Der Roman ist spannend und unterhaltsam und die Art, wie Lady Alexias kleine Tochter Prudence dank ihrer speziellen Fähigkeiten die Vampire und Werwölfe in ihrer Umgebung auf Trab hält ist einfach köstlich. Trotzdem finde ich, dass sich der lockere Ton der Reihe inzwischen ein wenig abgenutzt hat. Für 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung reicht es aber allemal.
Der ganze Roman handelt von den Schwierigkeiten der Menschen auf Snowman, auf Ke-Matlon und den Gefangenen in den Händen der Naats. Es gibt einige Überraschungen, besonders auf Snowman, wo Perry Rhodan mit seiner Gruppe auf einen alten Bekannten trifft, der sich in einer kritischen Lage als äußerst hilfreich erweist. Insgesamt kommen die Menschen auf ihrer Reise nach Arkon nicht voran, aber die Geschichte ist - trotz einiger Ungereimtheiten - recht gut aufgebaut und spannend.
Auch wenn PR neo 27 "Das Gespinst" leidlich spannende Unterhaltung ist, gibt es doch ein paar grobe Mängel, die einem den Spaß verderben.
Da wäre z.B. der neuerdings unsterbliche Crest, der sich aufführt wie ein Halbstarker ohne Verstand und Verantwortungsbewusstsein. Man fragt sich, ob "ES" wirklich akzeptiert hat, dass nicht Perry Rhodan sondern Crest den Zellaktivator erhalten hat und er sich wieder einen "Scherz" erlaubt wie in der Urserie, wo der "unbefugte" Träger eines Zellaktivators schon mal ein paar unangenehme Überraschungen erlebt hat.
Auch alle anderen wichtigen Akteure in dieser Folge führen sich auf, als ob sie sich… Mehr dazu