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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Kurzgeschichtenbände sind ziemlich selten am deutschen Buchmarkt. Selbst die bekanntesten Autoren veröffentlichen sie selten. Ausnahmen der jüngeren Vergangenheit sind Daniel Kehlmanns Ruhm und Gewalten von Clemens Meyer. Ich persönlich habe Kurzgeschichten schon immer geschätzt und freue mich daher über ein neues Kurzgeschichtenband. Der Titeln von Daniel Moraweks eBook drückt sogleich auch eine Lebenseinstellung aus, die sich in den Geschichten deutlich ausdrückt. Alle Geschichten sind kurz, sorgfältig geschrieben und zugänglich zu lesen, zudem von milder Ironie geprägt. Es wird manchmal ein Gefühl… Mehr dazu
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Timinoun ist das zugänglichste Buch Rachid Boudjedras. Bei geringer Seitenzahl und großer Schrift sowie leeren Seiten zwischen den Kapiteln ist der Roman auch schnell durchgelesen. Dennoch ist Timimoun kein Boudjedra-Light. Im Gegenteil ist der Roman sorgfältig durchkomponiert. Der Text ist vorwiegend ein innerer Monolog eines Reiseleiters, der Touristen durch die Sahara fährt. Dabei ist er besonders auf eine junge Touristin, Sarah, fixiert. Sie stellt für ihn einen kleinen Lichtblick dar in seinem Leben, das ihm überwiegend gescheitert erscheint. Mit bis zu zwei Flaschen Wodka am Tag ist er schwerer Alkoholiker. Ständig trägt er Zyankalikapseln… Mehr dazu
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Rachid Boudjedras Roman Die Auflösung ist ein langer Text von 1984 mit großer Kraft, eine konzentrierte, leuchtende Sprache, Algerien als Handlungsort ist prägend. Der Erzähler, ein Schriftsteller, wacht noch manchmal (wenn er nicht seiner chronische Schlaflosigkeit erliegt) mit Alpträumen vom Krieg auf, der bereits 20 Jahre zurückliegt. Genauso belastet ihn die familiäre Situation. Die fünfte Frau seines Vaters, die dieser aber nie geheiratet hat, liegt 80jährig im sterben. Sie ist Jüdin, aber wegen seinem Vater zum Islam konvertiert, sie hat ihn zwei Kinder geboren. Doch da er sie nie heiratete, ist sie offiziell noch immer Jüdin… Mehr dazu
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