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Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 87% (40 von 46)
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 3.614.419 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 40 von 46
Naokos Lächeln: Nur eine Liebesgeschichte - Roman von Haruki Murakami
31 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traurig aber schön, 8. August 2003
Eigentlich sind es zwei Liebesgeschichten, die Murakami vor dem Leser ausbreitet. Toru Watanabe liebt zwei Mädchen, das eine krank und unerreichbar, das andere lebenslustig, etwas skurril, aber bereit, ihn wiederzulieben.
Sehr einfühlsam geht Murakami auf zwei Lieben ein, die sich trotz ihrer Unterschiedlichkeit in einem Mann vereinen. Unaufhaltsam steuert die geschichte ihre tragischen Ende zu, das in seiner Notwenidigkeit beinahe erlösend wirkt. Die Erfüllung der Liebe bleibt aus, die Erfüllung des Schicksals nicht.
Naokos Lächeln in reinster Lesegenuß, schlicht geschrieben, aber berührend erzählt. Anrührend, aber nicht… Mehr dazu
Gefährliche Geliebte von Haruki Murakami
Gefährliche Geliebte von Haruki Murakami
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit leichtem Tiefgang, 8. August 2003
So seltsam es klingt, in diesem Buch vereinen sich Leichtigkeit und Tiefgang. Murakami erzählt mit großer Schlichtheit die Begegnung einer Jugendliebe. Der Protagonist: ein Familienvater mittelerer Jahre mit gutem Job, einer liebvollen Frau, eine netten Kind, einem Verständnisvollen Schwiegervater. Warum beginnt sei Leben sich aufzulösen, als ihm seine Jugendliebe Shimamoto wiederbegnet? Due Suche nach ihrer Liebe wird zu einer Suche nach dem Sinn des Lebens, dabei wird das Buch nie pathetisch oder schwülstig. Das Besondere: Es hinterläßt einen angenehmen Nachgeschmack, de gleichzeitig sättigt und Lust auf mehr macht.
Meiner Seele Feind von Alison Joseph
Meiner Seele Feind von Alison Joseph
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mal eine etwas andere Nonne, 30. November 2001
Die Romanheldin Schwester Agnes wird strafversetzt, in ein eisiges Internat in der Provinz. Zweifelnd fügt sie sich ihrem Schicksal und löst prompt den nächsten Mord. Das ist zugegeben nicht neu. Neu ist aber die Figur einer Nonne, die beireits verheiratet war und an ihrem Gelübde zweifelt. Sie ist reich, hat aber Armut gelobt, glaubt an Gott, aber nicht an die Kirche. Schwester Agnes ist voller Widersprüche, einfühlsam gezeichnet, bei aller Exzentrik nicht übertrieben, aber auch nicht blass. Sie macht den Roman so lesenswert, denn die Handlung ist zwar gut, aber nicht außergewöhnlich, die Spannung zwar vorhanden, aber nicht zu packend. Alles… Mehr dazu