Felix Lersch

 
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Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 140.652 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 5 von 5
A Sense of the Sacred: Roman Catholic Worship in t&hellip von James Monti
5.0 von 5 Sternen Fulget crucis mysterium, 25. August 2014
An Spezialabhandlungen über mittelalterliche Liturgie herrscht fürwahr kein Mangel. Allerdings leiden die neueren Publikationen an der postmodernen Bläßlichkeit, die hinter allem und jedem "Strategien der Verortung von Sakralität" und "Inszenierung von Memoria" sehen will und allenthalben irgendwelche Machtdispositive wittert, die es aufzudecken gilt.
Erfrischend anders ist James Montis Buch. Es genügt wissenschaftlichen Ansprüchen vollauf, ist aber eigentlich - so glaube ich - eine Liebeserklärung an die geheiligten, über viele Jahrhunderte organisch gewachsenen Riten der katholischen Kirche, deren innerstes Herzensanliegen… Mehr dazu
Glittering Images: A Journey Through Art from Egyp&hellip von Camille Paglia
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieser Parforceritt durch die abendländische Kunstgeschichte zeugt von großer Liebe zur Schönheit. Die Autorin möchte absichtlich an Ernst Gombrichs Opus magnum anknüpfen. Es gelingt ihr. In einer Zeit digitalen Simulationsrausches und allgemeiner Abstumpfung versucht sie, sich in einzelne, aber charakteristische Kunstwerke einer Epoche gleichsam meditativ zu versenken. Man merkt ihrem harten, glattpolierten, apodiktisch-kristallinen Englisch die Prägung durch große Ästheten des 19. Jahrhunderts (Baudelaire, Pater, Wilde) an. Ob es sich um altirische Buchilluminationen, Donatellos rätselhafte Maria Magdalena, Tizians Venus mit dem Spiegel, ob… Mehr dazu
The Best Offer - Das höchste Gebot <b>DVD</b> ~ Geoffrey Rush
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein unterschätzter Film, 30. April 2014
Dieses großartig photographierte Filmkunstwerk ist ein Genuß für jeden Kunstliebhaber. Es ist voll von dem, was man im Englischen als "sophistication" bezeichnet. Der Regisseur verrät nicht nur seine Liebe zur Kunst; seine Fähigkeit, die spezielle Ästhetik einer europäischen Großstadt mit ihrer charakteristischen Architekturlandschaft aus dem 19. Jahrhundert zu inszenieren, macht einen Großteil des Reizes von "The Best Offer" aus. Die Dauerpräsenz der Kunstgegenstände, die aber nur noch Warenwert haben und wie andere, beliebige Objekte beworben und verschachert werden, kann den Protagonisten nicht über seine… Mehr dazu

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