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Huis clos
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am 12. September 2012
„Huis Clos“, „Hinter verschlossenen Türen“ ist- eigentlich- der typische Stoff für das Französisch-Abitur. Viele haben es irgendwann gelesen, fast vergessen und doch macht es dann nach Jahren wieder Spaß, einmal wieder in die Hand zu nehmen und hat dann das Gefühl, im „fortgeschrittenen Alter“ doch noch ein Stückchen Wahrheit mehr darin zu finden, als man es –vielleicht- im Schul- und Notendruck erfahren bzw./und erkannt hat. Jean-Paul Sartre war sicherlich eine schillernde Figur der französischen Literatur, dessen Leben selbst einiges an Stoff bot. Weltbekannt wurde er mit seinen zahlreichen Theaterstücken, Erzählungen und Romanen und gehört sicherlich zum französischen Beitrag der „Weltliteratur“, zumal er einer der wichtigsten, wenn nicht sogar der wichtigste Vertreter des Existenzialismus ist. In „Huis Clos“ schildert er die Hölle. Drei Menschen kommen, nichtsahnend, dort an und finden sich eher in einer Art Luxusherberge als denn in der Hölle wieder. Während sie auf den Henker, das Fegefeuer und die Qualen warten, verstricken sie sich in ihre internen Konflikte, immer zwei gegen einen und immer wieder in neuen Zusammensetzungen, die jeweils zweien ein Gefühl der Macht über den einen (anderen) geben. Diese Konflikte prägen das gesamte Stück, es entstehen Eifersüchteleien, zwei hacken immer auf den einen an, jeder versucht, einen der beiden anderen auf seine/ihre Seite zu ziehen, um selbst stärker zu werden und wird dann doch wieder Opfer der Gemeinheiten der anderen. Jeder versucht auch immer wieder, sich zurückzuziehen, um doch zu erkennen, dass es Einsamkeit und Privatsphäre nicht gibt und die reine Anwesenheit der anderen zur Qual wird mit dem Fazit, dass alle erkennen, „l’enfer, c’est l’autrui“, „die Hölle, das ist der andere“. Die philosophische Nachricht des Theaterstücks, die spannungsvoll aufgebaut wird, ist, dass es die Hölle per se eigentlich gar nicht gibt, sondern dass die Hölle eines Menschen der jeweils andere Mensch bzw. die anderen (Menschen) sind- und dies lässt nachdenken, wie Menschen auch auf der Erde sich die Hölle bereiten können, wie sehr man vom Denken des Anderen über einen selbst abhängig ist (versinnbildlicht dadurch, dass es in Sartres Hölle keine Spiegel gibt, die anderen also Spiegel der eigenen Persönlichkeit werden) und wie stark unser Selbstbild letzten Endes schon hier im Jetzt und Heute von den Reaktionen unserer Umwelt geprägt wird. Das Ende des Stücks ist eigentlich ein Anfang. Der Konflikt eskaliert, alles wird ruhig- und man fängt wieder von vorne an, denn die Hölle dauert ewig. Und auch dies ist menschlich und prägt unsere Existenz: man lässt nicht, man kann nicht lassen, von dem Selbstbild, das uns die anderen ständig geben. Sartre ist auch heute noch sehr aktuell, zumal die Welt mit Facebook, „like it“ und einer ständig steigenden Tendenz zur Selbstdarstellung vollends in einer „Feedback“-Gesellschaft angekommen ist, in der sich jeder zunehmend über das definiert, was einem die Umwelt zurückspiegelt. Der Mensch als soziales Wesen braucht den anderen, selbst wenn er dadurch leidet, so wie jeder der Protagonisten in „Huis clos“ darunter leidet, dass er/sie eigentlich, um es neudeutsch zu benennen, permanent Mobbing-Opfer der anderen ist, denn selbst wenn es eskaliert, so fangen wir alle nach einem kurzen Moment wieder von vorne an und das menschliche Spiel der Eitelkeiten, der Eifersucht und der Sehnsucht nach Anerkennung geht weiter, auch wenn man sich damit das Leben zur (sartreschen) Hölle macht. Eine sehr nachdenklich stimmende Theatererzählung, die das traditionelle Bild von Hölle und Fegefeuer bricht und ein „Setting“ schafft, welches dem Leser und Zuschauer sehr vertraut ist, ihn in die Welt des Stückes bringt und vor Augen führt, wie menschliche Gesellschaften funktionieren, denn niemand vermag es, ohne das „Feedback“ des anderen zu (über)leben, wir alle streben nach „gefällt mir“ und können uns doch mit den Protagonisten identifizieren, da diese genau die Ängste vor Augen/auf die Bühne führen, die wir alle haben: das Leid, nicht dazuzugehören und durch andere Höllenqualen zu durchleben.
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am 28. Mai 2014
Das Buch habe ich mir damals für den Französichunterricht gekauft. Zu dem Inhalt kann ich nichts sagen - nach dem Abitur ist nichts mehr hängen geblieben :-D Aber das Buch an sich hat die optimale Größe, um Sätze/Wörter zu markieren und sich Notizen zu machen. Viele Vokabeln sind auch unten als Fußnoten erklärt und ggf. übersetzt.
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am 10. November 2013
Sehr interessantes Buch, Vokabelhilfe am unteren Rand - für Grundkurs verständlich
Ausflüchte in die Vergangenheit manchmal erst spät zu erkennen
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am 17. Dezember 2014
I was satisfied and saw that th3e book wa sin better than anticipated condition. Also I wil buy from Amazon.de again.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Februar 2013
Das Buch haben wir in der Schule gelesen, deshlb bei Amazon bestellt. Ob einem der Inhalt gefällt ist natürlich Geschmackssache, aber mir hat es eigentlich ganz gut gefallen.

Viel Freude beim Lesen!
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am 3. Januar 2013
Für die Schüler sehr praktische Ausgabe: Vokabeln auf jeder Seite und viele hilfsreiche Dokumente zu Sartres Philosophie im Anhang.
Für die Lehrer: in Sinnabschnitt eingeteilt mit Aufgaben
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2 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Februar 2011
Der Versand war super schnell!!!
Doch leider ist es ja kein Roman zum Schmöckern, sondern ein Schulbuch was Pflicht fürs Abi tur ist!

Ein Tipp: Kauft euch den Lektürenschlüssel!!!!
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