Little Specter

 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 72% (72 von 100)
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 318.150 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 72 von 100
Mit Blick aufs Meer: Roman von Elizabeth Strout
Mit Blick aufs Meer: Roman von Elizabeth Strout
10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ich war ziemlich enttäuscht von diesem hochgelobten Buch. Die Idee, einfach "nur" Kleinstadtleben zu beschreiben, gefällt mir gut. Aber mir gefallen zwei Sachen gar nicht: Erstens sind die Kapitel nach Personen unterteilt. Diese Personen erleben bestimmte Ereignisse, bzw. denken über andere Personen nach, wem z.B. was passiert ist und wer mit wem etc. Wenn dann diese Personen selber ihr Kapitel kriegen, werden Ereignisse z.T. nur noch angedeutet, und wer das Buch dann nicht in einem Stück liest und alles im Kopf hat, was vorher passiert ist und wer wer war, versteht leider nur noch Bahnhof. Bei den sich zwangsläufig ergebenden Zeitsprüngen verliert man auch… Mehr dazu
Klappe zu, Affe tot: Woher unsere Redewendungen ko&hellip von Dr. Wort
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Regt zum Nachdenken an!, 1. September 2010
Dr. Wort gräbt mit beeindruckender Spürnase die Herkunft von Redensarten aus, die wir im Alltag verwenden. Am Lustigsten fand ich die Erklärung zu "verflixt und zugenäht", die von "ver*** und zugenäht" verharmlost wurde und von jemandem erfunden wurde, der seine Liebste ungewollt schwängert und zumindest in einem Lied seinen Hosenstall ver*** und zunäht. Weiterhin gab es für mich viele Aha- Effekte, welche Wörter in unserem Sprachgebrauch von den selben Wörten abstammen, sich aber in ihrer Bedeutung in unterschiedliche Richtungen entwickelt haben.

Das Buch ist sehr kurzweilig geschrieben, so daß das Lesen auch an sich… Mehr dazu
Orkney's Italian Chapel von Philip Paris
Orkney's Italian Chapel von Philip Paris
5.0 von 5 Sternen Großartiges Buch, 24. August 2010
Im ersten und zweiten Weltkriegt nutzten die Briten den natürlichen Hafen, den die südlichen der Orkney-Inseln bilden, als Hafen für viele Kriegsschiffe. Im zweiten Weltkrieg dann schaffte es ein deutsches U-Boot, einzudringen und ein großes Schlachtschiff (die Royal Oak) zu versenken, mit vielen Toten. Daraufhin beschloß Churchill, zumindest die östliche Seite des natürlichen Hafens permanent dichtzumachen, indem Barrieren zwischen den einzelnen Inseln aufgeschüttet werden. Dazu wurden italienische Kriegsgefangene, die in Afrika gefangengenommen wurden, nach Orkney verschifft und die Barrieren ganz schnell zu Verbindungsdämmen deklariert, da… Mehr dazu