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17
2,8 von 5 Sternen
Königin bis zum Morgengrauen: Kriminalroman
Format: TaschenbuchÄndern
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Januar 2015
Ich komme selber aus der Würzburger Umgebung, von daher hat mir die Detailgenauigkeit bei den Ortsbeschreibungen gut gefallen, diese scheinen besser recherchiert zu sein als in Günther Huth's "Blutiger Spessart". Als lokal Ansässige/r kann man im Kopf gut mit gehen durch Würzburg und die Weinberge der Mainschleife. Mit diesen Beobachtungen füllt der Autor dann schon mal 130 seiner 380 Seiten. Die Beschreibungen der Weine nehmen weitere 150 Seiten ein, sind sehr detailliert und machen auch Nicht-Weinkennern oder Rotweinliebhabern wie mir Lust auf einen Weißen im Glas. Der eigentliche Krimi bleibt - nach Adam Riese - dann auf den verbleibenden 100 Seiten irgendwie auf der Strecke liegen. Nachdem es vier Kapitel bis zur Leiche braucht, dreht sich die Kriminalstory anschließend immer wieder im Kreis und kommt nur Millimeterweise voran. Obwohl der aufmerksame Leser schon ziemlich früh feststellen dürfte, wer der Mörder ist, braucht das Buch dafür 370 Seiten voller "Frankenwein ist Top, die Franken sind merkwürdig, Portugal ist besser", um dann auf drei Seiten den gesamten Mordfall aufzulösen. Nein, auflösen ist das falsche Wort, denn eigentlich wird nur gesagt "Der war's". Das Wie soll der Leser sich anscheinend lieber von TV-Formaten a la "Bones" erklären lassen, und das Warum wird auch nur angedeutet. Von dem bisschen Raum, den der Autor dem Krimi lässt, nehmen dann auch noch eine Untreue- und eine Nazi-Nebengeschichte einen Teil ein, was dem Erzählstrang insgesamt abträglich ist. Als Weinempfehlung und kleiner Reiseführer durch die Mainschleife ganz nett zu lesen, für einen Krimi allerdings ist dieses Buch alles andere als Erste Lage.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Seit fünf Jahren leitet der ehemalige Frankfurter Architekt Nicolas Hollmann, 35, ein Weingut am Rio Douro in Portugal. Jetzt haben seine Lebensgefährtin – Reiseleiterin Rita Berthold – und er einige Geschäftstermine in Deutschland wahrzunehmen. Mit dabei: ihre dreijährige Tochter Rebecca.

Als „Stützpunkt“ für ihren mehrmonatigen Deutschlandaufenthalt dient ihnen Ritas Elternhaus in Würzburg. Das klingt zunächst nach einer guten Idee: Es ist billiger als ein Hotel, die Familie sieht sich mal wieder und die Großeltern können ab und zu auf ihr Enkelchen aufpassen, wenn die Eltern geschäftlich unterwegs sind. Es wächst sich aber zum absoluten Albtraum aus, weil Rita partout nicht mit ihren Eltern auskommt. Sie ist nicht ohne Grund in sehr jungen Jahren von zu Hause weggegangen.

Die Schwiegermutter bringt Nicolas über dessen Kopf hinweg in die Jury zur Wahl der fränkischen Weinkönigin. Gekürt wird die schöne Henriette Müller, eine Winzer-Azubine aus Nordheim, doch sie regiert nicht lange. Nach der Siegesfeier wird sie tot auf dem Damenklo des Clubs „Last Chance“ aufgefunden. Drogen soll sie genommen haben. Das pfeifen die Spatzen schon von den Dächern, noch ehe die Rechtsmedizin es bestätigen kann. Statt Beileid gibt’s eine Hexenjagd und Henriettes Eltern wagen sich kaum noch aus dem Haus. Auf den Posten der Weinkönigin rückt die Zweitplatzierte nach, Anneliese Fünfinger aus Escherndorf, eine 23jährige Studentin der Lebensmittelchemie.

Keiner, der Henriette kannte, glaubt, dass sie freiwillig Drogen genommen hat. Möglicherweise hat ihr ja jemand was ins Glas gemischt, um sie, warum auch immer, aus dem Weg zu räumen. Ob jemand im „Last Chance“ an dem bewussten Abend etwas gesehen hat? Man müsste den Angestellten mal auf den Zahn fühlen ...

Darauf, dass die Polizei ihren Job macht, vertraut weder Nicolas Hollmann noch der ortsansässige Ex-Polizist Roger Kästner. Also tun die zwei misstrauischen Eigenbrötler sich zusammen und ermitteln auf eigene Faust. Wer ihre Gegenspieler sind, wissen sie nicht. Dass diese nicht einmal vor Mord zurückschrecken, hätte ihnen eigentlich eine Warnung sein müssen. Doch weder Cybermobbing noch k.o.-Tropfen im Drink können die Hobbydetektive stoppen.

