Frank Hertel

"teletext1"
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Top-Rezensenten Rang: 5.331
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 71% (291 von 409)
 

Beiträge


Top-Rezensenten Rang: 5.331 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 291 von 409
London NW: Roman von Zadie Smith
London NW: Roman von Zadie Smith
5.0 von 5 Sternen Gut erzählt und wahr, 13. September 2014
Dieses Buch bringt dem Leser die Welt der Großstadtmigranten näher. Es zeigt sehr eingängig und gut wie man sich als Schwarzer im London der Gegenwart fühlt. Und zwar in allen Facetten, denn natürlich gibt es nicht DEN Migranten, sondern ganz verschiedene Charaktertypen. Am Ende des Buches wird es ganz deutlich gesagt: Die einen wollen raus und schaffen den Aufstieg, die anderen geben sich auf und verkommen in der Armut, die durch Drogenmissbrauch und Kriminalität gezeichnet ist. "Die Welt ist gerecht." Eine harte Wahrheit, die uns Zadie Smith da serviert. Sie hat selbst in London North West ihre Kindheit verbracht. Sie hat den Aufstieg geschafft. Aus… Mehr dazu
Galveston von Nic Pizzolatto
Galveston von Nic Pizzolatto
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ist der Sound!, 4. September 2014
In den vielen Lobrezensionen zu diesem Buch wird der Autor Nic Pizzolatto als großer Serienerschaffer aus Amerika gefeiert. Die Serie "True Detective" ist komplett von ihm gemacht. Ja, sehr schön. Kenn ich aber nicht. Was ist also Pizzolatto für einer? Er hat einen eigenartigen Nachnamen und einen grandiosen Schreibstil. "Galveston" hat er geschrieben bevor er der große Serienheld wurde. Das Buch erzählt die Geschichte eines Auftragskillers, der selbst zum Gejagten wird und mit einer hübschen sehr jungen Blondine untertaucht. Wie in jedem Noir-Buch geht es um krasse Gewalt, die bildlich beschrieben wird. Es passieren zahlreiche Morde… Mehr dazu
Wir haben Raketen geangelt: Erzählungen von Karen Köhler
5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
In den letzten Wochen wurde dieses Buch in allen großen Medien über den grünen Klee gelobt. In der Zeit, im Spiegel, in der FAZ in der Süddeutschen gab es grandios lobende Rezensionen, leider verwendete man immer dasselbe Bild der Autorin, wo sie einmal auf einem Trampolin rumhüpft, obwohl sie ja schon 40 ist. Und da haben wir auch schon den kleinen Haken, den es überall gibt. Dieses Buch wirkt ein bisschen pubertär. Wenn man ums Alter der Autorin weiß, ist das ziemlich seltsam. Wer begräbt und verbrennt denn mit 40 noch Tagebücher? Aber egal.
Hält das Buch denn nun die Lobeshymnen, die auf es gesungen wurden? Ursula März… Mehr dazu