Michael Ehrreich

"Michagon"
(REAL NAME)
 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 72% (64 von 89)
Ort: Graz
Jahrestag: 29. September

Interessen
Literatur Mytholgie Mathematik Malerei
 

Beiträge


Top-Rezensenten Rang: 318.389 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 64 von 89
Der Menschensohn: Die Geschichte vom Leiden Jesu von Michael Köhlmeier
1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Tja, ich habe ja keine Ahnung, wie gut sonst Leser die Heilige Schrift, bzw. das Neue Testament kennen. Köhlmeier tut das dezitiert nicht. Vielleicht hat er das sogenannte Thomas-Evangelium gelesen, welches im Kanon keiner der christlichen Glaubensgemeinschaften zu finden ist, sicher hat er davn gehört.
Die anderen im Kanon der Heiligen Schrift befindlichen Texte allerdings kennt er ausserordentlich schlecht, wie sonst könnte er die Bergpredigt als den Zeitpunkt angeben, zu dem Thomas und Judas Ischariot Jesus kennenlernten?
Und die dazu dahingesetzten Interpretationen, warum die kanonisierten Evangelien, dies oder jenes so und nicht anders behaupten, sind… Mehr dazu
Diagnose Magenkrebs ... und zurück ins Leben (Gesu&hellip von Helmut Moldaschl
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rumble in The Jungle, 25. November 2008
"Diagnose Magenkrebs ... und ins Leben zurück" ist ein erstaunliches Buch. Nicht so sehr wegen des bedrückenden Themas, das jeden wie ein linker Hacken KO schlagen kann, sondern wegen der Tatsache, wie der Autor und Held des Romans nicht liegenbleibt und w.o. gibt, sondern aufsteht, weiterkämpft und ... gewinnt!
Man ist versucht diesen Kampf Helmut Moldaschls mit dem legendären Kampf George Foreman gegen Muhammed Ali, dem "Rumble in the Jungle" zu vergleichen: auch Autor und Held werden schon abgeschrieben, das Magenkarzinom wird als inoperabel eingestuft und der Tod ist abzusehen, doch der Krebspatient benützt ähnlich wie Ali, die Seile des Boxrings,… Mehr dazu
Der afrikanische Freund von Johannes Gelich
Der afrikanische Freund von Johannes Gelich
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Camus, 16. August 2008
Ein Buch, das Camus' "Der Fremde" mittelmässig paraphrasiert und ein Hund des Ich-Erzählers der ebenfalls Camus heisst, ein Mann, der ... wie es den Anschein hat ... gleichgültig ist und eine Gruppe von ehemaligen Schulkameraden, die sich noch nach 20 Jahren zu morbid pubertären Salzurger-Schickeria Spielchen trifft.
Man glaubt diese Leute zu kennen, aber nur wenn dieselben noch immer die dümmlichen Schnösel geblieben sind, die sie zur Zeit ihrer Matura waren.
Irgendwie wirkt die ganze Szenerie schlecht erfunden ... und bringt nichts neues, was man bei Camus, Musil und Torberg nicht schon besser gelsesen hätte.
Und die ganze Geschichte… Mehr dazu

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