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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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4,7 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 22. Oktober 2006
Das Buch "Frederick" von Leo Lionni zählt zurecht zu den absoluten Kinderbuch-Klassikern und darf in keiner Kindheit fehlen. Mir hat sich der Text als Kind so sehr eingeprägt, dass ich ihn heute noch auswendig weiß. Die Bilder sind in Collagentechnik gehalten. Die Einfachheit der Bilder ist wohltuend gegenüber der Überfrachtetheit mancher aktuellen Kinderbücher.

Die Geschichte handelt von einer Familie "schwatzhafter Feldmäuse", die allesamt Vorräte für den Winter sammeln. Alle helfen- nur nicht Frederick! Von den Mäusen angesprochen, offenbart Frederick, dass er Sonnenstrahlen, Farben und Wörter sammelt. "Denn der Winter ist grau".

Als dann im Winter alle Nüsse und Beeren aufgebraucht sind und die Mäusefamilie friert, wärmt Frederick ihre Herzen und ihre Gedanken mir seinen Vorräten. Als er sogar ein Gedicht erfindet, sind die Mäuse voller Achtung für Frederick.

Diese Geschichte ist eine wunderbare Parabel dafür, ob es denn wirklich Sinn macht, ein Leben lang irdischen Dingen wie Geld, Auto, Haus,... nachzujagen. Das Buch lädt ein zum Verweilen und zum Nachdenken darüber, was denn die wahren Schätze im Leben sind, die nach aller Vergänglichkeit dauerhaft im Herzen bleiben.

Auch kleine Kinder spüren schon die Poesie und die Gefühle, die Lionni mit dieser Geschichte weckt. Das Buch muss einfach jeder lieben!
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am 10. November 2007
1967 erschien "Frederick", ein Bilderbuch und Märchen aus der Welt der Mäuse. Der italienische Autor, Maler und Grafiker Leo Lionni zeichnete und textete diese unsterbliche Geschichte.
Auch heute noch berührt Kinder wie Erwachsene diese Geschichte gleichermaßen. Sie funktioniert sowohl im direkten Wortsinn bei Kindern ab vier Jahren wie im übertragenen, allegorischen Sinn bei Erwachsenen. Die Geschichte über die Kraft der Hoffnung, die Bedeutung von Glauben und Liebe, Fürsorge und innerer Stärke ist dank einfachster Sätze und wunderschöner Bilder unmittelbar auch dem kleinsten Betrachter verständlich.
Kinder zweifeln zwar zunächst die Motive des "faulen Frederick" an, sehen aber zum Ende der Geschichte hin, wie wichtig sein Einsatz, seine Arbeit für die Gemeinschaft der Mäuse ist.

Diese Geschichte gehört einfach zum Standard jedes Bücherschranks. Seit nunmehr vierzig Jahren übt sie eine ungeheure Faszination auf alle Leser aus und ist auch heute noch ein Garant für literarisch anspruchsvolle Kinderbuchliteratur. Sie ist für einen sehr niedrigen Preis zu erstehen und in jedem Fall ein Gewinn für jeden Vorleseabend.

Und wer weiß, dass Leo Leonni vor dem Faschismus 1939 in die USA fliehen musste, kann einschätzen, wie wichtig ihm die grundlegende Botschaft dieses Bilderbuchs ist: Gib deine Hoffnung niemals auf und achte die Menschen hoch, die in schlimmen Zeiten ihren Mitmenschen Halt geben.
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am 23. Januar 2007
Die Maus Frederick ist ein Aussenseiter: Während alle anderen Mäuse fleißig Vorräte für den Winter sammeln, sitzt Frederick scheinbar tatenlos und faul in der Sonne. Im Winter, als die Nahrung der Mäuse aufgebraucht ist, und die Mäuse ihn vorwurfsvoll nach seinen gesammelten Vorräten fragen, packt Frederick seine "Vorräte" aus: Mit Sonnenstrahlen, bunten Farben und Worten, die er im Sommer eingefangen hat, kann er jetzt im kalten, dunklen Winter den Mitbewohnern Wärme und Freude vermitteln. Als Frederick den Mäusen ein selbst verfasstes Gedicht über die Schöpfung und den Jahreszeitenwechsel vorträgt, rufen die Mäuse erstaunt aus: "Aber Frederick, Du bist ja ein Dichter". Und er antwortet, wobei eine feine Röte seine grauen Mäusewangen überzieht: "Ich weiß es, Ihr lieben Mäusegesichter". So findet der Sonderling Frederick wegen seiner künstlerischen Fähigkeiten nachträglich Anerkennung.

