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Kundenrezensionen

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TOP 500 REZENSENTam 15. April 2011
Da ich für den Urlaub kurzfristig etwas französische Lektüre gesucht habe und diese bei "meinem" örtlichen Buchhändler immer sehr rar gesät ist, bin ich auf dieses Buch gestoßen.

Der Inhalt hatte mich zunächst durchaus angesprochen:
Hector ist ein junger Psychologe, der, um endlich verstehen zu können, was es ist, das seine Patienten glücklich oder unglücklich sein lässt, eine Reise rund um die Welt unternimmt, seine Eindrücke sammelt und so tatsächlich dem "Geheimnis" des Glückes auf die Spur kommt.
Was er letztendlich als "Bausteine" zum Glücklichsein erkennt, sind unter anderem Gesundheit, Freunde, Zufriedenheit, Abwesenheit größerer finanzieller Probleme...

So weit, so gut, aber muss ein studierter Psychologe oder auch nur ein "ganz normaler" Mensch mit halbwegs gesundem Menschenverstand und/oder Lebenserfahrung nennenswerte Studien in aller Welt betreiben, um diese doch wohl allgemein bekannten Binsenweisheiten zu entdecken?
Natürlich braucht jedes Buch, jeder Film irgendeinen "Aufhänger", dessen Sinn man nicht immer hinterfragen sollte und wenn die Geschichte gut umgesetzt und mit interessanten und/oder lebensechten Figuren bevölkert ist, tue ich das auch nicht unbedingt, aber leider ist der Potagonist Hector ein vollkommen nichtssagender Mann ohne Eigenschaften, der erkennbar nichts weiter als die Projektionsfläche des Autors für seine gleichermaßen kindlich-naiven wie schulmeisterlich-trockenen Betrachtungen und Belehrungen bleibt.
Diese werden dann auch noch nach jedem Kapitel zusammengefasst, für all diejenigen, die es immer noch nicht verstanden haben sollten...
So blieb mir schon Hector während der gesamten Geschichte fremd, ganz zu schweigen von den diversen Nebenfiguren, die noch viel mehr nur Objekte für Hectors beziehungsweise des Autors Betrachtungen bleiben und weder für die Geschichte irgendeine weiterführende Bedeutung haben geschweige denn in irgendeiner Form im Gedächtnis bleiben.
Dazu hat mich der Stil mit seinem seltsamen Mix aus kindlicher Naivität und altklugem Belehrungswillen während der Lektüre zunehmend genervt.
Daß ein solcher Stil grundsätzlich nicht unbedingt mein Fall ist, mag mein persönliches Problem sein, aber während er bei kindlichen Protagonisten wie in "Le petit prince" oder "Le petit Nicolas" zumindest noch irgendwie passt, ist ein Stil à la "Le petit Hector" bei einem Erwachsenen, der noch dazu ein gestandener Mann und studierter Psychologe ist, nicht nur unpassend, sondern schlichtweg albern.

Dabei könnte die Geschichte von ihrer Idee her durchaus ganz charmant sein, aber die Art und Weise, wie sie geschrieben ist, hat mir aus den genannten Gründen leider gar nicht gefallen.
Man merkt leider bei nahezu jedem Satz, daß der Autor selber Psychologe und nicht in erster Linie Schriftsteller ist.
Statt einer unterhaltsamen Erzählung mit philosophisch-psychologischen Untertönen ist "Le voyage d'Hector" daher leider eine schulmeisterlich vorgetragene "Psychologieeinführung für Erstklässler" geworden.

Denjenigen, die gut geschriebene, unterhaltsame Literatur suchen, kann ich das Buch daher nicht empfehlen.

