Nach dem etwas schwachbrüstigen Album "Somewhere else" und der unentschlossenen Doppel-CD "Happiness is the road" haben sich die Jungs endlich wieder auf das Songwriting konzentriert, anstatt Schnellschüsse abzuliefern. Dabei klingen sie entspannt wie schon sehr lange nicht mehr. Die Songs sind zum Teil episch angelegt. Erinnerungen werden wach: "Gaza" ("Invisible Man"), "Montreal" ("This strange engine") und "Sky above the rain" ("Neverland") gehören mit ihren vielen Gänsehaut-Momenten und überraschenden Wendungen zu den schönsten Marillion-Songs überhaupt. Im Gegensatz zu sämtlichen Alben seit "Brave" gibt es auf dieser Platte keine… Mehr dazu
Ich genieße gerade das Finale von "King of Kings" und kann kaum glauben, was ich da höre. Unbeschreiblich, Gänsehaut pur! Auf die Idee, mir diese CD zuzulegen, kam ich, als ich mir zu Weihnachten zum x-ten Male die 59er Version von "Ben Hur" anschaute und irgendwann merkte, dass ich mehr auf die Musik, für die Rózsa einen Oskar bekam, als auf die Handlung achtete. Auch die Auszüge aus den Filmen "Quo Vadis" und "King of Kings" sind so gewaltig, melodramatisch, pathetisch, pompös, dass der Zuhörer - sofern für so etwas empfänglich - von diesen Meisterwerken unweigerlich in ihren Bann gezogen wird (ich bin eigentlich in der Progrock-Ecke zu… Mehr dazu
Zwischen 1960 („The Bellboy") und 1965 („The Family Jewels") hat Jerry Lewis - teils als „total filmmaker", teils in Zusammenarbeit mit Frank Tashlin - einige bemerkenswerte Filme geschaffen, die man sich auch über vierzig Jahre später noch genussvoll anschauen kann. Natürlich hatte er schon zuvor in vielen erfolgreichen Komödien mitgewirkt (die Fangemeinde wartet sehnsüchtig auf eine Martin & Lewis-DVD-Kollektion), doch tragen die Filme der oben genannten Schaffensperiode die ganz persönliche Handschrift von Jerry Lewis, dessen Arbeit - außer in Frankreich - keine ausreichende Würdigung erhielt. Alle Jerry-Lewis-Komödien nach… Mehr dazu