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Philosophie des 20. Jahrhunderts: Von Husserl bis Derrida
Format: TaschenbuchÄndern
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Mai 2014
Das Büchlein vermittelt einen guten Überblick über die jüngsten Entwicklungen in der wissenschaftlich betriebenen Philosophie. Es setzt Schwerpunkte bei den grundlegenden Neuansätzen wie Phänomenologie, Hermeneutik und Sprachanalyse. Nahezu jede im 20. Jahrhundert relevante Denkrichtung wird zumindest kurz erwähnt und häufig knapp in den Zusammenhang des Großen Ganzen gestellt.

Wenngleich für manchen Denker nur kurz die Hauptwerke erwähnt werden, hilft das Büchlein doch sehr bei deren Einordnung in einen bestimmten Strang des philosophischen Denkens. Das kann natürlich nur Interesse wecken für eine vertiefende Lektüre. Mehr kann und soll diese knappe Einführung aber sicherlich auch nicht leisten.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dass die komplexe Philosophie des 20. Jahrhunderts mit ihren facettenreichen Fragen, Fakten, Personen und Positionen auf gut 120 Seiten lediglich auf das Wesentliche konzentriert dargestellt wird, hätte man erwarten können. Hier leistet Thomas Rentsch aber durchaus mehr. Einerseits reißt er etliches an und scheut sich nicht, beim Elementaren zu bleiben; andererseits bietet er inmitten allen Überblicks erstaunlich viele Details. Damit ist mehr als ein Überblickswissen angebahnt. Vielmehr hilft der Autor, Tendenzen und Nuancen sachgerecht einzuordnen, den historischen Kontext zu beachten und die Relevanz für das 21. Jahrhundert abzuschätzen.
Das insgesamt für philosophisch Interessierte flüssig geschriebene Buch kann Kontexte vor Augen führen und Komplexes fair auf den Punkt bringen, berücksichtigt sämtliche wegweisenden Denkrichtungen der Philosophie und benennt deren wesentlichen Werke.
Besonders gefällt mir, dass sich der Autor nicht scheut, die Einflüsse des 19. Jahrhunderts (z.B. Sören Kierkegaard) deutlich zu benennen!
Der besondere Akzent liegt - entsprechend den eigenen Vorlieben und Forschungsschwerpunkten des Autors - in der Phänomenologie, Hermeneutik und Sprachanalyse sowie der Praktischen Philosophie. Besonders kompakt und kompetent sind die Ausführungen zu Ludwig Wittgenstein, Jacques Derrida, Michel Foucault, Martin Heidegger, Edmund Husserl, Paul Ricoeur, Jean-Paul Sartre und Sören Kierkegaard.

Abseits des Mainstream wird die Frankfurter Schule nicht überhöht, sondern auch deren Kontrapunkt in Form eines "aufgeklärten, modernen Konservativismus mit pragmatischen, skeptischen und religionsphilosophischen Elementen" (S. 117) gewürdigt.

Das Buch weckt die Leidenschaft für mehr philosophisches Durchdringen der Welt und zur Lektüre mancher genannter Philosophen. Dabei schreibt Thomas Rentsch die Relevanz für aktuelles Welterleben hoch und reißt auch Fragen der Verankerung von Philosophie in Gesellschaft und Bildung an. Daher lohnt sich sein 10-seitiger "Ausblick in die Gegenwart" (S. 116-125) ganz besonders.

Ein hilfreiches, hinweisreiches, hervorragendes Buch, das als Einführung in die Philosophie des 20. Jahrhunderts beste Dienste leistet und das man sich in die Hand etlicher Philosophie-, Ethik- und Religionslehrkräfte wünscht!

Überaus empfehlenswert!
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9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Juli 2014
Der vorliegende Band aus der Reihe "Wissen" des C.H.Beck Verlages - die ich im übrigen sehr schätze - soll eine "Einführung" in die Philosophie des 20. Jahrhunderts sein. Sollte unter "Einführung" allerdings auch "allgemein verständliche Einführung" gemeint sein, dann wird dies m.E. nicht erreicht. Ich bin mir bewußt, dass Philosophie von Natur aus ein schwieriges, häufig abstraktes Gebiet darstellt und dies gilt ums so mehr bei Teilgebieten wie Phänomenologie, Hermeneutik, Ontologie usw. Dennoch frage ich mich natürlich, ob Aussagen wie die folgenden 2 Beispiele wirklich von den meisten Lesern so ohne weiteres verstanden werden können: (S.30) "Vielmehr konstituiert sich die Welt in einem unzerreißbaren Zusammenspiel noetischer und noematischer Strukturen, die sich weder in ein gegenstandsloses Bewusstsein noch in ein Ding an sich auflösen lassen." Oder folgende Aussage (S.62): "Er verkenne bei seiner Konzeption der dialogischen Horizontbildung die noch fundamentalere Dimension gänzlicher Heterogenität des zu verstehenden Textes......Diese Ebenen seien durch unüberwindliche Andersartigkeit, Alterität, geprägt." Ich könnte noch viele weitere Beispiele zitieren. Mein Fazit: Wer bereits einen profunden philosophischen Hintergrund hat, für den mag dieser Band eine nette, überblicksartige Zusammenfassung darstellen. Alle anderen werden sich - gelinde ausgedrückt - die Zähne ausbeissen und das Buch frustriert zur Seite legen. Ich jedenfalls warte noch immer auf eine ALLGEMEIN VERSTÄNDLICHE Einführung in das Thema.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. September 2014
Thomas Rentsch Darstellung der Philosophie des 20. Jh.s kann in ihrer konzentrierten Darstellung als gelungen und bestandsfähig im Vergleich mit anderen derartigen Darstellungen bezeichnet werden. Aus Sicht des Rezensenten besonders wichtig: Darstellung der Phänomenologie im Gefolge von E. Husserl.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. April 2014
Das Buch gibt in allgemein verständlicher Sprache einen recht guten Überblick über die meisten wichtigen philosophischen Autoren des 20. Jahrhunderts. Meines Erachtens schließt der Autor damit eine Marktlücke.
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