Wer allerdings "nur" sein Französisch auffrischen will, ist mit diesem Buch - wie mit den gesamten Reclam-Fremdsprachentexten - gut beraten, da es sprachlich einfach gehalten ist und sämtliche Vokabeln, die nicht zum Grundwortschatz gehören, direkt im Fließtext als Fußnoten auf den entsprechenden Seiten übersetzt und teilweise auch näher erläutert werden.
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am 22. August 2009
Drei Dinge, die meiner Meinung nach absolut für das Buch sprechen:
1. Die Geschichte an sich ist schön, gut erzählt und interessant.
2. Man findet durch dieses Buch selbst ein bisschen Glück, nämlich direkt durch die Lektüre und später auch im Alltag, wenn man durch bestimmte Situationen wieder an die Geschichte erinnert wird und vielleicht mit einer anderen Einstellung an die Dinge herangeht, als man es vorher getan hätte.
3. Da das Buch passend zum kindlich-naiven Erzähler und Protagonisten in einem sehr einfachen Schreibstil gehalten ist, eignet es sich ideal für Leute wie mich, die sich lange nicht mit der französischen Sprache beschäftigt haben. Die Vokabelangaben sind ohnehin wie immer hilfreich, aber auch die einfachen Formulierungen und kurzen Sätzen helfen beim Wieder-Einstieg.
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am 31. Juli 2008
Der Titel hat mich angesprochen und deshalb habe ich dieses Buch als Ferienlektüre besorgt. Es liest sich leicht (von der Sprache her, in dieser Ausgabe sind die schwierigeren Begriffe auch gut auf deutsch übersetzt), zeitweise ist es inhaltlich etwas langatmig. Die Vermutungen des Lesers bewahrheiten sich meist und man muss sich über die Naivität des Protagonisten Hector wirklich wundern. Einzelne Weisheiten, die Hector auf seiner Reise erkennt, sind wirklich brauchbar und leuchten ein, andere - naja.... Hector findet sein Glück und der Schluss ist vorhersehbar und mir persönlich zu banal. Dieses Buch entspannt und verleiht eine gewisse Leichtigkeit.
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am 2. März 2014
Hector ist ein Psychiater, der mittlerweile an sich selbst zweifelt. Wieso sind seine Patienten unzufrieden, da sie doch weder Hunger leiden noch arm sind? Warum schafft er es nicht, sie zu heilen und glücklich zu machen? Um herauszufinden, was es mit dem Glück au sich hat, beschließt Hector, eine Reise zu machen. Sobald er etwas über das Glück gelernt hat, versucht er das Gelernte in schriftlicher Form festzuhalten. Er nennt diese Erkenntnisse „Blüten“.

Auch auf Französisch war das Buch gut verständlich. Ich mag die kindlich-naive Erzählweise des Autors, auch wenn es manchmal merkwürdig erscheint, dass Hector anscheinend keine Ironie deuten kann. Er sieht alles durch die Augen eines Kindes und das erscheint mir etwas unrealistisch. Da er in früher schon als Psychiater im Krankenhaus gearbeitet hat, muss er ja evtl auch mit Mördern, Vergewaltigern oder deren Opfer zu tun gehabt haben. Diese „dunkle“ böse Seite des Menschen wird gar nicht angesprochen. Die Frage nach der Quelle des Glücks ist universal-Menschen in allen Ländern und zu allen Zeiten werden sich diese Frage in Zeiten des Un-Glücks gefragt haben. Lelord hat seinem Helden ganz bewusst die Beobachterbrille aufgesetzt und das Buch kommt mir vor wie eine Version des kleinen Prinzen für Erwachsene. Die märchenhafte Sprache finde ich sehr schön und poetisch gleichzeitig verharmlost bzw. verniedlicht sie die Probleme dieser Welt. Es ist schwierig, ein Buch zu schreiben, welches allen Ansprüchen gerecht wird. Wenn ich die Geschichte nur als Suche eines Helden nach dem Glück sehe, ist dem Autor dies voll und ganz gelungen. Es ist ein eigensinniger Sprachstil, der aber nicht langweilig wird. Für den Einsatz im Französischunterricht würde ich dieses Buch absolut empfehlen, da unten in den Fußnoten der Seiten die Übersetzungen der schwierigeren Vokabeln stehen und so das Nachschlagen in einem separaten Wörterbuch überflüssig wird.
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am 7. Januar 2014
Le voyage d’H ector handelt von einem jungen Psychiater, der sich stets wundert, warum seine Patienten unglücklich sind, obwohl sie eigentlich keinen Grund dazu haben. Um dem Geheimnis des Glücks auf den Grund zu gehen, begibt er sich auf eine Weltreise und besucht Freunde in Amerika, Asien und Afrika. In seinen vielen Gesprächen erfährt er nach und nach, was Glück wirklich bedeutet und wie man es erreichen kann.

Das kleine Büchlein ist in der Art eines Märchens und in leicht verständlichem Französisch geschrieben. Einem Sprachniveau, welches gut zu dem leicht naiven Hector passt. Reclam hat, wie gewohnt, die wichtigsten Vokabeln erläutert und so ist das Buch auch leicht zu lesen, wenn der letzte Kontakt mit der französischen Sprache schon etwas her sein sollte. Die Lektionen zur findung des eigenen Glücks werden immer mal wieder wiederholt und laden somit zum nachschlagen und nachdenken ein.

