Ich dachte eigentlich: gutes Orchester, gute Musik, ist bestimmt gut.
Aber Vorsicht: Es klingen einige Stücke kaum noch nach ihrem Original.
Hier meine ich besonders Hans Zimmers frühe Werke, bei denen hauptsächlich elektronische Musik verwendet wurde. Sie verliert alles was sie ausmacht. So klingt RainMan einfach nur billig, oder Days of Thunder verliert gerade das Bombastische. Schade eigentlich.
Der ganze Dreierband von Amann und Escher ist sehr ausführlich. Es kommt alles dran, was man sich überhaupt vorstellen kann. Wenn man mehr als nur den Stoff der Analysis-Vorlesung haben will, ist dieses Buch sehr geeignet.
Aber als begleitende Literatur kann ich dieses Buch nicht empfehlen. Das Problem. Das Buch ist so ausführlich, und der Stoff baut auf den vorherigen auf, dass, wenn man eines der hinteren Themen behandeln will (z.B. Intergalrechnung), so muss man zuerst sich mit den Notationen und Räumen, die früher definiert wurden, vertraut machen. Dies ist besonders dann ärgerlich, wenn man zu dem Band davor greifen muss, und dann dieses Objekt… Mehr dazu
Manchmal merkt man erst bei der Soundtrack-CD wie einfach dieser gemacht ist.
Denn die Musik verliert ohne die Bilder des Films einiges ihrer Wirkung. Im Film passt die Musik ohne Probleme.
Doch bei der CD beginnt man schon nach wenigen Tracks die Stimmung des Filmes zu verlieren. Der Soundtrack wirkt auf der CD relativ eintönig und einfach. Es fehlt irgendwie an Vielfalt, obwohl der Soundtrack nur ca. 40 Minuten lang ist.
Das ist kein Mangel der Musik, aber es fehlt der Film. So bleibt nur atmosphärische Musik ohne die Atmosphäre selbst.
Dies ist meiner Meinung nach ein Soundtrack, der ohne den Film einfach nicht funktioniert.