Linn Ullmann ist eine in Norwegen sehr bekannte und beliebte Schriftstellerin, die in den vergangenen Jahren viele auch in Deutschland erschienene Bücher veröffentlicht hat, die auf unterschiedliches Echo trafen.
Ihr neuer hier vorliegender Roman ist die Geschichte einer Familie. Eine Familie, die scheinbar glücklich ist, die aber unter der Oberfläche Risse und Verwerfungen zeigt, die an jedem Familienmitglied unterschiedlich nagen und die ihre Ursachen in zahlreichen Geheimnissen haben, die sie voreinander verstecken.
Die Handlung erstreckt sich über insgesamt zwei Jahre und beginnt sozusagen mit dem Ende, als drei Jungen in einer norwegischen… Mehr dazu
Christoph Zürcher ist seit über zehn Jahren Ressortleiter der NZZ am Sonntag. Er ist einer der Journalisten, die es immer wieder hinaustreibt in die Welt, an die ungewöhnlichsten Orte und zu ganz besonderen Menschen, um danach den Daheimgebliebene davon zu berichten.
Er ist, das merkt man schon nach wenigen Seiten des vorliegenden Buches mit seinen gesammelten Reiseberichten, ein Mensch der das Abenteuer sucht und schwierige und unangenehme Situationen regelrecht auf sich zieht.
Sein Motto ist: Probleme lassen sich zuweilen auch dadurch lösen, indem man sich noch größere Probleme aufhalst.
Fast fünfzig Jahre lang hat die Fotografin Renate von Mangoldt Autoren fotografiert, zuerst eher zufällig, später dann systematischer. In einem langen Gespräch mit der ebenfalls in diesem Buch porträtierten Schriftstellerin Felicitas Hoppe gibt sie den Betrachtern ihrer Bilder Rechenschaft über ihren Weg und ihre Weise, Autoren abzulichten.
Es sind schwarz-weiß Bilder von großer Ausdruckskraft. Besonders die aus dem vergangenen Jahrhundert (1963- 1990) zeigen eine Menge an Schriftstellern, die längst tot und von denen einige auch fast vergessen sind, oder noch lebenden in ihren ganz jungen Jahren, wie etwa Martin Walser… Mehr dazu