Klaus Lutterbüse

(REAL NAME)
 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 75% (94 von 125)
Ort: Hamburg
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 371.648 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 94 von 125
Die Lämmer des Herrn: Roman von Yasmina Khadra
Die Lämmer des Herrn: Roman von Yasmina Khadra
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie braune Schlägerbanden, 6. September 2011
Die Bücher von Yasmina Khadra lösen ein, was man von guter Literatur erhofft: sie unterhalten spannend und belehren zugleich. Man weiß, dass Yasmina Khadras das Pseudonym des algerischen Autors Mohammed Moulessehoul ist, der seit 2001 mit seiner Familie im französischen Exil lebt, als hoher Offizier der algerischen Armee aber einbezogen war in die Prozesse, die er deshalb kundig aufgreifen kann und bewegend gestaltet. So erleben wir in "Die Lämmer des Herrn", wie nach dem Rückzug der französischen Kolonialmacht in einem kleinen Dorf am Fuße des Tlemcen-Gebirges sich eine fundamentalistisch-islamische Gruppierung bildet, die sich mit brutalen… Mehr dazu
Zwischen den Fronten: Erlebte Weltgeschichte von Peter Scholl-Latour
10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Augenöffnende Lektüre, 14. August 2011
Wer auf hohem Niveau interessant und sachlich fundiert, kompetent und unterhaltsam, uneitel belehrend und lebendig unterrichtet werden möchte über die globalen Zusammenhänge in Politik und Strategie rund um den Erdball, der greife zu diesem Buch. Der Autor nimmt den Leser mit auf die vielen Reisen, die ihn als Journalist und Zeitgenossen in einer Lebensspanne von mehr als 60 Jahren (zum Teil mehrmals) in alle Länder der Welt und zu Begegnungen mit erstaunlich vielen relevanten Politikern und Zeitkritikern geführt haben. Dabei zeigt sich, dass er ein waches Gespür hatte für sich anbahnende Krisen, so dass er immer wieder zur rechten Zeit am rechten Ort war… Mehr dazu
Eine Geschichte von Liebe und Finsternis: Roman von Amos Oz
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Problematische Beheimatung, 10. September 2010
Der Autor nennt sein in der Taschenbuchausgabe über 800 Seiten starkes Werk "Roman." Wenn er die Bezeichnung "Autobiographie" oder "autobiographischer Roman" verweigert, so will er gewiss nicht leugnen, dass der Roman weitgehend und auch sehr deutlich der eigenen Familen- und Lebensgeschichte folgt; das bezeugen schon die beibehaltenen Namen der einzelnen Personen und das ganzseitige Familienfoto im letzten Teil des Buches. Aber mit der Bezeichnung "Roman" will der Autor sich wohl die Freiheit sichern, über die bloße Rekapitulation purer Fakten hinausgehen zu können und seiner Darstellung der Personen und Geschehnisse, sosehr sie den Rahmen der Fakten auch beachten mag,… Mehr dazu