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Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 66% (51 von 77)

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Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 35.024 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 51 von 77
Dreams/Imagine My Surprise von Dreams
3.0 von 5 Sternen Durchwachsen, 22. Februar 2014
"Dreams" (1970) und "Imagine my surprise" (1972) waren die einzigen zwei Alben der amerikanischen Combo Dreams. Außer vom Gastmusiker John Abercrombie an der Lead Gitarre auf "Dreams" habe ich von den Musikern nie mehr etwas gehört. Der damals noch weithin unbekannte Abercrombie gehört seit Jahrzehnten zu den gefragten E-Gitarristen in der Jazz-Szene (dutzende Alben auf ECM z.B.)
Eine Mischung aus gefälligem Jazz, Rock und Mainstream kommt in beiden Alben auf uns zu. Musikalisch lehnt man sich nicht allzu weit aus dem Fenster. Von einigen ausgeflippteren Einlagen, die wohl als Gimmick der (willkommenen) Abwechslung willen zu verbuchen sind,… Mehr dazu
Naqoyqatsi <b>DVD</b> ~ Steve Boeddeker
Naqoyqatsi DVD ~ Steve Boeddeker
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Surreale Bilderflut, 21. Februar 2014
Der Film ist der letzte Teil der Qatsi-Trilogie, wobei das Wort "Qatsi" aus der Hopisprache stammt und "Leben" im weitesten Sinne bedeutet. Jeder der Filme hat ein eigenes Thema. Bei Koyaanisqatsi war es das aus den Fugen geratene Leben (der Europäer und Amerikaner), und bei Powaqqatsi die Ausbeutung des Südens durch den Norden (Powaq ist ein Schwarzmagier, der auf Kosten anderer lebt). In Naqoyqatsi wird die zivilisatorische Gewalt thematisiert. Das geschieht durch eine überwältigende, permanent irritierende und surreale Bilderflut, die sich kaum beschreiben lässt und einen deutlichen avantgardistischen Touch hat. Wie bei den Vorgängerfilmen wird auf jede… Mehr dazu
Utrenja von Antoni Wit
Utrenja von Antoni Wit
5.0 von 5 Sternen Mächtiges Klanggemälde, 2. Februar 2014
Utrenja ist ein sakrales Werk ("utrenja" = Mette), das zwei Teile umfasst: Teil 1 - Die Grablegung Christi (1970) und Teil 2 - Die Wiederauferstehung (1971). Es wurde für zwei gemischte Chöre und Orchester (Streicher und Perkussion) geschrieben. Es handelt sich um eine Reminiszenz an die orthodoxe Liturgie zu Ostern. Musikalisch vereint das Werk eher Traditionelles, das sich in mächtigen Chören manifestiert und avantgardistische Elemente, die sogar vor elektronischen Effekten nicht Halt machen; wobei Letzteres nicht stilprägend ist. Meisterlich wurden diese unterschiedlichen Ingredienzien zu ungemein berückenden Klanggemälden vereint. Besonders hervorheben… Mehr dazu