Als es schon so aussieht, als müsste Hollmann wieder abreisen, ohne Licht in das Dunkel des Mordfalls gebracht zu haben, geht ihm nach einer überraschenden Begegnung plötzlich ein Licht auf ... und dem Leser auch. Der letztgenannte ist von der Auflösung vielleicht ein bisschen enttäuscht, weil er bei all der Gesellschaftskritik, die den Roman durchzieht, Motiv und Täter in einer ganz anderen Ecke vermutet hätte.

Nicolas Hollmann ist rund 20 Jahre jünger als die Helden von Paul Grotes übrigen Wein-Krimis. Er ist noch kein mittelalter Grantler, aber auf dem besten Weg dorthin. Frau und Kind, ein guter Wein und ein paar handverlesene Freunde, das ist ihm wichtig. Der Rest der Welt kann ihm gestohlen bleiben. Seine Herkunftsfamilie mag er nicht, seine Schwiegerfamilie mag er nicht, Politiker, Funktionäre, Parteien, Vereine, Organisationen, Kirche, Religionen, Polizei ... mag er auch alles nicht. Probleme löst er am liebsten in Eigenregie. Das geht zwar gern mal ins Auge, aber was will man machen, wenn man niemandem außer sich selbst vertraut?

Bei diesem Krimi braucht man ein bisschen Geduld. Erst nach rund 90 Seiten im Wein- und Reiseführermodus plus Bertholdschem Familienzoff kommt es zum versprochenen Kriminalfall.

Wenn man zu einem Wein-Krimi von Paul Grote greift, muss man sich darüber im klaren sein, dass man den Helden bei all seinen beruflichen Gängen begleitet und in diesem Zusammenhang ausführlich über die verschiedenen Lagen, Böden, Weingüter, Rebsorten, Weine, Anbaumethoden und die Philosophie der jeweiligen Winzer informiert wird. Weil der Protagonist dieses Romans früher mal Architekt war und derzeit Anregungen für den Umbau seiner Quinta sucht, sind diesmal auch noch Exkurse in die Architektur dabei. Einen temporeichen Action-Krimi kann man bei so einem Konzept nicht erwarten. Es ist eher ein regionaler Weinführer mit Krimi-Elementen. Wer weder einen Bezug zu Weinen noch zur Gegend um Würzburg hat, wird an diesem Buch vermutlich nicht viel Freude haben. Für Weinliebhaber und Kenner der Region sieht die Sache freilich anders aus.