Ein Muß für alle Vorleser und Kinder. Ein weltberühmter Klassiker seit 1967, wie überhaupt alle Bücher von Leo Lionni nur zu empfehlen sind.

Empfohlen von Christel Günther
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am 11. Februar 2004
Leo Lionnis Kinderbuch "Frederick" erschien erstmals 1967 im Middelhauve Verlag und begeistert seine grossen und kleinen Leser bis heute.
Leo Lionni wurde 1910 in Amsterdamm geboren, bekam 1935 seinen Doktortitel in Volkswirtschaft an der Uni in Genua und zog 1939 in die USA. Sein erstes Kinderbuch "Das kleine Blau und das kleine Gelb" brachte er 1959 heraus. Leo Lionni gestaltete seine Bücher meist collageartig, wobei er verschiedene graphische Darstellungsformen wie zB. den Stempeldruck verwendete. Er kritisiert in seinen Bücher hauptsächlich die Verachtung des Aussenseiters; diese Problematik wird auch bei "Frederick" thematisiert. Viele Kritiker beurteilen dieses Kinderbuch als seine grösste Leistung. Gestorben ist Leo Lionni 1999 im Alter von 89 Jahren.
Wie schon erwähnt wird in "Frederick" die Problematik des Aussenseiters angesprochen.
Das Kinderbuch erzählt in kurzen Textpassagen und collageartig gestalteten Bildern von der kleinen Feldmaus Frederick, die mit ihrer Familie in einer alten Steinmauer lebt. Im Herbst beginnen alle Mäuse Vorräte für den Winter zu sammeln. Nur Frederick scheint die ganze Zeit über nichts zu tun. Was man auf den ersten Blick nicht sehen kann: Frederick sammelt seine eigenen, ganz besonderen Vorräte. Er sammelt Sonnenstrahlen für die kalten, dunklen Wintertage, Farben gegen das Grau des Winters und Wörter für die vielen langen Wintertage. Diese Vorräte holt er dann hervor, als den Mäusen die Nahrung ausgeht, ihnen kalt wird und sie nicht mehr miteinander reden. Er holt ihnen die Erinnerung an die bunten Farben zurück, wärmt sie mit seiner Beschreibung der Sonnenstrahlen und erzählt ihnen ein Gedicht über die Jahreszeiten.
"Frederick" ist ein wunderschönes Kinderbuch, an das ich mich gerne erinnere und das ich auch heute noch gerne durchblätter. Ich kann es also allen empfehlen!
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am 29. August 2013
Ich möchte hier keine Bewertung über die Geschichte von Frederick selbst abgeben-ob sie einem gefällt oder nicht, hängt schließlich von den persönlichen Anforderungen an das Buch ab. Ich selbst habe dieses für den Einsatz im Unterricht ausgewählt und fand die Geschichte für meine Zwecke sehr passend und schön geschrieben. Auch der Stil der Bilder gefällt mir gut und passt zum Text. Ein wenig enttäuscht war ich jedoch vom Hörspiel. Leider konnte man sich dieses nicht vorab in einer Hörprobe anhören, daher wusste ich nicht, wie dieses aufbereitet ist. Zu Beginn des Hörspiels geht es noch gar nicht um die Geschichte von Frederick- die beginnt erst nach ca. 5 Minuten. Diese wird erzählt (wobei auch Kinderstimmen die Sprecherrollen der Mäuse übernehmen, was ich sehr gelungen fand!) und zwischendurch mit Musik untermalt- so weit so gut. Ab der Stelle jedoch, wo sich die Mäuse in ihre WInterhöhle zurückziehen, erzählt der Autor eine lange Passage, die so gar nicht im Buch von Lionni zu finden ist. Zwar passt diese zur Geschichte und im privaten Raum stört man sich vielleicht weniger daran. Da ich dieses Hörspiel jedoch gern in Verbindung mit dem Buch im Unterricht verwenden wollte, eignet es sich deshalb nicht mehr für meine Zwecke. Zudem ist diese Stelle sehr lang gezogen (so wird noch das Katzentanzlied hineingeschoben), bevor es mit der eigentlichen Geschichte weitergeht.
Mein Fazit daher: Schönes Buch und eine an sich tolle Inszenierung des Hörspiels- Ich für meinen Teil hätte mir jedoch im Vorfeld eine Info gewünscht, dass das Hörspiel nicht zu 100% dem Text des Buches entspricht. Außerdem wäre es schön gewesen, die einzelnen Teile des Hörspiels seperat anwählen zu können. Das geht leider nicht, da die gesamte Länge von ca. 16 Minuten als ein Titel auf der CD gespeichert ist.
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am 19. Juli 2007
und alle anderen Lebewesen, vorzugsweise Menschen: Leo Lionni ist mit seiner kurzen Geschichte eine wundervolle Erzählung gelungen, für die andere viel mehr Seiten und noch mehr Wörter benötigen.

