Mit Tony Chu einen Cibopathen in den Mittelpunkt des Geschehens zu stellen, ist da nur konsequent. Die knochentrockene Art, mit der Layman seinen Protagonisten auf Ermittlung schickt, erhöht den Absurditätsgrad um ein Vielfaches. Tonys Fähigkeit erzeugt eine deftige Mischung aus makabrem Humor und Ekel, wenn der Cop in Kadaver beißen oder abgetrennte Körperteile verspeisen muss, um etwas über deren Herkunft zu erfahren. Seine irrwitzigen Einfälle bringt John Layman äußerst gelungen, in einem virtuos komponierten Geflecht aus Rahmenhandlungen, langen und kurzen Rückblenden, Vorgriffen und Raffungen an den Leser ' und… Mehr dazu