Wenn einem Herrn Grotes Ausführungen hie und da doch zu detailreich sind, kann man sich auch über den einen oder anderen Geschäftstermin des Protagonisten flüchtig hinwegmogeln. Denn natürlich will man vor allem eines wissen: Wer aus welchem Grund die Weinkönigin ermordet hat ...
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 31. August 2014
Es war mir ist schon früher aufgefallen, dass die Gesellschaftskritik in den Büchern von Paul Grote von mal zu mal zunimmt; das finde ich auch hier fortgesetzt und wird so harsch, und erscheint mir ohne positiven Ausblick, dass es mir zu viel wird.
Dabei werden für mich hier viele Menschen in Franken als zu intolerant und engstirnig beschrieben. Ich lebe in Altbayern bin in Altbayern geboren, habe aber viel mit Menschen aus Franken, nicht nur Städter sondern auch Leute vom Land, zu tun. Und kann nur sagen, die meisten sind viel aufgeschlossener und toleranter als hier beschrieben; und die wenigen verbohrten werden doch meist ausreichend in Schach gehalten. Auch die Animosität zwischen Franken und Altbayern ist zwar nicht vollständig passé, wird aber inzwischen doch viel lockerer gesehen, als hier beschrieben.
Wenn in einem Dorf es den Todesfall einer jungen Frau gibt, dann erfährt deren Familie mit Sicherheit die größtmögliche Anteilnahme und Hilfsbereitschaft des ganzen Ortes und darüber hinaus. Da werden die Angehörigen nicht ausgegrenzt, nur weil die Verstorbene möglicherweise etwas mit Drogen zu tun haben könnte. Es ist nicht richtig, was Paul Grote da schreibt!
Die Krimigeschichte ist einfach (um nicht zu sagen: primitiv) und nimmt weniger Platz ein als sonst bei Paul Grote. Es gibt darin auch ein paar Ungereimtheiten, was ich hier aber nicht weiter ausführen kann, um künftigen Lesern nicht den Rest an Spannung zu nehmen.
Was Paul Grote hier über Wein schreibt, gefällt mir gut; es ist positiv und wahrscheinlich für die meisten am Wein Interessierten verständlich (für die hauptsächlich am Krimi interessierten vielleicht zu langatmig, sollte aber zumindest etwas an Interesse wecken). Den Frankenwein finde ich gut und positiv dargestellt, ohne überschwänglich zu wirken. Dabei hat der Autor für mich genau die richtige Mischung gefunden: Zu Berichten von vielen Verkostungen kommen Spaziergänge durch Weinberge und die Weinorte; dazu wird über das Klima, die Kultur und die Landschaft im allgemeinen erzählt; auch die Architektur von Gebäuden, die mit Wein in Zusammenhang stehen, findet diesmal besondere Beachtung. Dazu gibt es öfter ein auflockerndes Abschweifen hin zu portugiesischen Weinen mit viel Freude am Detail. Auch Themen drum herum lockern die Wein-Thematik auf, wie vor allem die Wahl einer Weinkönigin nicht nur heute und sondern auch früher, dann eine Weinmesse und allgemein Gespräche/Verhandlungen mit Weinhändlern. Einen größeren Stellenwert nimmt der Weinhandel durch jüdische Mitbürger ein, und damit auch die Judenverfolgung.
Ich will nicht verhehlen, dass mir die Thematik Wein in Franken besonders gefällt, da ich da rein örtlich näher dran bin als bei allen anderen Gegenden, über die Paul Grote schrieb, ich die Region und viele Weinlagen kenne und auch in Franken die meisten und besten Weinverkostungen (ich spreche nur von denen in einem bestimmten Anbaugebiet) genossen habe. Das hat aber das Lesen langwieriger gemacht, da ich da stets mit dem Finger auf der Landkarte und den Weinatlas mitgereist bin und auch die Liste der von mir getrunkenen Weine rekapituliert habe.
All dies Positive wird aber überschattet von der zu harschen Gesellschaftskritik und der einfachen Krimi-Geschichte.
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am 6. Mai 2015
Bisher habe ich noch nie eine Rezension für ein Buch geschrieben, aber ich habe mich selten so durch ein Buch gekämpft wie dieses.
Als " waschechter" Würzburger war ich gespannt wie das Buch ist. Das viel Wein und die Gegend rund um Würzburg beschrieben wird, war von vornherein schon klar und das ist auch sehr gut und detailiert beschrieben. Und ich gebe zu,ich habe das Buch noch nicht bis zum Ende gelesen, aber was ich bisher gelesen habe reicht schon.
Da ist die allzeit miesgelaunte und selbstgerechte Ehefrau Rita, die anscheinend ein Martyrium erlebt hat, nur weil sie in diesem schrecklichen Würzburg geboren wurde. Sie verabscheut ihre einfachen Eltern, Würzburg und alles was dazu gehört. Das Juliusspital darf man nicht schön finden, weil Julius Echter auch Hexen verbrennen lies ^^. Muss man die Residenz schön finden? Nein muss man nicht, auch den Hofgarten nicht. Finde ich persönlich auch nicht so toll, aber Rita's Eltern werden als dumm und einfältig hingestellt, weil sie noch nie in der Residenz waren. Als "Portugiese" darf man die Residenz nicht schön finden, als Würzburger ist man dann dumm. Je weiter Rita sich von Würzburg entfernt umso besser geht es ihr. Da reicht dann schon Nordheim aus. Und ja Würzburg war eine Nazistadt, wie viele andere auch. Würzburg wurde mitsamt seinen Einwohnern in Schutt und Asche gelegt, daraus entstanden ist ein offenes, buntes Würzburg. Es ist nicht viel übrig von dem damaligen Würzburg. Der Vater trägt nicht die Schuld des Sohnes und der Sohn nicht die Schuld des Vaters, so steht es auch in der Bilbel. Irgendwann darf man mal den erhobenen selbstgerechten Zeigefinger weglassen und sich die Menschen, ihre Umgebung, das Bunte einer Stadt genauer ohne Vorurteile anschauen, am besten auf der alten Mainbrücke mit einem guten Silvaner oder einer Scheurebe, zwischen all den verschiedenen Menschen, die fröhlich mit einander plaudern, egal welcher Hautfarbe, welcher Konfession, welcher politischen Ansichten.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. September 2014
Ich wohne seit knapp 40 Jahren in Würzburg und habe mich als Allgäuer immer noch nicht an den Wein gewöhnen können. Aber nachdem ich diesen supertollen Krimi mit seinen exzellenten Geschmackserklärungsversuchen für den Wein (was man darin doch alles schmecken, riechen, fühlen und sehen kann) gelesen habe, gelobe ich hiermit feierlichst Besserung!!!
Neben der absolut spannenden Geschichte gab es viel Geschichtliches zu erfahren, was mir besonders gut gefiel. Vielen, vielen Dank für wunderbare, lesenswerte, entspannende und spannende und vor allem wissenswerte Informationen und Stunden rund um den fränkischen Wein, der scheinbar für die "neuen" Winzer nicht nur mit Geld verdienen zu tun hat, sondern auch eine Lebenseinstellung beinhaltet.
Toll!!!!!!!!!
Ihr Jochen
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am 1. Januar 2015
Paul Grote steht unter dem Zwang jedes Jahr einen neuen Krimi aus einem anderen Weinbaugebiet veröffentlichen zu müssen..

