Der Schreibstil - naja. Viele allgemeingültige Sätze, die nichts im Leser auslösen und nur als schmückendes Beiwerk herhalten mussten. Für meinen Geschmack zu gezwungen und verblümt. Die Lieblingsfarbe der Autorin scheint grün zu sein, denn von Kleidung über Augenfarbe bis hin zu diversen Möbelstücken grünt es weit und breit. Das Lieblingswort war auch schnell gefunden: "intensiv" in allen erdenklichen Formen. Sowas sollte der Autorin doch spätestens beim Überarbeiten auffallen. Die Geschichte selbst: Zu Anfang gab es ein paar Highlights wo ich dachte, das könnte was werden. Aber mit der Zeit drehte dich alles… Mehr dazu
Mal was anderes, dachte ich, als ich mit dem Buch fertig war. Die Protagonistin strotz nicht nur vor Naivität, sondern auch vor Selbstironie. Dies kam in der Ich-Perspektive natürlich so richtig schön zur Geltung. Der Schreibstil las sich dementsprechend locker und ich konnte mir so manches Kichern nicht verkneifen. Die Autorin hat einen eigenen Stil, der mir sehr gefallen hat. Die Story selbst ist natürlich etwas flach gehalten und mehr oder weniger vorhersehbar. Aber trotzdem interessant genug, um am Ball zu bleiben. Gut gemacht, Frau Abides.
Nach den vielen 5-Sterne-Meinungen habe ich mir das Buch gekauft, denn auch der Klappentext klang vielversprechend. Doch schon bald kam die Ernüchterung. Die ersten Seiten strotzen nur so von 08/15 Worthülsten, die wohl die Gefühle und Empfindungen der Protagonisten auf poetische Weise wiedergeben sollen und dem Anschein nach von anderen Büchern zusammengetragen wurden. Die Autorin scheint ihren eigenen Stil noch nicht gefunden zu haben. Generell fand ich auch die Erzählerstimme wenig konsequent. Mal poetisch bei intimen Szenen, mal umgangssprachlich. Auch der häufige Perspektivewechsel nervte irgendwann und machte es mir schwer mich in die Darsteller… Mehr dazu