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Bibliofilo

"Filo"
 
Top-Rezensenten Rang: 6.570
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 75% (183 von 245)
Ort: Mailand
 

Beiträge


Top-Rezensenten Rang: 6.570 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 183 von 245
Di chi è la colpa. Sette possibili cause del disse&hellip von Umberto Vincenti
Das provokatorische Pamphlet des Professors Umberto Vincenti ist ein Versuch, die Ursachen der zur Zeit in Italien herrschenden Krise zu ergründen. Hierbei wird auf die in der jüngeren Literatur oft angestellten Probleme abgestellt: fehlende Meritokratie und die damit grassierende Inkompetenz, Desinformation durch die Medien, wuchernde Bürokratie, Straffreiheit und fehlende Einheit (bereits der grüne Buch von Muammar Gheddafi sprach dieselbe Kritik aus). Der diskutable Ansatz hierbei ist jedoch, all diese (zum Teil objektiv bestehenden Probleme) auf Fehler des Grundgesetzes zurückzuführen, welches im Klima der Nachkriegsjahre entstanden sei und somit eine… Mehr dazu
Die Piefke-Saga. Komödie einer vergeblichen Zuneig&hellip von Felix Mitterer
Als die Saga in vier Teilen um die deutsche Familie und ihr liebstes Urlaubsziel, Lahneberg in Tirol, entstand, traf Felix Mitterer den Nagel genau auf den Kopf. In einer Klimax von Komödie, Satire, Persiflage und tragisch-komischem Alptraum verreißt der Autor die Tourismusindustrie mit ihrer bis zur Lüge, kultureller Prostitution reichenden Auswüchsen. Hierbei schneiden die tourismustreibenden Einheimischen genauso schlecht ab als die unkritischen Touristen.
Das Drehbuch ist hierbei dem seinerzeit Fernsehfilm sehr nahe und nur wenige Szenen sind aus dem Buch herausgenommen worden (unter anderem die Lawine die Karl-Friedrich verschüttet und der Brand im… Mehr dazu
Das größere Wunder: Roman von Thomas Glavinic
Das größere Wunder: Roman von Thomas Glavinic
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Beim Lesen des jüngsten Prosawerk des Grazer Autors Gavinic treten gemischte Gefühle auf. Zum Inhalt kann gesagt werden, dass die Erzählung der Kindheit und Jugend von Jonas, der Hauptfigur aus dessen Perspektive der Roman erzählt wird, und vor allem die Geschehnisse um die Besteigung des Mount Everest gewinnend und interessant erzählt sind. Leider liegen dazwischen zahllose Seiten an Gehaltslosigkeit und Leere, welche notgedrungen den seinerzeit von Siegrid Löffler angestrebten Vergleich der Fast-Food-Literatur aufzwängen. In der Tat sind die Gegebenheiten um das Leben der Hauptfigur ein Aneinanderreihen zwischen superreichen Komikheften für… Mehr dazu