Wie eine Hausfrau beim Kuchenbacken nimmt er dafür aus dem Fundus seiner bisherigen Protagonisten den einen oder anderen heraus, konstruiert eine unglaubwürdige Handlung darum, fügt noch einige "Lebensansichten eines Alt-68ers" hinzu, übergießt das Ganze mit reichlich Klischees und walzt das dann auf knapp 400 Seiten aus.
Herausgekommen ist dabei ein Werk, für das sich jede anständige Hausfrau schämem würde.
Das Buch ist kein Krimi - dafür fehlt es an Spannung.
Es ist kein Reise- bzw. Weinführer dafür ist es zu wirklichkeitsfremd und konstruiert und enthält zu viele fachliche Fehler
Es ist auch kein gesellschaftskritisches Werk, dafür fehlt es an konstruktiven Vorschlägen
Trotz Königin, Prinzessinnen und böser Schwiegermutter ist es nicht einmal ein Märchenbuch sondern einfach eine Auftragsarbeit, die erledigt werden musste und das wohl alle Jahre wieder
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am 14. April 2015
Wie immer schreibt Grote viel wissenswertes über die Weine der Landschaft, verbunden mit einer Story, deren Spannung sich wie immer langsam aufbaut. Auch sein Abriss der Historie, so bitter wie er teilweise ist, so wahr ist er leider auch. Bei den von ihm aufgeführten Orten zieht sich eine Kontinuität über die Zahlen der verbrannten Andersgläubigen während der Inquisition hin bis zu den Denunziationen von Juden während der Nazi Zeit. Auch seine politischen Randbemerkungen zur Weltpolitik sind leider mehr als treffend. Sollte es irgendwann wieder zu Bücherverbrennungen kommen, der Name Paul Grote wird dabei sein. Auch die Bösartigkeit und Gehässigkeit der Täterin in diesem Buch ist leider aus dem Leben gegriffen und mir nicht unbekannt. Ich hoffe, das Paul Grote noch recht viele dieser Bücher schreibt.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. August 2014
Die ersten beiden Bücher dieser Reihe fand ich noch unterhaltsam und spannend, aber danach ging es nur noch bergab.
Das aktuelle Buch ist nur noch schrecklich, eine aneinander Reihung von selbstgerechten Weisheiten die weder den Autor noch den Hauptdarsteller sympathisch erscheinen lassen, zum Teil hat man den Eindruck Schlauheiten aus einem Weinführer mit erhobenem Zeigefinger vorgehalten zubekommen.
Die Handlung verliert sich auch ständig in selbstgerechten Betrachtungen, ist überhaupt nicht flüssig, es scheint als ob hier ein Krimi, ein Weinführer und ein Buch über Lebensweisheiten in blockartigen Seitenabschnitten aneinandergereiht wurden.
Man kann ja viel in ein Buch packen aber dann sollte zumindest ein spannendes Gesamtwerk daraus entstehen.
Unter einem guten Weinkrimi verstehe ich zumindest etwas anderes.
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am 9. Dezember 2014
Eigentlich bin ich ein Fan von Paul Grote und habe bisher alle seine Weinkrimis gelesen. Aber ehrlich gesagt war ich diesmal extrem enttäuscht. Die Krimigeschichte war langweilig, weil die Beschreibungen der Weingüter, Weine und Landschaft zu ausführlich war. Keine Ahnung auch wo diese Orte liegen, die er da beschreibt - ein Ausschnitt aus der Landkarte des Maingebietes wäre hilfreich gewesen. Die Krimis die im Ausland spielen, sind deutlich besser!
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am 6. November 2014
Ich habe bisher alle Weinkrimis von Paul Grote gerne gelesen, dieser ist nur langweilig. Reiseführer mit zu dick aufgetragener Gesellschaftskritik, von Kirche bis NSU kommt alles vor, nur kein Krimi. Nach der Hälfte hab ich aufgehört.
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