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Steffen Herrmann

 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 80% (181 von 227)
Geburtstag: 22. April

Interessen
Philosophie, Wandern, Kinder
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 110.530 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 181 von 227
Soziale Systeme: Grundriß einer allgemeinen Theori&hellip von Niklas Luhmann
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bibel der Systemtheorie, 30. Dezember 2010
Die Lektüre von "Soziale Systeme" war für mich eine Offenbahrung und ich konnte nicht mehr verstehen, wieso Luhman bisher nur eine periphere Bedeutung für mich gehabt hatte. Über weite Strecken las ich das Werk wie ein Lehrbuch und ich hatte das Gefühl, dass es ziemlich genau den Punkt markiert, wo die Soziologie von einem kollektiven Diskurs in Wissenschaft umschlägt.
Der Stil ist manchmal etwas dröge, doch fast immer präzise und sogar humvorvoll. Das Buch kommt (für L. nicht selbstverständlich) fast ohne Redundanzen aus und bezüglich der Tiefenschärfe seiner Analysen sucht es seinesgleichen.
Das klingt sehr elogisch,… Mehr dazu
Die Kathedrale des Meeres: Historischer Roman von Ildefonso Falcones
4.0 von 5 Sternen Lebendige Geschichte, 13. Juni 2010
Historischer Stoff zieht Leser an, in diesem Fall zu Recht. Die Geschichte spielt im Spanien des 14. Jahrhunderts, einer faszinierenden und brutalen Zeit. Die Gegensätze sind vielfältig: Stadt und Land, Adel und König, Reich und Arm, Bürgertum und Klerus, Hoffnung und Tod, Liebe und Grausamkeit, Juden und Christen. Dem Autor gelingt es, uns in diese mittelalterliche Welt zu versetzen, ihr Leben und innere Konsistenz zu verleihen. Im Unterschied zu "Die Säulen der Erde", mit dem man das Buch zu Unrecht oft vergleicht, hatte ich hier nicht den Eindruck,als seien Characktere der Gegenwart in eine historische Kulisse geworfen. Falcone passt mit der Psychologisierung… Mehr dazu
Der Ursprung des Kunstwerkes von Martin Heidegger
Der Ursprung des Kunstwerkes von Martin Heidegger
12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Deutscher Tiefsinn, 14. März 2010
"Der Ursprung des Kunstwerkes" ist ein schmales Büchlein und doch ein kräftiger Anstoss zum Denken. Heidegger fragt nach dem Werkhaften des Werkes und stellt das Werk dem Ding und dem Zeug gegenüber. Die bloss daseienden Dinge werden auf ihre Nutzbarkeit hin befragt, zu Zeug umgeschaffen, dessen Wesen in seiner Verlässlichkeit liegt.
Wenn das Werkhafte des Werkes verstanden werden will, muss es aus dessen Dinghaftigkeit (seiner Materialgebundenheit) und seiner Zeughaftigkeit (dem Kunstbetrieb) herausgelöst werden. Das Kunstwerk ist so nichts innerweltlich Vorfindliches, sondern es stiftet eine Welt, indem es der Benutzung widersteht und die Dinge als solche in… Mehr dazu