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Christoph Janacs

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Christoph Janacs (Photo: Th. Wozak)
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 58% (768 von 1.329)
Webseite: www.janacs.at
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 16.880 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 768 von 1329
Flore: Roman von Philippe Claudel
Flore: Roman von Philippe Claudel
4.0 von 5 Sternen schmerzlicher Verlust, 23. Februar 2014
Der Ich-Erzähler verbringt ein Jahr nach dem Tod der Geliebten in einer ihm fremden Stadt. Erinnerungsfetzen bedrängen ihn, nicht nur an seine verstorbene Geliebte, sondern auch an seine Mutter, die sich als Hure verdingte und ihn eines Tages im Stich ließ und verschwand. Als er ein junges Mädchen kennenlernt - ohne dass es zu einer Beziehung oder gar körperlichem Kontakt kommt -, löst sich langsam in ihm der Knoten und er zieht wieder fort aus der Stadt.
Wer ähnliches selbst erlebt hat, staunt über die Genauigkeit, mit der Claudel die widerstrebenden Gefühle und Gedanken seines Protagonisten und dessen Entwicklung einzufangen weiß… Mehr dazu
Der Blick aus dem Bild: Von Gemaltem und Ungemalte&hellip von Michel Mettler
2.0 von 5 Sternen verstiegen, 23. Januar 2014
Der Ansatz wäre interessant: LeserInnen nicht mit Detailwissen und einem Überfluss an Informationen zu belasten, sondern einen eigenen, subjektiven Weg als Zugang zu Gemälden zu verschaffen.
Allerdings versteigt sich der Autor zu allzu gewagten Interpretationen und Phantasien, die letztlich den Zugang zu den Gemälden eher versperren als öffnen und nicht selten von den Bildern ablenken. Und: er ist enorm selbstverliebt und schwelgt in originellen oder originell gemeinten Formulierungen. Das geht bei den ersten, kürzeren Texten noch an, wird aber im Verlauf der Lektüre immer störender.
Fazit: Es hätte ein spannendes Buch werden… Mehr dazu
Lieder (2-Track) von Adel Tawil
Lieder (2-Track) von Adel Tawil
3 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen schauderhafte Schnipselei, 18. Dezember 2013
Da wollte einer besonders originell sein und einen Songtext aus lauter Songtextanspielungen zusammenschnipseln. Das ginge ja noch an. Aber -
Die Reime sind schauderhaft dilettantisch. Mit ein bisschen Mühe und Gefühl hätte man die Zitate so zusammenstellen können, dass es einem nicht ständig kalt über den Rücken läuft (z.B.: Land - krank; berühmt sein - Ewigkeit!!!).
Und: das Hintergrundgehämmer soll wohl Musik sein.
Fazit: Das Lied hören führt zu Schmerzattacken.