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Rezensionen

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Das Kapital im 21. Jahrhundert von Thomas Piketty
Das Kapital im 21. Jahrhundert von Thomas Piketty
82 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Feudalismus reloaded, 7. Oktober 2014
Thomas Piketty ist ein Star-Ökonom, der an der Paris School of Economics lehrt. Seinem "Capital in the 21st Century" wird ein Maß an Beachtung und Lob zuteil, das wohl niemand erwartet hätte. Dass Nobelpreisträger Paul Krugman es zum "wichtigsten Wirtschaftsbuch des Jahres - und vielleicht des Jahrzehnts" erklärt, verwundert nicht, dass es von vielen seiner eher wirtschaftsliberalen Kollegen  zumal in den USA  so positiv aufgenommen wurde, schon.

Das Buch ist ein Wälzer, der mit einer Fülle von Statistiken die Entwicklung von Wirtschaftskraft und Vermögenskonzentration von der Antike bis in die Gegenwart illustriert. Als… Mehr dazu
Die neue Weltliteratur: und ihre großen Erzähler von Sigrid Löffler
Weltliteratur - diesen Begriff führte 1827 Goethe in seiner Zeitschrift Über Kunst und Altertum ein. Er wollte darunter Literatur mit Welthaltigkeit und Weltgeltung verstanden wissen. Bücher bei denen man spürt: hier ist in großartiger Weise etwas behandelt worden, was Menschen zeit- und kulturübergreifend betrifft und bewegt. In jüngerer Zeit sind neue Definitionen vorgeschlagen worden, vielleicht, weil es die wirklich großen Erzählungen inzwischen so wenig mehr gibt, wie große Dichtung, Malerei oder Musik. Als Kriterien gehandelt werden u.a.: ein kosmopolitischer Autor, eine internationale Leserschaft, die Rezeption in der… Mehr dazu
Die Abwicklung: Eine innere Geschichte des neuen A&hellip von George Packer
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
In "The Unwinding" beschreibt und kritisiert der Journalist und Schriftsteller George Packer anhand der Biografien verschiedener US-Amerikaner innergesellschaftliche Entwicklungen der letzten 35 Jahre. Das Buch wird regelmäßig mit der in den 1930ern veröffentlichten U.S.A.-Trilogie von John Dos Passos verglichen. Das ist nur bedingt nachvollziehbar. Dos Passos war gewissermaßen die amerikanische Antwort auf James Joyce und Robert Musil. "Die Abwicklung" hingegen hat eher dokumentarischen bzw. Sachbuch-Charakter.

Im Mittelpunkt des Buches stehen drei reale, der Öffentlichkeit  bisher - kaum oder gar nicht bekannte Personen: Jeff Connaughton, Dean Price,… Mehr dazu