Insgesamt hat mir das Büchlein und die Geschichte sehr gut gefallen, allerdings war mir hector an manchen Stellen zu naiv. Doch da es sich um ein Märchen handelte, fiel dies nicht weiter ins Gewicht.

Wer sein Französisch mit einfacher aber schöner Lektüre auffrischen möchte, der kann ruhigen Gewissens zu diesem Buch greifen.
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am 3. Januar 2014
"Le Voyage d'Hector ou la recherche du bonheur" versteht sich als modernes Märchen mit einer Prise Philosophie und Lebensweisheiten.
Durch die kindliche Erzählweise und den naiven Protagonisten wird der Leser ganz unbedarft an das Thema Glück herangeführt.

Der Protagonist Hector ist Psychiater und möchte herausfinden, warum ein Großteil seiner Patienten unglücklich ist, obwohl es ihnen augenscheinlich an nichts fehlt. Der unbedarfte Hector macht sich so auf den Weg rund um den Globus, um zu verstehen was Menschen glücklich macht. Auch er erlebt dabei Höhen und Tiefen, hält aber seine Erkenntnisse in Form von Lektionen in seinem Notizbuch fest, die sich dann im Wesentlichen auf fünf Aspekte reduzieren lassen.
Letztendlich erkennt er, dass für jeden Menschen Glück etwas anderes ausmacht und so jeder leicht unterschiedliche Ziele verfolgt um sein persönliches Glück zu finden.

Die Sprache ist sehr simpel, so dass Schulkenntnisse ausreichend sind um dieses Buch im Original zu lesen. So liest es sich flüssig, mit einer gewissen Leichtigkeit, auch der Leser wird durch die Weisheiten in Form der Lektionen angeregt sein Glück besser zu verstehen.
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am 4. November 2013
Ein tolles Buch, um seine Französischkenntnisse lesend anzuwenden. Ich habe gerade erst kürzlich B1 abgeschlossen und hatte keinerlei Mühe das Buch fließend hintereinander weg zu lesen. Nur in den allerseltensten Fällen musste ich einen Blick ins Wörterbuch werfen. Habe dieses kurzweilige und unterhaltsame Buch in zwei Tagen durchgelesen und mir gleich das nächste von François Lelord bestellt :-) Sehr positiv empfand ich auch die deutsche Übersetzung schwieriger Wörter am Fuß der Seite. In vielen anderen Bücher hat man an dieser Stelle eine französische Erklärung schwieriger Wörter, die manchmal so wirr erscheint, dass man trotzdem ins Wörterbuch schauen muss.
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am 11. September 2010
Ich habe mir dieses Buch auf Französisch gekauft, um mal wieder mit dieser Sprache in Kontakt zu kommen. Ich hatte Französisch bis zum Abitur- das ist nun aber auch schon wieder 3 Jahre her. Also suchte ich ein leichtes, aber trotzdem unterhaltsames Buch. Et voilà! Dieses Buch macht sehr viel Spaß zu lesen und das Französisch ist wirklich leicht verständlich. Ich war überrascht, wie gut ich zurecht kam und musste nur wenige Wörter nachschlagen.
Mein Fazit: absolut empfehlenswert. Auch für den Schulunterricht wunderbar geeignet.
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am 10. September 2014
Ich kann mir ja nicht vorstellen, wie das Buch verfilmt werden soll, denn es ist die Sprache und der feine Humor, die hier die Stärke ausmachen, weniger die Lektionen in Sachen glücklich sein, auf die man mit etwas Selbstreflektion auch selber kommen kann. Dennoch fand ich das Buch gelungen, den Abschluss vielleicht etwas weniger, aber dennoch 4.5 Punkte, ich habe mich sehr amüsiert.
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am 24. Juni 2013
Dieses Buch eignet sich hervorragend zum Wiederauffrischen und Üben der französischen Sprache (Fortgeschrittene, Niveau B2). Inhaltlich ist es mit einem humorvollen Augenzwinkern geschrieben. So sind auch die darin enthaltenen ernsteren Themen gut zu verkraften. Das Format und geringe Gewicht des Buches machen es außerdem zum idealen Reisebegleiter.
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