Wie der werte Leser bereits aus dem Vorgängerroman wissen wird, ist der Abschuss der Columbiade geglückt und die drei menschlichen Insassen Barbicane, Nicholl und Ardan, sowie einige tierische Zeitgenossen befinden sich auf dem Weg zum Mond. Bis dahin ist es allerdings wohlweislich ein langer und im wahrsten Sinne des Wortes 'steiniger Weg', so dass unsere Helden mit allerlei Komplikationen zu kämpfen haben. Sie treffen (mehr oder weniger) auf Trabanten und Asteroiden, verlieren einen ihrer vierbeinigen Gefährten, sind extremen Temperaturen und der Schwerelosigkeit ausgesetzt und finden sich plötzlich in der Umlaufbahn des Mondes wieder. Auch wenn ich an dieser… Mehr dazu
Nikolas Nickleby sieht sich nach dem Tode seines Vaters in der Pflicht für seine Schwester und seiner Mutter zu Sorgen. Die Familie nimmt Kontakt zum Bruder des Verstorbenen, Ralph Nickleby, auf. Nun nehmen die Katastrophen mehr oder weniger konsequent ihren Lauf. Die vom Onkel vermittelte Stelle in einer Schule entpuppt sich zum einen, als ein bloßer Versuch Nikolas los zu werden, zum anderen ist die Schule selbst vielmehr ein Erziehungslager, in dem mangelhafte Ernährung mit körperlichen Züchtigungen einhergehen. Grund genug für den Titelhelden sich einen Schüler zu schnappen und aus der Anstalt zu verschwinden. In London selbst müssen sich derweil… Mehr dazu
In diesem Buch gibt es keine Hauptperson, die man mehrere hundert Seiten lang begleitet, mit der man mitleidet, deren Entwicklung man beobachten darf. Nein, Ivo Andric hat die titelgebende elfbögige Brücke, die Orient mit Okzident verbindet zur Hauptperson gemacht. Erbaut im 16. Jahrhundert in mühevoller, oftmals mit Gewalt erzwungener Arbeit, fällt sie 1914 österreichischen Truppen zum Opfer. Er verknüpft mit leichter Hand und in einer schönen, bildhaften Sprache das Schicksal dieser Brücke, die Geschichte des Balkans und vor allem lebendige Einzelschicksale über einen Zeitraum von knapp 400 Jahren. Dabei beschreibt er sowohl ernste, wie auch… Mehr dazu