Mit einfachen, jedoch ausdrucksstarken Bildern und leicht verständlichen kurzen Texten schildert er einen Ausschnitt aus dem Leben der schwatzhaften Feldmäuse-Familie, die im Sommer rechtzeitig Vorsorge trifft, um für den kommenden Winter genügend Nahrung zu haben. Nur Frederick schließt sich der allgemeinen Betriebsamkeit nicht an, sondern starrt aufs Feld, in die Sonne und überhaupt so in die Gegend.

Wer kennt sie nicht, die ewig träumenden Kinder, die scheinbar orientierungslos vor sich hinschauen und am Ende des Tages nichts Handfestes vorweisen können? Doch Frederick rettet seine Mäusefamilie, nachdem alle Vorräte aufgebraucht sind, mit seinen im Sommer eingefangenen Worten, Farben und dem Sonnenlicht. Alles hatte er in seinem Kopf aufbewahrt, wohl ahnend, dass er "seine Vorräte" zu passender Zeit und zum Wohle aller abrufen könnte. Eine wunderschöne Parabel über das Verhalten von Menschen, die, jeder nach seiner Begabung, ihre Stärken auf ganz unterschiedlichen Gebieten haben, die gleichberechtigt nebeneinander stehen können und je nach Anlass Bewunderung erfahren.
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am 13. August 1999
Die kleine Maus Frederick hat mich schon als Kind begeistert und als Erwachsener ist es mir durchaus nicht peinlich immer noch fasziniert zu sein. Die Weisheit und Tiefe, die in diesem Buch steckt, ist für Kinder ganz unmittelbar erfahrbar, die Erwachsenen können ihren Intellekt bemühen, müssen sie aber nicht. Natürlich erinnert die Art der Grafik sehr an die 70er Jahre, aber auch heutige Ästheten werden noch die „klecksige", gelbe Sonne und die kugeligen Steine schätzen. Besonders für kleinere Kinder ist die einfache (und vereinfachende) Darstellung sehr schön, denn es fällt leicht zwischen den einzelnen Dingen zu differenzieren und einzelne Dinge und Gegenstände beim Namen zu nennen. An die süßen Mäuschen, mit ihren „Stöckchen- Beinchen" und Kulleraugen jedenfalls wird sich so manches kleines oder größeres Kind noch gut erinnern. Also: "große Kinder", tut den kleinen Kindern etwas Gutes und lest ihnen die Erlebnisse von Frederick vor. Dann macht ihr die Augen zu und fühlt, wie Frederick auch Euch warme Sonnenstrahlen in kalten Zeiten schickt! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 12. Februar 2004
"Frederick", erschienen 1967 im Middelhauve Verlag GmbH & Co. KG, Köln, wird von vielen Kritikern als die größte Leistung von Leo Lionni bezeichnet. Er wurde am 05.05.1910 in Amsterdam geboren und verbrachte den größten Teil seiner Kindheit auf Reisen. 1935 ging er in die USA und arbeitete dort als Designer. 1959 erschien sein erstes Kinderbuch "Das kleine Blau und das
kleine Gelb". Das unter anderem als erstes von drei seiner Bücher von der New York Times als eines der besten zehn Bücher des Jahres bezeichnet wurde.
In "Frederick" nun wird, auf 27 Seiten, mit schönen Illustrationen, die Geschichte einer kleinen Maus erzählt.
Wie in seinen meisten Büchern thematisiert und kritisiert Lionni die Verachtung des Außenseiters.
Dieser Rolle entspricht Frederick, da er im Gegensatz zu den anderen Mäusen aus seiner "schwatzhaften" Mäusefamilie, welche Körner, Nüsse, Weizen und Stroh für den Winter sammeln, einer scheinbar nutzlosen Tätigkeit nachgeht.Nach Außen hin scheint es so als würde Frederick gar nichts tun und wenn die anderen Mäuse ihn fragen, was er denn mache antwortet er Dinge wie "Ich sammle die Sonnenstrahlen" oder "Ich sammle Wörter". Die anderen Mäuse halten ihn natürlich für verrückt. Doch als ihnen im Winter dann
