Manchmal erfährt man beim Lesen eines Buches ein unbeschreibliches Glücksgefühl, dann nämlich, wenn man dumpf Erahntes plötzlich in einem ganzen Buch ausformuliert vorfindet. Ohne diesen Bezug auf das Erahnte sind es einfach nur viele Worte, zu denen man kein Gefühl entwickeln kann. Diese beiden Extreme besetzt für mich die Lektüre der beiden Romane '"Der Steppenwolf"' und "'Demian'" von Herrmann Hesse. Während beim Ersteren die Spaltung zwischen gesellschaftszugewandter und gesellschaftsabgewandter Persönlichkeitshälfte, oder vielmehr die Unterteilung in tausend kleine Persönlichkeitsbestandteile, die sich alle selbst zu… Mehr dazu
Ich kann mich der Kritik meines Vorredners nicht anschließen. Natürlich ist es beinahe unmöglich, in 30 Tagen das Niveau A2 zu erreichen - das kann man in der Tat nur schaffen, wenn man "Vollzeit" lernt. Trotzdem kann man das Buch auch gut benutzen, wenn man weniger Zeit zur Verfügung hat, nur braucht man dann eben ensprechend länger als 30 Tage. Ich schätze es sehr, dass das Buch keine "Fertigsätze" anbietet, sondern grammatisch fundiert ist. Nur so ist man im prakischen Sprachgebrauch auf die verschiedensten Situationen vorbereitet, denn Muttersprachler kommunizieren nun mal nicht immer nur in Standardsätzen.
Wenn Ökonomen uns die Welt erklären wollen, stoßen sie in diesen Zeiten oft auf taube Ohren: Zu wenig haben sie in der Vergangenheit dazu beigetragen, uns die Komplexität der Ereignisse begreifbar zu machen, noch dazu hat die Uneinigkeit innerhalb ihrer Kaste dazu beigetragen, dass man das geflügelte Wort, demzufolge zwei Vertreter des Fachs mindestens drei Meinungen haben, inzwischen nicht mehr auf Advokaten, sondern auf Wirtschaftswissenschaftler anwendet. Doch bei Steven D. Levitt sollte man mit seinem Urteil nicht zu voreilig sein, denn Freakonomics präsentiert Wirtschaft auf eine andere Art. In dem in Zusammenarbeit mit dem Journalisten Stephen J. Dubner… Mehr dazu