Dr. E. -L Wiesenecker

"wiesendoc"
(REAL NAME)
 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 63% (89 von 142)
Ort: Neusäß, Bayern
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 265.450 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 89 von 142
Wie frei sind wir noch?: Eine Streitschrift für de&hellip von Philipp Tingler
4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Provokation als Selbstzweck, 11. Oktober 2013
Der Titel führt völlig in die Irre, da die in ihm formulierte Frage an keiner Stelle des Pamphlets (so nennt der Autor sein Machwerk selbst)auch nur annähernd beantwortet wird. Liberalismus kann ja wohl nicht darin bestehen, mit atemberaubender Intoleranz andere Lebensentwürfe als die, dem Verfasser in den Kram passenden, zu schmähen, Konsumismus statt Kommunismus als alleinseligmachend zu preisen und in Lobhudeleien für Reagan und Thatcher zu schwelgen.
Die vom Autor für sich reklamierte Ironie finde ich nirgends, stattdessen plumpe Polemik gegen alles, was ihm nicht gefällt.
Schade, eigentlich hatte ich nach Gründen gesucht,… Mehr dazu
Alles, was ist: Roman von James Salter
Alles, was ist: Roman von James Salter
20 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Flickenteppich, 28. September 2013
Nun ja; wenn die Kritiker sich vor Begeisterung über das Alterswerk von Salter fast überschlagen, dann wird das wohl seinen Grund haben. Mir als gewöhnlichem Leser erschließt sich der Ursprung derartiger Euphorie nicht.
Das Buch liest sich in seiner Inkonsistenz oft mühevoll und ich habe den Eindruck, dass der Autor tatsächlich literarische Bruchstücke aus 30 Jahren im Spätherbst seines Lebens endlich zu einem Ganzen zusammenfügen wollte (wie im Titel angedeutet).
Kein Zweifel: es gibt sprachlich sehr dichte und fesselnde Passagen, aber dann plätschern die Worte wieder vor sich hin- wie im richtigen Leben. Vielleicht ist gerade… Mehr dazu
Fausto Coppis Engel: Erzählungen von Ugo Riccarelli
5.0 von 5 Sternen Philanthrop, 26. August 2013
Einfühlsam im Stil und von tiefer Menschenliebe durchdrungen, haben mich Riccarellis Sportlergeschichten unmittelbar in der Seele berührt, auch wenn ein missgünstiger Freund von einer Apotheose des Sports glaubte reden zu müssen.