alle von ihnen gesammelten Vorräte zu Ende gehen, kommen ihnen Fredericks gesammelten Vorräte sehr zu Gute. Mehr soll an dieser Stelle nicht verraten werden.
Lionni verteidigt in Frederick den Künstler, der durch seine scheinbar nutzlosen Tätigkeiten seinen Mitmenschen etwas zu geben hat, gegen das Unverständnis der Umwelt. Mit anderen Worten; man soll seiner Identität treu bleiben.
Alles in Allem ist Frederick ein wunderbares Kinderbuch, das in keinem Kinderzimmer fehlen sollte. Durch seine großen bunten Bilder und nur wenig Text ist es auch schon für die Kleinsten leicht zu verstehen.
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am 6. November 2015
... hat hier ein ganz bezauberndes Kinderbuch geschrieben. Es geht um Frederick, eine "besondere" Maus. Er sammelt nicht wie die anderen im Herbst Vorräte für den Winter sondern so "nutzlose" Dinge wie Sonnenstrahlen, Farben und Worte. Die anderen Mäuse können das nicht verstehen. Doch als sie im Winter frieren und auch traurig sind, weil es so dunkel ist, da kommt Frederick und wärmt sie mit den Sonnenstrahlen, macht sie fröhlich mit den Farben und den Worten, aus denen er ein Gedicht formuliert.
Frederick ist eine wunderschöne Geschichte über das "Anders sein". Gerade solche "Außenseiter" können in schwierigen Situationen zu großer Form auflaufen und Dinge zustande bringen, die anderen helfen / sie glücklich machen. Man kann mit Kindern nach dem Lesen / Vorlesen auch wunderbar über das Thema "Verschiedenheit" "Außenseiter" sprechen und diskutieren. Das würde ich schon empfehlen, damit ( vor allem bei kleineren Kindern) das richtige Verständnis entsteht.
Die Bilder sind einfach, aber sehr hübsch gestaltet.
Ich kann dieses Buch sehr empfehlen!
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am 7. April 2015
Das Buch "Frederick" von Leo Lionni wollten meine Kinder (in den 80er Jahren) immer und immer wieder vorgelesen bekommen und nun auch meine Enkelin. Es ist ein echter Kinderbuch-Klassiker und verliert nicht an Bedeutung.
Es handelt von einer Familie "schwatzhafter Feldmäuse", die Vorräte für den Winter sammeln. Alle helfen- nur nicht Frederick! ( Ich dachte, er sei faul) .......Von den Mäusen angesprochen, offenbart Frederick, dass er Sonnenstrahlen, Farben und Wörter sammelt. "Denn der Winter ist kalt und grau"......Als dann im Winter alle Nüsse und Beeren aufgebraucht sind und die Mäusefamilie friert, wärmt Frederick ihre Herzen und ihre Gedanken mir seinen Vorräten. Als er sogar ein Gedicht erfindet, sind die Mäuse voller Achtung für Frederick.So haben sie die schlechte Zeit überstanden und waren auf den Frühling eingestimmt.
Diese Geschichte gibt insofern die Tiefe wieder, ob es sich lohnt immer und immer wieder Dingen wie Geld, Auto, Haus,... hinterherzujagen.Außer den materiellen Dingen gibt es noch etwas anderes Das Buch lädt ein zum Verweilen und zum Nachdenken darüber, was denn die wahren Schätze im Leben sind, die nach aller Vergänglichkeit dauerhaft im Herzen bleiben.
Mir hat sich der Inhalt und die Botschaft der Geschichte, so sehr eingeprägt, dass ich selbst heutzutage in bestimmten Situationen an dieses Büchlein denke.
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