Es gibt wenige dieser Romane wie "Dshamilja", von solch einer stillen, sanften und natürlichen Schönheit, die dir auf knapp 100 seiten das Herz öffnet wie schon lange nicht mehr, und darin eine leidenschaftlich lebendige Farbenwelt erschafft, die dich noch lange umwölkt, lieber Leser.
schade wie viele den zugang zu diesem film verpassen. twentynine palms hat lange einstellungen, die bilder sprechen von ödnis und leere und finsterem schweigen. ein film voller schwielendem hass. nur gut, dass das bei twentynine palms nicht vorgekaut und durch typisch eindeutige filmische merkmale transportiert wird, -was offenbar vielen probleme macht. ja, ich finde: wirklich sehr gut.
Ich kann selbst kaum glauben wie grundlegend dieser Film in die Hose gegangen ist, wobei ich genau in dessen Zielgruppe stehe und beste Vorraussetzungen erfülle über kleine Ungenauigkeiten hinwegzusehen. Eigentlich sind einige Einstellungen wirklich ganz schön gelungen, wehende Vorhängen und leichtsommerliche Seidenstöffchen in melancholischer Poesie. Aber die Idee der schwermütig-schönen Liebe im altenglischen Setting funktioniert einfach gar nicht. Die Dialoge verpatzen mehr als sie bereichern und der Handlungsstrang wird von vielen irrelevanten und ganz fehl am Platz wirkenden Einschüben gestört, wird dadurch erst chaotisch (der Tod… Mehr dazu