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A. Schilling

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Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 53% (16 von 30)
Ort: Bamberg
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 3.106.006 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 16 von 30
Vincent von Joey Goebel
Vincent von Joey Goebel
8 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Die Geschichte scheint am Anfang Potential zu haben. Goebel, ein Autor frisch im Denken und ausgestattet mit einem sicher inspirierenden Lebenslauf schafft dann aber nicht, was der Klappentext behauptet.
Angela Gatterburg schreibt im Spiegel: 'die Geschichte, geschrieben mit der entwaffnenden Hemmungslosigkeit der Jugend, ist mitreisend und bewegend'. Dies trifft für den Mittelteil des immerhin 400 Seiten starken Romans nun wirklich nicht mehr zu. Die Charaktere wurden nur mäßig entwickelt, fast kann man von Stereotypen sprechen, die man als Außenstehender in diesem Milieu eigentlich schon immer irgendwie so erwartet hat.
Die Handlung wiederholt sich, nach 15… Mehr dazu
Lila, Lila. Roman von Martin Suter
Lila, Lila. Roman von Martin Suter
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Den Spagat zwischen Liebesgeschichte (...) und Drama (Michael Schacht) hat Suter so nicht nötig, er bremst sich selbst zu einer Liebesgeschichte aus, die als Solche aber dennoch Berechtigung findet. Martin Suter jedoch, der Autor von "die dunkle Seite des Mondes" oder "Small World" hat in den genannten Büchern gezeigt, was er wirklich kann; "Lila, Lila" ist dagegen leider nur ein schwacher Abdruck!

Sicherlich sind die Protagonisten mit einem gewissen Feingefühl konzipiert, wirken dann aber die ganze Zeit auch nur wie ein Konzept ohne wirklichen Character zu entwickeln. Das grundsätzliche Thema Suters -asynchrone Lebensläufe bei der Selbstfindung- ist… Mehr dazu
Wie aus Deutschen Nazis wurden von Peter Fritzsche
Wie aus Deutschen Nazis wurden von Peter Fritzsche
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Entgegen der vorigen Rezension halte ich das Buch von Fritzsche ausgesprochen hilfreich! Auch wenn es inhaltlich vieleicht den Horizont des Schulalttags übersteigt, ist das Buch sicher nicht so "überladen" wie beschrieben. Ganz im Gegenteil, Fritzsche versteht die Zeit des Nationalsozialismus eben nicht wie viele deutsche Historiker als einzelnes Phänomen, welches dann auch als Einzelaspekt betrachtet wird. Viel eher versteht er die Erscheinung des Nationalsozialismus als Folgeerscheinung. Als Resultat mehrerer Ereignisse, die eben nicht erst ab Januar 1933 untersucht werden dürfen. Fritzsche fängt bereits 1914, dem Beginn zum ersten Weltkrieg an und rekonstruiert… Mehr dazu