Dieses Album stellt neben dem unanfechtbaren "Black Woman & Child" definitiv das eindrucksvollste Machwerk des Bobo Dreads dar. Im Gegénsatz zu den neueren Alben geht es hier, rein musikalisch gesehen, eher ruhiger zu. Sizzlas klagende Stimme fließt über entspannte Neo-Roots Rhytmen. Hervorzuheben sind hier vor allem das großartige "Ripe like leaf", sowie das mit stimmlicher Unterstützung seines Mentors Luciano entstandene "In this Time". Bei dem einzigen Ragga-Tune des Albums "Bun dem Turf" zeigt sich bereits das Aufdämmern der agressiven Härte, die die neueren Werke partiell aufweisen. Als einzigen Ausfall gibt es das seltsame, absolut… Mehr dazu
Der Hammer! Der Bobo Ashanti wirft innerhalb eines Jahres drei Alben auf den Markt, ohne den geringsten Qualitätsverlust erkennen zu lassen. Die Produktion ist wie gewohnt von Phillip Burell, der wieder einmal einen pefekten Klangteppich für Sizzlas eindrucksvolle hypnotische Stimme gewoben hat. Nach der Eröffnung des Albums durch zwei ruhige Conscious Stücke, darunter der Titeltrack, meiner Meinung eines der besten Stücke auf der Platte, wird die Hardcore Fräse ausgepackt, und Sizzla läßt auf "Yes I get high" auf einem peitschenden, an Schüsse erinnernden Riddim keinen Zweifel an seiner Haltung zu High Cali Bud. In diesem Stil geht es weiter,… Mehr dazu
Black History ist Sizzlas drittes Album in diesem Jahr, und es ist sein bestes! Die Produktion stammt diesesmal nicht von Philipp Burell sondern von Sizzla selbst, wobei der Bobo Ashanti ungeahntes Potenzial erkennen läßt. Sizzla kleidet seine wie immer radikale, fast militante, afrozentrische Message in ein vielfältiges Soundgewand, welches von brachial über den Hörer hereinbrechenden Hardcore-Tunes wie das radikale "Bun dem up", welches einem förmlich den Zwang auferlegt, den Verstärker bis zum Anschlag aufzureißen, über den göttlichen, klagenden Conscious Tune "No Pain" und das hymnenartige, von… Mehr dazu