogel.
Anscheinend fühlt er sich zu Höherem berufen, denn er ist es, der des öfteren Tote findet und sich gern als Kripobeamter ausgibt.
Wallner, der wirklich bei der Kriminalpolizei ist, hat es mit Kreuthner ganz schön schwer und trotzdem braucht er ihn immer wieder, denn Kreuthner ist gewissenlos und überschreitet jede nur denkbare Grenze.
In "Schwarze Piste" möchte er Onkel Simon's Asche auf dem Wallberg verstreuen. Leider bekommt eine junge Frau die Asche komplett ab - auch ins Gesicht.
Nach einem kurzen Gespräch fahren beide die berüchtigte schwarze Piste und dabei stoßen sie auf die gefrorene Leiche einer Frau.

Meine Meinung:
Wow ist das Buch gut!
Dies war mein erster "Föhr-Krimi". Als ich ihn auf Facebook gewonnen habe, war mir gleich klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Also ist es gleich mit in den Urlaubskoffer gewandert und wurde umgehend gelesen.
Kreuthner ist ein wirklich sehr interessanter Charakter.
Egal was er macht, er macht es richtig.
Er legt sich mit den richtigen Typen an,
er verliebt sich richtig,
er zockt richtig
und er nimmt den Bügern richtig Bußgeld ab.
Trotzdem ist er gerne Polizist, wobei ich das Gefühl nicht losgeworden bin, dass er sein eigener Boss sein möchte.
Obwohl er zum Kopfschütteln ist, ist er kein schlechter Polizist. Er ist einfach anders und das macht ihn so besonders.
Auch Wallner ist ein super Polizist und sehr sympathischer Mensch und Vater. Er ist der seriöse Mensch in dieser Geschichte. (Erinnert an "guter Bulle - böser Bulle")
Was mir besonders gut gefallen hat waren die verschiedenen Erzählstränge.
Bis zum Schluß habe ich miträtseln und mitfiebern können, wer der Mörder ist und selbst dann wurde ich noch einmal überrascht.

Fazit:
Ein sonderbarer Streifenpolizist, bei dem ich gern mit auf "Streife" war. Wenn sich die Möglichkeit ergibt weitere Teile zu lesen, werde ich dies tun.
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am 26. Januar 2013
Inhalt: Auf der Schwarzen Piste auf dem Wallberg findet Polizeiobermeister Kreuthner an zwei verschiedenen Tagen zwei tote "Schneemänner" am genau gleichen Ort in der gleichen Pose. Dies ist der Ausgangspunkt für einen unterhaltsamen, intelligenten Bayern-Krimi, in dem so unterschiedliche Themen wie Börsenspekulationen, Linksradikalismus und Tierliebe eine Rolle spielen.
Meine Meinung: Michael Schwarzmaier hat den Krimi von Andreas Föhr meisterlich gelesen. Die einzelnen Figuren bekommen im wahrsten Sinne des Wortes ihre eigene Stimme und ihren eigenen Dialekt. Die Story ist intelligent konstruiert und hält den Hörer bis ganz zum Schluss in Atem.
Etwas gestört hat mich der umfangreiche Rückblick zu Beginn. Da hatte es für meinen Geschmack etwas zu viel Slapstick drin. Das bessert sich dann aber sofort und der Humor wird eine Stärke der Geschichte.
Den knorrigen Kreuthner hab ich ins Herz geschlossen, auch wenn sich seine Methoden nicht immer ganz nach den Vorschriften richten. Er muss ja auch genügend für sein Verhalten einstecken und hat trotzdem die Genugtuung, einen entscheidenden Beitrag zur Lösung des Falles beigetragen zu haben. Neben dem korrekten, trockenen Kommissar Wallner bevölkern weitere lebensecht gezeichnete Figuren mit Ecken und Kanten diese Geschichte. Die Ausflüge ins Privatleben der Beteiligten verliehen der Story Authenzität und einen gewissen Charme und die Auflösung hat mich positiv überrascht. Alles in allem ein gelungener Regiokrimi. Als Hörbuch ein ganz spezieller Genuss.
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Andreas Föhr hat bisher vier Titel mit den Ermittlern Wallner und Kreuthner veröffentlicht (Der Prinzessinnenmörder - Schafkopf - Karwoche - Schwarze Piste). Die Fälle sind eigenständig und in sich abgeschlossen, man muss die jeweils vorherigen Titel nicht kennen. Hat man aber die Wahl, empfiehlt es sich, die Reihenfolge einzuhalten, da es auch einige fallübergreifende Entwicklungen im Privatleben der Ermittler gibt.

Das Hörbuch umfasst 6 CDs mit einer Gesamtlaufzeit von stattlichen 7 1/2 Stunden. Es stört nicht und man nimmt es auch kaum wahr, dass es sich um eine "gekürzte Lesung" handelt. Der Fortgang der Handlung ist jederzeit in sich schlüssig und klar verständlich. Erfreulicherweise werden die CDs in einer aufklappbaren, stabilen Papphülle mit Einsteckfächern und nicht in einer dieser unsäglichen und empfindlichen Plastikboxen geliefert.

