Franz Staab

 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 87% (13 von 15)
Ort: Waldaschaff, Bayern Deutschland
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 319.081 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 13 von 15
Chronist: Der erste Kreuzzug. Roman von Matthias Wenzel
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dem Autor ist ein überaus gelungenes Buch über den ersten Kreuzzug gelungen. Man wird erst tausend Jahre zurückgebeamt, um dann fünf lange Jahre im Mittelalter leben zu dürfen, zu einer Zeit, in der Epochales geschah. Nach der Lektüre hatte ich die längste Wanderung meines Lebens hinter mir. Ich habe jeden einzelnen Fußtritt miterlebt, ich war in halb Europa, ich habe Blut gesehen, alte Städte, Menschen am Rande des Existenzminimums, Adelsvolk und Soldaten, allesamt zäh und durch die natürliche Auslese jener Zeit gestählt für ihr Leben. Und, was man angesichts der Lebensumstände damals für kaum möglich… Mehr dazu
Chef Special: Der Küchenchef empfiehlt von Hans Pürstner
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wer selbst gerne kocht und außerdem gerne liest, der- oder diejenige fischt sich mit dem Kauf von Hans Pürstners Chef Special" eine Perle aus der Suppe der unzähligen Koch- und Kochlesebücher. Pürstner ist nicht nur ein Zauberer auf dem Herd, er ist auch ein Künstler als Autor. Der Mann ist zwar eher unbekannt, aber im Gegensatz zu seinen TV-bekannten Kollegen Lafer, Melzer oder Rach, kann der gebürtige Grazer auch richtig gut schreiben: Ein pures Vergnügen ist das, einzutauchen in den Erfahrungsschatz dieses Kochs. Da wird über Lehrjahre fabuliert, während derer er entflohene Forellen wieder einfangen musste oder vom fiesen Kollegen… Mehr dazu
Mein Freund Jeremias von Pete Smith
Mein Freund Jeremias von Pete Smith
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Ein zeitlos schönes Kinderbuch hat der Autor, der einen ganz speziellen Riecher für die Echtzeit von Kindern hat, da vorgelegt. Bis zum Schluß versteht es Smith, der sich während des Schreibens zweifellos in seine Kindheit zurückgebeamt haben muss, mit seiner deutlichen, punktierten Erzählweise, Faden um Faden zu spinnen, bis sich zum Schluß des Buches sein Netz zu einer Mitte fügt, auf die man in vergleichbaren Kinderbüchern oft vergebens wartet. Natürlich wandert Smith mit der Thematik auf einem schmalen Grad, zu oft schon sind ähnliche Geschichten (Kind trifft Penner, usw.) ins platte Klischee vernudelt worden, er jedoch balanciert… Mehr dazu