Gadgadasvara

"HomoBonaeVoluntatis"
 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 68% (158 von 233)
Ort: Westeuropa

Interessen
Interessen: Musik, vor allem J.S. Bach. 'Dämonischer' Mozart, Schubert, etwas Haydn, Chopin, etwas Mahler, etwas Richard Strauss, aber auch Miles Davis (60er und frühen 70er Jahre), gute Soulsachen der Mitte/Ende 70er, P-Funk, Electric- Jazz, David … Mehr dazu
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 1.232.868 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 158 von 233
Kriminalgeschichte des Christentums. Bd. 8: Das 15&hellip von Karlheinz Deschner
8 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Katholiken räumen gerne ein, das Renaissance-Papsttum repräsentiere einen Tiefstand in der Geschichte des Heiligen Stuhles. Deschner schreibt:
"Vielgescholten werden die Renaissance-Päpste in sittlicher Hinsicht. Doch mag nicht wenigen, mit mir, prinzipiell ein im Vatikan oder sonstwo herumvögelnder Pontifex immer noch hundertmal lieber sein als ein rigoroser Asket, der Tausende unschuldiger Menschen auf Scheiterhaufen, in Kriege und Folterkammern schickt."
Neu war, dass damals Leute auf dem Papstthron Platz nahmen, die aus ihrem Atheismus, ihrer ungehemmten Vetternwirtschaft und ihrem Libertinismus kaum noch einen Hehl machten.
Der Leidensdruck jedoch,… Mehr dazu
Kriminalgeschichte des Christentums: Die Alte Kirc&hellip von Karlheinz Deschner
32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Dieser 3. Band ist unter verschiedenen Gesichtspunkten besonders interessant.

Man pflegt sehr häufig, die von Deschner aufgezeigten Verfehlungen des katholischen Christentums dem jeweiligen Zeitgeist zuzuschreiben. Christen seien halt auch nur Kinder ihrer Zeit und man müsse die Dinge aus ihrer Zeit heraus verstehen.

Zunächst einmal liesse sich hier fragen, warum nicht auch Ausschwitz oder andere zeitgenössische Genozide unter die gleiche Rubrik fallen.
Ferner: Je mehr man die soziologische Determiniertheit menschlichen Handelns betont, desto mehr gerät man in Widerspruch zum Dogma menschlicher Willensfreiheit und Schuld.
Ausserdem… Mehr dazu
Kriminalgeschichte des Christentums: Das 13. und 1&hellip von Karlheinz Deschner
18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre!, 20. Mai 2007
Auch dieser Band seiner Kriminalgeschichte des Christentums zeigt Deschner voll auf seiner Höhe. Seine Gabe, die Dinge prägnant auf den Punkt zu bringen, der energische Schwung seiner Rede erinnern deutlich an Nietzsche; sein Talent, Pfeile pointenreich zugespitzt mit einer saftigen Dosis Satire zu verschiessen, an Voltaire.

Endlich einer, der die Dinge beim Namen nennt!

Dass des Lesers Begeisterung indessen nicht vollends in lauten Jubel ausbricht, liegt in der Sache selbst begründet. Denn was Deschner da vor unseren Augen wiederauferstehen und Revue passieren lässt, ist ein unübersehbares Meer der menschlichen Niedertracht, des vor keiner… Mehr dazu