Zum Inhalt wurde ja schon sehr viel geschrieben, so dass ich mich hier nicht wiederholen brauche. Wie auch in Schafkopf und Karwoche gibt es einige Rückblenden zu früheren Geschehnissen, jedoch diesmal nur am Anfang und gegen Ende der Geschichte. Ich fand dies positiv, weil man so der Handlung viel unmittelbarer folgen kann, als wenn ständig zwischen mehreren Erzählebenen hin und her gesprungen wird.

Sehr angenehm entwickelt sich auch das Verhältnis zwischen der Reizfigur Kreuthner und Wallner. Mittlerweile nervt mich schon fast mehr die überkorrekte, besonnene und ruhige Art des Vernunftsmenschen Wallner, während Kreuthner (obwohl man seine Ermittlungsmethoden natürlich aufs Schärfste missbilligen muss) durch seine geradlinige und emotionale Art weitere Sympathien gewinnen kann.

Michael Schwarzmaier liest diesen (Vor)Alpen-Krimi wie auch schon die vorherigen Fälle erneut mit sehr viel Freude und Engagement. Man kann nur staunen, wie differenziert er die unterschiedlichen Charaktere spricht und diese bildlich im Kopf des Zuhörers zum Leben erweckt. Kompliment!

Inhaltlich kann "Schwarze Piste" mit Schafkopf und Karwoche mindestens "mithalten", mir persönlich hat dieser Fall sogar mit am besten von den genannten gefallen. Es geht hier ja auch nicht um 100%ige Authentizität und Glaubwürdigkeit (im Vergleich zu realen Kriminalfällen), sondern in erster Linie darum, dass der Leser/Hörer sich gut unterhalten fühlt. Und das ist Andreas Föhr wiederum in hervorragender Weise gelungen. Man darf schon auf den nächsten Fall gespannt sein.

Fazit -> Pflichtkauf für Freunde anspruchsvoller und unterhaltsamer Regional-Krimis!
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am 22. Dezember 2012
Andreas Föhr hat mal wieder einen typischen Regionalkrimi mit seinen beiden Hauptdarstellern, Polizeiobermeister Kreuthner und Kommissar Wallner, geschrieben, der insbesondere denjenigen Freude bereitet, die in der Region leben oder diese aus ihren Urlaubserfahrungen kennen. Mit Liebe zum landschaftlichen Detail kann man sich geradezu schlafwandlerisch durch die Örtlichkeiten des Romans bewegen. Kerngeschichte des Romans sind drei Tote am Wallberg, die mehr zufällig während der typischen Kreuthnerischen Aktivitäten auf einer einsamen Bank - zeitlich nacheinander gestaffelt - gefunden werden. Haltung, vermeintliche Todesursache und das jeweils identische Foto einer verwesten Leiche am jeweiligen Tatort, deuten auf einen Serientäter hin. Bereits nach kurzer Zeit ermittelt Wallner - natürlich unter Einbeziehung der unkonventionellen Methoden Kreuthners - im Umfeld ehemalilger Sympathisanten der RAF und muss sich dazu auch auf das Terrain des Landesamtes für Verfassungsschutz begeben. Die Spur führt schließlich auch noch in Richtung auf Börsenspekulationen im großen Rahmen, wobei es letztendlich um mehrere Millionen Euro geht. So wird aus einem Regionalkrimi plötzlich ein Kriminalroman, der sich im internationalen Umfeld bewegt, das bis nach Südamerika führt. Trotzdem bleibt während der gesamten Zeit der Charme des Regionalen und Bayerischen erhalten. Andreas Föhr ist auch auch diesmal erneut gelungen, eine durchaus spannende Geschichte, deren Ausgang nicht offensichtlich ist und noch Überraschungen verbirgt, mit humorvollen Elementen aus dem Leben seiner Hauptdarsteller zu verbinden. Sozusagen: Spannung und Humor im Doppelpack.
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am 29. Oktober 2012
Kreuthner ist ja ein absolutes Original!
Er setzt sich über alle Vorschriften hinweg und löst auf kauzige
und witzige Art seine Fälle.

Zwar nicht der spannendste Thriller, aber mit soviel Humor
Lokalkolorit geschrieben, dass man einfach fasziniert ist.
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am 16. Oktober 2013
Regionalkrimis sind ja ein Gebiet für sich, in das ich erst kürzlich eingestiegen bin. Meine Erwartungen waren also entsprechend hoch. An den Schreibstil muss man sich als Neuling erst einmal gewöhnen. Anfangs wollte ich das Buch wieder weglegen, weil es mir sehr flach vorkam. Obwohl die Geschichte teilweise konstruiert (zu viele Zufälle) wirkt, wird es in der zweiten Hälfte dann doch noch spannend und wendungsreich. Dafür, dass ich bis zum Ende gelesen habe, also vier Punkte.

