Daniel Delphin ist anders. Er träumt davon in der grössten Welle zu surfen. Das verstehen die anderen Delphine nicht und betrachten ihn als Aussenseiter. Um diesen Traum zu erfüllen, muss Daniel seine Herde verlassen und in die weiten Meere ziehen. Anstatt zu fischen, wie es sich für Delphine gehört, übt er stundenlang in der Brandung des heimatlichen Riffs. Es ist dies die erste Erzählung des peruanischen Dichters Sergio Bambaren, der mit der magischen Reise Parallelen zu seinem eigenen Leben zieht. Denn wie Daniel, verliess er seine Heimat, studierte in Texas Chemie und arbeitete dann in Australien für einen Erdölkonzern.
Eine historische Aufzeichnung einer unglücklichen Karriere, wie sie leider allzu typisch war, als Trudi die wahre Liebe, beseelt vom Wunsch nach einem eigenen Heim suchte. Die Geschichte ruft in Erinnerung, dass die Zeit der Klassenunterschiede in Zentraleuropa noch gar nicht so lange her ist, aber nur allzu gerne vergessen wird. Ein Buch, das ich im Kontrast zu moderner Literatur gelesen habe. Es liest sich gut und eignet sich vorzüglich als Bettlektüre.
Über die Jahre habe ich einige seiner Bücher in Originalsprache gelesen. Dieses war die erste Übersetzung, die ich auf Grund einer Beschreibung (TV-Literatur Club??) gekauft habe.
Das Buch habe ich sehr genossen, da ich während jener Zeit (1965-73) in Nigeria gelebt habe und das Land seit 87 wieder regelmässig geschäftlich besuche. So bin ich mit den lokalen Sitten gut bekannt und kenne die Schauplätze sehr gut, denn meine Tätigkeit als Vermesser in der Ölexploration, brachte mich in weite Teile des Landes, aber vor allem in versteckte Winkel des Nigerdeltas. Lagos diente als Platz der Erholung und des Vergnügens. Auch habe ich 73 dort… Mehr dazu