Fiona

"Darling aus Schwabing"
 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 77% (253 von 328)

 

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Top-Rezensenten Rang: 17.217 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 253 von 328
So bitterkalt: Kriminalroman von Johan Theorin
So bitterkalt: Kriminalroman von Johan Theorin
0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Nachdem eine Freundin immer wieder von den drei Öland-Krimis des Autors geschwärmt hat, griff ich zu seinem neuen Werk. Die Story klang vielversprechend und zunächst überzeugte mich die feine und sehr literarische Sprache sehr. Endlich einmal ein Autor, der es versteht, seine Worte so zu setzen, dass sie gekonnt Stimmungen erzeugen und dem Leser Gefühle und Irritationen vermitteln können. Aber die Handlung schleppte sich dahin, kam kaum in Gang und verlor sich immer wieder in Weitschweifigkeiten (ich kann hier nicht ins Detail gehen, ohne zu spoilern). Das Enttäuschendste am ganzen Roman war für mich allerdings der Schluss. Eigentlich gab es ihn gar… Mehr dazu
Der Turm: Geschichte aus einem versunkenen Land. R&hellip von Uwe Tellkamp
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen langatmig, 23. Oktober 2012
Die Lektüre dieses Romans habe ich über weite Strecken als quälend empfunden. Geschraubte Sätze, die bei näherer Betrachtung doch ziemlich leer waren, reihten sich aneinander. Sprachpyramiden wurden um Nichtigkeiten herum errichtet. Und die Familie, um die es geht, ist doch in allem eine Durchschnittsfamilie, weißer Hirsch hin oder her. Dem Autor gelang es fast nie, mich wirklich für ihre Belange zu interessieren (vielleicht auch wegen der exaltierten Sprache nicht, mit der dies alles garniert war).
Sicher, die Idee, aus der Perspektive eines Jungen zu erzählen, gewissermaßen einen unverbrauchten Blick auf ein verbrauchtes Regime zu… Mehr dazu
In Zeiten des abnehmenden Lichts: Roman einer Fami&hellip von Eugen Ruge
1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen 3 Generationen DDR, 23. Oktober 2012
Eugen Ruge erzählt in diesem Roman die Geschichte einer weit verzweigten Familie. Er führt seine Leser nicht nur über Kontinente hinweg (von Sibirien bis nach Mexiko und wieder zurück), sondern auch über Zeitschranken und Erzählperspektiven. In jedem Kapitel wird aus der Sicht eines anderen Familienmitglieds erzählt, und das keinesfalls in chronologischer Ordnung. Das mag manche Leser stören, aber mich hat es gerade fasziniert. So ist jedes Kapitel ein Stück für sich und doch hebt sich das Ganze über alles hinaus. Daran ist vor allem der ironische Ton schuld, der sich zwar fein im Hintergrund hält, aber doch immer wieder… Mehr dazu