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Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 902 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 1900 von 2636
Der Crash ist die Lösung: Warum der finale Kollaps&hellip von Matthias Weik
3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Amüsiert wunderte sich die NZZ vor einiger Zeit in einer kurzen Rezension, wie "Der größte Raubzug der Geschichte" es im Nachbarland auf die Bestsellerlisten schaffen konnte. Dies hänge wohl "mit der mangelnden Bildung der deutschen Bundesbürger in Finanzfragen zusammen."

Natürlich weiß niemand, welche Crashs und Krisen die Zukunft noch für uns bereit hält. Doch eins ist sicher: Würden nur genügend Leute den Empfehlungen der Autoren dieses Buches folgen, ihr Geld von Banken abheben, aus dem Aktien- und Wertpapiermarkt abziehen und in Gold, Silber und Scotch Whisky anlegen; würde die Politik zudem das Geldsystem den… Mehr dazu
Die schrecklichen Kinder der Neuzeit von Peter Sloterdijk
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Drift ins Bodenlose, 25. Juli 2014
Wir befinden uns zivilisationsgeschichtlich gesehen im Delta, so der Autor; dort wo aus vielen verschiedenen Richtungen die Zivilisationsflüsse, die einst  jeder nach seiner Art - quicklebendig dahin sprudelten, zu behäbig auslaufenden Gewässern werden, Sumpflandschaften entstehen lassen, bevor sie ganz im konturlosen ozeanischen Einerlei aufgehen - eine Vermassung der Menschheit, die schon Goethe, Max Weber, Gustav Le Bon voraussagten.

Es hätte anti-genealogische Ansätze bereits in der griech.-röm. Antike gegeben. Den ersten entscheidenden Kultur- und traditionsübergreifenden Input lieferte aus Sicht des Autors jedoch das Christentum. Es… Mehr dazu
Capital in the Twenty-First Century von Thomas Piketty
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Feudalismus reloaded, 21. Juli 2014
Thomas Piketty ist ein Star-Ökonom, der an der Paris School of Economics lehrt. Seinem "Capital in the 21st Century" wird ein Maß an Beachtung und Lob zuteil, was wohl niemand erwartet hätte. Dass Nobelpreisträger Paul Krugman es zum "wichtigsten Wirtschaftsbuch des Jahres - und vielleicht des Jahrzehnts" erklärt, verwundert nicht, dass es von vielen seiner eher wirtschaftsliberalen Kollegen  zumal in den USA  so positiv aufgenommen wurde, schon.

Das Buch ist ein Wälzer, der mit einer Fülle von Statistiken die Entwicklung von Wirtschaftskraft und Vermögenskonzentration von der Antike bis in die Gegenwart illustriert. Als Kernthese… Mehr dazu