Bücher-Bartleby

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Top-Rezensenten Rang: 769
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Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 769 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 2576 von 3469
Stoner: Roman von John Williams
Stoner: Roman von John Williams
5.0 von 5 Sternen Ein WUNDER, 30. August 2014
Stoner ist ein literarisches Phänomen, bei dem man sich die Augen reibt. Wie kann es sein, dass ein Roman, der bereits ein halbes Jahrhundert auf dem Buckel hat und von depressiver, pessimistischer Grundstimmung geprägt ist, zu einem hartnäckigen Best- und Longseller in den Jahren 2013/14 wird?

Ein Roman, der von einem eigenbrötlerischen Literaturprofessor handelt, einem Spezialisten für lateinisches Mittelalter und englische Renaissance zumal? Ein Roman, in dem Seminare, Prüfungen, Doktorarbeiten ausgiebig beschrieben werden? Ein Roman, der erzählt, wie sich die Professoren an einem Provinzcollege beharken und bekriegen, ohne dass das Ganze… Mehr dazu
Nachkommen.: Roman von Marlene Streeruwitz
Nachkommen.: Roman von Marlene Streeruwitz
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen MAG SEIN, 29. August 2014
Mag sein. Mag sein, dass. Dass diese Autorin Wichtiges zu sagen hat. Zu sagen hat über Gesellschaft und Geschlecht. Über Macht, Männer, Mädchen, Misere. Mag sein. Mag sein auch nicht. Ich kann es nicht entscheiden. Denn. Was soll ich machen? Ich kann diesen bescheuerten Streeruwitz-Stil nicht lesen. Einfach nicht lesen. Es nervt. Total. Diese kleingehackten Sätze. Wie früher in der Bundeswehrwerbung. Cool, männlich. Oder eben: feministisch.

Thema Buchpreis. Oh je. Betriebsbespiegelung. Nochmal: Oh je. Ein Blick hinter die Kulissen des Deutschen Buchpreises, jubelt die Zeit. Der hat uns ja dringend gefehlt. Dieser Blick. Was da so abgeht an… Mehr dazu
Die Frau auf der Treppe von Bernhard Schlink
Die Frau auf der Treppe von Bernhard Schlink
5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die rätselhafte Frau auf der Treppe  es ist ein faszinierendes Gemälde von Gerhard Richter, das zum zentralen Symbol in Schlinks neuem Roman wird.

Drei Männer, eine Frau, ein Gemälde. Ein schwerreicher Unternehmer, ein selbstverliebter Künstler, der das Bild von der Frau auf der Treppe gemalt hat (im Roman nicht G. Richter), und ein Anwalt, der zwischen ihnen im Streit um die Frau vermitteln soll und selbst involviert wird als Vierter im Karussell der Leidenschaft. Für den Unternehmer ist die Frau eine Trophäe, für den Maler eine Muse, nur für den Anwalt scheint sie ein menschliches Gegenüber. So war es, damals in den… Mehr dazu