Es gibt kritische Bücher über das Christentum. Die besten sind m.E. von Gläubigen geschrieben. Oder zumindest von Ex-Gläubigen, wie es scheint. Die radikale Kritik an einem rächenden Kriegsgott in Stellen des AT, an einer jeglicher Liebes-Ethik widersprechenden Blut-Opfer Mythologie, Grausamkeit einer ewigen Hölle, leibliche Himmelfahrt, usw. usw. ist gerechtfertigt und notwendig. Mit Leichtigkeit übertrifft Kubitza das Niveau von Dawkins Gotteswahn, und man kann froh sein, dass er die neo-atheistische Front zumindest mal ansatzweise auf den Stand der aktuellen theologischen Diskussion bringt, wie es scheint.