Apefred

"Fred Ape"
(REAL NAME)
 
Top-Rezensenten Rang: 4.218
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 72% (1.089 von 1.508)
Ort: Dortmund Deutschland
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 4.218 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 1089 von 1508
Atlas eines ängstlichen Mannes von Christoph Ransmayr
Atlas eines ängstlichen Mannes von Christoph Ransmayr
5.0 von 5 Sternen Ein Geschenk!, 5. Oktober 2014
Ich sah im Buchladen meines Vertrauens, etwas in Eile aber durchaus noch wählerisch, ein Taschenbuch von Christoph Ransmayr liegen. Sofort fielen mir wieder die Bilder aus "Die Schreckens des Eises und Finsternis" ein, was ich damals (20 Jahre her?) atemlos las. Vor kurzem fiel mir noch ein Interview in die Hände, welches zusätzlich zu Ransmayr noch einen anderen Heroen meiner Wege, befragte: Reinhold Messner. Er und Ransmayr sind gute Freunde und haben zusammen nicht nur schon viel erlebt, sondern wohl auch viel über das Leben nachgedacht. In dieser Atmosphäre von Weltklugheit muss dieses Buch entstanden sein: "Atlas eines ängstlichen Mannes"… Mehr dazu
Stoner: Roman von John Williams
Stoner: Roman von John Williams
Schöne Einsichten geben dem Roman Klasse. Zum Beispiel "...dass nämlich jene Person, die man zu Beginn liebt, nicht jene Person ist, die man am Ende liebt, und das Liebe kein Ziel, sondern der Beginn eines Prozesses ist, durch den ein Mensch versucht, einen anderen kennenzulernen." Da stockt man erst mal, liest den Satz noch zwei, drei Mal, schaut auf sein eigenes Leben, das von anderen und ist plötzlich in so einer wohligen philosophischen Schauderei! Dabei ist das Leben von William Stoner ein hartes. Aufgewachsen auf jener, schon fast klischeehaft anmutenden kleinen Ranch, die ums nackte Überleben kämpft in irgendeinem amerikanischen Mittelwest… Mehr dazu
Winterjournal von Paul Auster
Winterjournal von Paul Auster
5.0 von 5 Sternen Auf dem Weg zum Zahltag!, 10. August 2014
Wenn ein Autor in der Lage ist, eine Biographie durchweg spannend, hoch unterhaltsam wie emotional mächtig niederdrückend zu schreiben, dann sollte man den Hut ziehen. Ich tue es hiermit. Mag sein, dass es daran liegt, dass mein Thema, nicht nur literarisch, immer mehr über die Phänomene des Älterwerdens handeln, sondern auch, weil ich selbst mitten in diesem Prozess stehe. Der Prozess des Lebens, abgeschossen als Pfeil mit der Geburt und schon da auf dem Weg ins Ziel. Unausweichlich. Vieles was dazwischen liegt, haben wir selbst in der Hand, können es so gut es geht gestalten, aber die meisten Lebensdramen entwickeln sich aus sich selbst heraus. Begegnungen… Mehr dazu