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Saul Karoo

"Radioplayboy"
 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 65% (105 von 162)
Ort: Köln

 

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Top-Rezensenten Rang: 1.991.379 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 105 von 162
Maria, ihm schmeckt's nicht von Jan Weiler
24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen isse beste vonne beste!!!, 26. März 2008
Nach dem Kracher "Liebe Sabine" zeigt Weiler hier wieder, wie gut er sich auch auf dramatische Formen versteht. Er kann eben nicht nur Roman und Erzählungen  zu wahrer Hochform läuft er auf, wenn er seine Figuren auf einer Bühne (und sei es - wie hier  eine Hörbühne!) antreten lassen kann. Wieder sind er selbst und seine Frau mit von der Partie, wieder gibt es viel zum leise Schmunzeln und zum laut Lachen, aber auch viel zum Nachdenken (Weiler erzählt auch die hässlichen Situationen, die die italienische Einwanderer der ersten Stunde erdulden mussten). Es gibt außerdem einen grandiosen Konrad Beikircher als Antonio (der hier auch unfassbar gut… Mehr dazu
Doktor Faustus, 10 Audio-CDs von Thomas Mann
24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Ohrengenuß!, 21. November 2007
»Was werden die Deutschen meinen?« fragte sich Thomas Mann 1947, als er seinen, im kalifornischen Exil geschriebenen, Roman »Doktor Faustus« abschloss. Er ist sein vielschichtigstes Werk geworden. Es handelt vom Denken, von den Sehnsüchten und von der Musik des sogenannten Kulturvolks der Deutschen, das den Teufelsbund mit dem Faschismus einging. Thomas Mann hat hierfür der Deutschen Volksbuch, den Faust, zum Vexierstoff eines Zeitromans gewählt. Es ist der Faustus des Mittelalters, der Reformation bis hin zu seiner Gestaltung im Drama Goethes, den Mann hier als den deutschen Mythos über die Jahrhunderte hinweg herbeizitiert.

Sein »Faust« erschien am… Mehr dazu
Der zerbrochene Krug (MDR) von Kleist von Heinrich von
Der zerbrochene Krug (MDR) von Kleist von Heinrich von
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sprache wie eine Sinfonie, 31. März 2007
Der Pisa-Schock sitzt uns allen in den Knochen, und es wird in den Kultusministerien unter Schweiß und Tränen überlegt, wie der Abiturientenjugend beizubringen sei, was schönes, edles Deutsch nun wirklich sei und ausmache, wie Schiller die Exposition in den »Räubern« oder in »Kabale und Liebe« mit leichter Hand gestaltet habe, oder was der junge Goethe unter einer kessen und theatralischen Dreiecksbeziehung mit Decknamen »Stella« dramaturgisch alles versteckt hielt. Und so haben sich jüngst die Hörspielredaktionen von SWR und MDR und der Argon Verlag zusammengeschlossen um mehrere Klassiker wie »Emilia Galotti« (Lessing), »Urfaust«, »Iphigenie auf… Mehr dazu

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