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Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 1.055 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 1750 von 2466
Atommacht Iran: Die Geburt eines nuklearen Staats von David Patrikarakos
4.0 von 5 Sternen Persia Rising, 9. April 2014
Der Iran stand nach dem 2. Weltkrieg  aufgrund des Ölreichtums wie auch der Bedeutung als Bündnispartner gegen die Sowjetunion  im Focus des politischen Interesses der USA . Die Sowjets versuchten aus gleich gearteten Überlegungen heraus ebenfalls, den Iran an sich zu binden. Dies veranlasste die USA zu massiven Unterstützungen. Auch die politische Entwicklung im Iran Anfang der 50er Jahre gestaltete sich in den Augen der Vereinigten Staaten besorgniserregend. Die liberalen Parteien, vereinigt in der Nationalen Front, begannen in Teilbereichen mit der kommunistischen Tudeh-Partei zu sympathisieren, strebten bspw. die Nationalisierung des iranischen Öls an, das… Mehr dazu
Der islamische Faschismus: Eine Analyse von Hamed Abdel-Samad
12 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
In der gesamten Geschichte des Islam lösten liberalere Phasen bzw. Bewegungen und solche, die eine militantere Lesart der Überlieferung vertraten, einander ab. Der "moderne Islamismus", deren Begründung durch Hasan al-Banna in Ägypten und Sayyid Abul Ala Maududi in Pakistan der Autor im Buch beschreibt, hebt sich dabei nicht grundlegend von früheren Formen des islamischen Fundamentalismus ab. Im 19. Jh. propagierten Muhammad Abduh, Dschamal ad-Din al-Afghani, Raschid Rida die Notwendigkeit einer islamischen Erweckung, im 18. Jh. tat dies Muammad bin Abd al-Wahhab. Sie alle griffen u.a. auf den im 13. Jh. lebenden Damaszener Rechtsgelehrten Ibn Taimiya zurück… Mehr dazu
Hoffnung Mensch: Eine bessere Welt ist möglich von Michael Schmidt-Salomon
6 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dazugelernt, 19. März 2014
Den ersten Teil des Buches nutzt der Autor mit Bezug auf Schopenhauer, Camus, Sartre, Janne Teller für eine sehr plastische Darstellung der Absurdität des Daseins. Das Leben ist oft konfliktreich und schwer. Am Ende wartet der Tod - nicht nur der persönliche des einzelnen Menschen, sondern der der menschlichen Spezies und allen Lebens. Nichts wofür wir uns hier engagieren wird Bestand haben. Alles was unserer begrenzten Existenz Sinn und Bedeutung verleihen könnte, erweist sich aus naturalistischer Perspektive als Lug und Trug. Entscheidungskompetenz ist ebenso eine Inszenierung des blumenkohlförmigen Organs unter unserer Schädeldecke wie unser Ich,… Mehr dazu