Es überrascht mich, dass Herausgeber und Autoren ihre eigenen Bücher rezensieren dürfen. Dass eine unabhängige Stellungnahme in diesem Fall kaum möglich ist, sollte einleuchtend sein. Die Hakoah hat das nicht verdient.
Die Bücher von Val McDermid sind seit eh und je unglaublich spannend, auch dieses wieder; ich habe das 400-Seiten-Buch mehr oder weniger in einem Ritt durchgelesen. Andererseits werden die Plots meiner Meinung nach immer irrealer. Im vorliegenden Fall merkt man das an der tollkühnen Flucht des einarmigen Jacko Vance aus dem Gefängnis, wo er als ein Anderer durchgeht (Am Rande: Ist JV nicht erst in einem der letzten vor wenigen Jahren erschienenen Bücher dort eingeliefert worden? Die Autorin behauptet, er hätte schon 12 Jahre eingesessen. Ich bin mir nicht sicher, ob die in diesem Zusammenhang aufgestellten Behauptungen - z.B. dass JV noch nie mit dem Internet… Mehr dazu