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Kundenrezensionen

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am 12. April 2013
Lebensgefährlich in früheren Zeiten, immer noch hoch abenteuerlich und eine ganz besondere Reise, das ist die Befahrung der Nordwestpassage vom Atlantik zum Pazifik bis nach Grönland.
Und auch wenn der Titel durchaus mit Humor arbeitet (der Joghurt eben), was Tina Uebel an Erlebnissen, Beobachtungen, Eindrücken von diesem Abenteuer mitzuteilen hat, ist faszinierend und spannend, beileibe im Kern nicht Humoristisch (auch wenn sie sprachlich stets locker bleibt).

Schön zu lesen aber ist es natürlich, wie Tina Uebel eine lockere und umgangssprachliche Form wählt, um die Eindrücke ihrer Reise nieder zu schreiben. Eine Form, die zudem in Teilen fast wie nur in Stichworten vorgetragen wirkt, so dicht gedrängt sind die Eindrücke im Buch.

Drei Monate mit dem Segelboot durch eine teils fast unwirkliche, teils unglaubliche leere Landschaft, Begegnungen an Land, Naturgefahren auf See, rauer Alltag und im Hinterkopf all die Entdecker und Forscher, die zu Zeiten mit wesentlich schlechterem Material sich ihren Weg durch diesen unwirtlichen „Rand der Welt“ gebahnt haben. Und denen Uebel in kleinen Portraits und Beschreibungen im Buch ihren Platz gibt.

Sehr plastisch und direkt gelingt es Uebel, das, was sie sieht und erlebt in Worte zu fassen.

„Am Strand auch die Konservendosen Franklins. Haufenweise. Dünngerostet, die Bleischweißnähte stehen heraus wie hässliche Keloide“

Beringsee, Beaufort See, zwischen Victoria Island und Nunavut hindurch, Lancaster Sound und Baffin Bay nach Grönland.
Strapaziös, auch das merkt man Passagen des Buches ungeschminkt an, immer aber voller Neugier und oft im wahrsten Sinne des Wortes „ver-wundert“ über diese Landschaft teils bei Minus 30 Grad und die Mythen und Legenden, die sich um die Orte und Landschaften ranken.

Auch die menschlichen „kleinen Wunder“, wie das „Pepes“ mit dem „besten Frühstück in Town“ (nichts als ein kleiner, hellblauer Kasten auf Stelzen, grellend bunt auf einmal als Farbtupfer in arktischer Landschaft, „Hauptsache schrill und mit Glitzer und Lametta“).

Durchaus aber auch „Verganercafes“ werden sich auf dem Weg finden. Menschen einfach, die sich einrichten, die der Landschaft und dem Leben dort ihre Form auch aufprägen.

In all diesen Eindrücken, der schnellen Sprache, der abgehackten Sätze, der plakativen Beschreibungen und dem hintergründigen Humor (der vor allem sich selbst nicht bierernst nimmt) verbleibt am Ende der Eindruck, die Autorin hätte in gleicher Weise noch einmal einige hundert Seiten füllen können, so dichtgedrängt erscheinen die Erlebnisse auch sprachlich im Buch.

Alles in allem ein sehr beeindruckender Reisebericht, der ob der gedrängten, stichwortartigen Form viel an Eindrücken und Inhalt bietet vom „Rand der Welt“, der für den Betrachter vieles an Landschaft und Lebensformen bereit hält, die nachhaltig im Raume verbleiben.
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am 5. Januar 2014
Da wär ich gerne mitgefahren....obwohl es zu Hause auf dem Sofa natürlich gemütlicher ist. Tina Uebel schafft es aber locker, den Leser sprachlich mit auf die Reise zu nehmen. Da braucht es auch keine Fotos, denn die schönsten Bilder entstehen sowieso im Kopf. Also: Lesen und Dabeisein und von der Arktis träumen!
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am 13. November 2015
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, weil diese Segeltour sicher ein tolles Abenteuer ist. Leider komme ich mit dem Stil der Autorin gar nicht zu recht und habe nach wenigen Seiten wieder aufgehört zu lesen. Bei mir entsteht da leider gar kein Kopfkino. Schade.
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am 16. Juni 2014
Endlich mal eine Segler-Abenteuer-Reise-Geschichte, die nicht nur auf der Ebene des Faktischen interessant ist, sondern deren Autorin einen auch sprachlich und literarisch auf eine spannende Reise nimmt, Atmosphäre entstehen, Landschaften erfühlbar, Menschen erkennbar und Situationen packend und lebendig werden lässt.

Es ist ein Vergnügen, sich auf diese Reise zu begeben, die Verschränkung mit den historischen Begebenheiten bei der Entdeckung der Pole ist ein kluger Kunstgriff, und die emotionalen und menschlichen Reflexionen, die die Autorin anlässlich Ihrer Reise entwickelt, sind sprachlich und inhaltlich spannend und bewegend.

Ich habe das Buch jetzt bei 30 Grad Hitze in Portugal gelesen; trotzdem lief es mir immer wieder eiskalt den Rücken hinunter....

Sehr, sehr empfehlenswert!
Christian Ahrens
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am 1. März 2014
Trotz einiger weniger historischer Ungenauigkeiten und der manchmal etwas zu "flippigen" Schreibweise ein sehr lesenswertes Buch über eine Segeltour durch die NWP! Man sollte sich allerdings mit der Geschichten um John Franklin auskennen oder parallel das Buch von Gudrun Bucher "Abenteuer Nordwest-Passage" zur Hand haben!
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am 30. Mai 2013
Durch viele englische Kommentare (ohne Übersetzung) und reichlich Fremdworten schwer zu lesen. Trotzdem ein sehr interessanter Bericht, in denen ich auch meine Segelerfahrungen wiederfinde. Leider ist die Reise nicht bebildert, gern hätte ich dafür mehr Geld ausgegeben.
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am 13. Mai 2014
Nicht nur unglaublich detailliert erzählt, sondern auch auch mitreißend geschrieben erlaubt es auch einen Einblick ins Innenleben der Autorin und den Wunsch dabei gewesen zu sein - inklusive der Sorge um den Joghurt...
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am 9. Mai 2013
Zur gleichen Zeit als das GfS Team sich auf die Kap Hoorn Umrundung mit der Santa Maria vorbereitete, erfolgten die letzten Vorbereitungen zur Amerika-Umrundung für das neben uns liegende Schwesterschiff, die Santa Maria Australis. Einen,- wenn nicht den spannendsten Reiseabschnitt- beschreibt Tina Uebel in ihrem neusten Buch „Nordwestpassage“. Gerne hätten einige von uns dieses einmalige Segelerlebnis miterlebt. Wie schön, das Tina Uebel uns in ihrem Buch hautnah mit an Bord nimmt. Nach wenigen Zeilen ist man mittendrin.
Kompliment für eine der schönsten Törnbeschreibungen, die ich gelesen habe.
Hans-Roland Becker
Präsident der Gemeinschaft für Seefahrt e.V. (GfS)
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am 18. April 2014
Die Erzählweise ist schmissig,witzig,Inhalt sehr speziell aber auch für weniger Informierte flott erzählt und daher auch für diese wirklich lesenswert.
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am 30. Juni 2013
Etwas verworren, jedoch ganz toll geschrieben, als ob man sich mit der Tina Uebel unterhält. Ich will auch wieder Segeln.
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