Bisher bin ich von allen Krimis dieser Art ein wenig enttäuscht, weil sie oberflächlich erscheinen und der Witz auf Teufel komm raus enthalten sein soll. Es reicht eben nur für leichte Unterhaltung. Immerhin war "Schwarze Piste" mein bisher spannendster Regionalkrimi.
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am 30. Oktober 2012
Als ich das Buch zum ersten Mal durchgelesen hatte, überkam mich die Neugierde, alle Informationen zu ordnen. Ich begann nochmal von vorne und war schon wieder gefesselt. Denn nun konnte ich den etwas verwirrenden, dafür umso komischeren Anfang ja zuordnen.

Leonhard Kreuthner ist ein Polizist aus der Miesbacher Gegend, der diesen Beruf eigentlich nur ergriffen hat, weil er nicht auf der Seite der Bösewichte landen wollte. Dass er das Gesetz dabei nicht nur einmal für sich auslegt, das kann man ihm mit zugedrücktem Auge schon noch verzeihen. Schließlich hat er das ja geerbt. Ebenso wie die Schwarzbrennerei seines Onkels und dessen letzten Wunsch, als Asche auf dem Wallberg verstreut zu werden. Bei dieser Nacht- und Nebelaktion äschert Kreuthner eine einsame Skifahrerin ein und muss ihr anschließend den Weg ins Tal zeigen, was nur über eine schwarze Tiefschneepiste möglich ist. Schließlich findet das Duo auf einer Bank im Wald eine Leiche. Nun überschlagen sich die Ereignisse und manchmal sind die Zusammenhänge nicht auf Anhieb ersichtlich. Erst nach und nach erschließen sie sich dem Leser.

Herrlich ist das Lokalkolorit, das überall durchschimmert. Die Charaktere sind gut gezeichent und lassen einen immer wieder schmunzelnd zurück. Wer den „Bullen von Tölz“ mag, könnte schon mal mit Andreas Föhr zu tun gehabt haben. Der gelernte Jurist hat nicht nur dafür schon Drehbücher geschrieben.
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am 12. Juli 2013
Spannender Krimi der in einer Urlaubsgegend spielt (Umgebung von Tegernsee) und eine nicht erwartete Auflösung findet. Der Anfang war allerdings so, dass ich dachte, jetzt hör ich glaich auf. Es lohnt aber, weiterzulesen.
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am 13. September 2014
Um den letzten Willen seines verstorbenen Onkels zu erfüllen, verstreut Polizeiobermeister Kreuthner seine Asche kurz vor Einbruch der Dunkelheit vom Wallberg. Um diese Zeit ist dort nichts mehr los und niemand wird ihn dabei erwischen ...denkt er. Allerdings streut er die Asche direkt einer Skifahrerin ins Gesicht, die ebenfalls die Einsamkeit suchte, allerdings nicht aus dem gleichen Grund ;0)

Gemeinsam machen die beiden sich auf ihren Skiern auf in Richtung Tal. Der Herr Kreuthner kennt sich ja hier aus - ja ja... Zumindest versucht er seine Begleiterin bei Laune zu halten, während sie schon halb verzweifelt mit Kreuthner durch den dunklen Wald stapft.

'Lustiger Weise' entdecken die beiden auf einer Lichtung einen Schneemann, der auf einer Bank sitzt. Wer hat den denn da hingesetzt? Als Kreuthner auf der Suche nach der Nase des Schneemannes den Schnee von seinen Beinen wischt, stellt er sich noch die Frage, warum ein Schneemann wohl Hosen trägt...

Die Frage, die sich Kommissar Wallner und sein Team stellt, lautet eher: Hat die junge Frau, die dort zugeschneit auf der Bank sitzt, Selbstmord begangen oder war es ein Mord?

Erst als die nächste Leiche auftaucht scheint sich diese Frage zu klären, aber dafür tauchen sehr viele andere Fragen auf !!!

Fazit
Der vierte Krimi um Kommissar Wallner und Polizeiobermeister Kreuthner. (Man kommt aber ohne Vorwissen jeweils gut in die Geschichte rein). Wenn man sich - so wie ich - damit 'abgefunden' hat, das Kreuthner sich nicht sooo unbedingt an alle Regeln hält, hat man hier einen richtig guten Krimi in der Hand.

Die Geschichte ist gut durchdacht und jedesmal wenn man meint, man wüsste oder ahnt zumindest, dreht sich das Ganze doch wieder in eine andere Richtung.

Im vierten Fall gibt es weniger Privates, weniger Wallner, dafür mehr Kreuthner und viel Spannung - mir hat das Buch sehr gut gefallen !

Viele Grüße von der Numi
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