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schmechi

 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 63% (31 von 49)
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 25.140 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 31 von 49
Mein erfundenes Land (suhrkamp taschenbuch) von Isabel Allende
"Mein erfundenes Land" ist ein Buch über Chile, seine Menschen und deren Eigenheiten. Allende erzählt von persönlich Erlebten und bringt dem Leser in meist heiterer, fesselnder Form ihrem Geburtsland näher. Kaum ein Thema wird ausgespart, egal ob Geschichte, Politik, Gesellschaftliches oder die landschaftlichen Reize des Landes.

Doch das Buch ist nicht nur eine literarische Liebeserklärung an Chile, es ist vielmehr auch die Autobiographie Allendes und eines ihrer persönlichsten Werke. Die Autorin macht ihre eigene Zerissenheit zwischen ihrer chilenischen Heimat und ihrem neue Domizil USA zum Thema; sie schildert Entfremdung und Entwurzelung… Mehr dazu
Epistulae / Briefe in Auswahl: Lateinisch/Deutsch von Marion Giebel
Reclam bietet eine Auswahl der bekanntesten Briefe von Plinius dem Jüngeren, darunter seine Schilderungen des Vesuvausbruchs 79 nach Christus und sein Briefwechsel mit Kaiser Trajan zur Frage der rechtlichen Behandlung der Frühchristen.

Historisch sind die Pliniusbriefe hochinteressant, zumal sie wie kaum ein anderes Zeitdokument Einblick in das Leben und Denken eine römischen Patriziers der frühen Kaiserzeit geben. Positiv erwähnt muss in diesem Zusammenhang auch der umfangreiche Anhang mit erläuternden Anmerkungen, einer Zeittafel sowie einer Erklärung der Eigennamen werden.

Literarisch enttäuscht Plinius der Jüngere aber:… Mehr dazu
Das Boot von Lothar-Günther Buchheim
Das Boot von Lothar-Günther Buchheim
Lothar-Günther Buchheim schildert die Erlebnisse eines deutschen U-Boots, dass 1941 im Atlantik auf Feindfahrt geht. Der Autor war im zweiten Weltkrieg als Kriegsberichterstatter selbst an Bord verschiedener U-Boote, der Roman ist daher stark autobiographisch und an echte Kriegsgeschehnisse angelehnt.

Buchheim gelingt es sehr gut, die Stimmungslage an Bord eines U-Boots einzufangen. Sehr gut vermittelt er die beklemmende Enge und die Angst der Männer. Doch auch das komplizierte Beziehungsgeflecht der Besatzung und die quälende Untätigkeit abseits der U-Boot-Jagden, von Buchheim als "Gammelei" bezeichnet, wird realistisch geschildert. Alles in allem… Mehr dazu