Eloquent und stets aufrichtig schildert Simone de Beauvoir in ihrem Werk "Memoiren einer Tochter aus gutem Hause" die Geborgenheit ihrer Kindheit, die Unsicherheit in ihrer Jugend und schließlich ihren durch Neugier und Ehrgeiz ermöglichten Weg zu einer Denkerin, deren Erkenntnisse mit steter Nachhaltigkeit unsere Gesellschaft beeinflussen sollten. Von größtem Interesse war beim Lesen dieses sehr unterhaltsamen aber auch zum Nachdenken anregenden Buches Simones Konflikt mit der patriarchalischen Gesellschaft Frankreichs nach der Jahrhundertwende, der sich zunächst im Konflikt mit ihrer Familie, die mit Simone durchaus andere Pläne als eine akademische… Mehr dazu