Lotta Cornelis

"Habibi"
 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 69% (74 von 107)
Ort: Tübingen

 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 13.848 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 74 von 107
Ehrenmord - Sonne an Halbmond von Michael Köhn
Ehrenmord - Sonne an Halbmond von Michael Köhn
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sprachgewaltiges Epos, 1. Mai 2013
Dieses Buch haut einen um. Michael Köhn jongliert mit der Sprache wie ein Artist mit brennenden Fackeln. Er rotzt, speit, würgt, kotzt die Worte und Sätze hervor wie Salven aus einem Maschinengewehr. Ähnlich gewalttätig geht es zu in seinem Mikrokosmos des Berlins der Glatzen, der Migranten und deren Opfer. Immer aktuell und mit Zeitbezügen zu tatsächlichen Vorfällen. Und die Form immer dem Inhalt entsprechend. Meisterhaft! Man gerät in einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann. Das hat seit langem kein Buch mehr bei mir geschafft. Assoziationsketten, Dialoge, die lebensechter nicht sein können, die Wucht der Gefühle. Das Thema… Mehr dazu
Denn sie schenkten mir ein zweites Leben (Starke F&hellip von Viktoria Grantz
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Bereits nach den ersten Seiten hatte ich den Eindruck, dass hier ein Mann (woher weiß man, ob der Autorinnenname nicht ein Pseudonym für einen Mann ist?) seine perversen Fantasien auslebt. Das ist allerunterste Schublade und unglaubwürdiger gehts überhaupt nicht mehr. Normalerweise schreibe ich keine Rezis, bevor ich ein Buch nicht zu Ende gelesen habe, doch für diesen Schund ist mir meine Zeit zu Schade. Was will die Autorin (so es eine "sie" ist) mit diesem - noch dazu völlig stilfreien - Geschreibe eigentlich sagen bzw. erreichen? Da kann ich nur sagen: Pfuii! Schämen Sie sich!
Verachtung: Thriller: Der vierte Fall für Carl Mor&hellip von Jussi Adler-Olsen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wiederholungen ohne Ende, 14. Oktober 2012
Auch ich hatte die ersten 3 Bände mit Vergnügen gelesen, besonders das Personal des Sonderdezernats Q gefiel mir wegen der Schrulligkeit. dieser 4. Band hat mich allerdings von Anfang an enttäuscht. Während der ersten 150 Seiten dachte ich immerzu: wann geht es endlich los? Ständig wurden die wenigen Dinge, um die es ging, wiederholt wie eine tibetanische Gebetsmühle. Als ob der Leser zu blöd sei, die - nicht besonders komplexen - Zusammenhänge zu erkennen. Der Mittelteil zog sich dann ohne Ende und triefte vor Betroffenheits- und Mitleidskitsch. So schlimm das alles war, was Nete und den anderen Frauen geschehen ist, es ist nicht Aufgabe eines… Mehr dazu