Stefan M.

 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 88% (37 von 42)
Ort: Schweiz
 

Beiträge


Top-Rezensenten Rang: 33.629 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 37 von 42
Woni sing und stand: Ein grenzüberschreitendes ale&hellip von Uli Führe
Wir Schweizer sind uns leider gar nicht so bewusst, dass unsere schweizerdeutsche Sprache "nur" einer von vielen alemannischen Dialekten ist. Die Alemannen waren eine Bevölkerungsgruppe, die ihre frühmittelalterliche Siedlungs- und Herrschaftsgebiete vor allem im heutigen Baden-Württemberg und Elsass, in Bayerisch-Schwaben, der Deutschschweiz, Liechtenstein und Vorarlberg ausdehnten. Einst entstanden aus einem zusammengehörenden Volk von Alemannen, sind wir heute durch politische Grenzen getrennt und nennen uns jeweils Deutsche, Franzosen, Schweizer, Liechtensteiner oder Österreicher.

Nun haben jenseits des Rheins unsere "Brüder und Schwestern aus… Mehr dazu
Fremde im Visier: Foto-Erinnerungen an den Zweiten&hellip von Petra Bopp
Als Sammler von privaten Kriegsfotoalben habe ich mich sehr über das Erscheinen dieses Bildbands gefreut. Lange genug mussten wir Sammler auf eine würdige Behandlung dieser Thematik in deutscher Sprache warten.

Petra Bopp zeigt mit vielen einprägsamen Bildern und interessanten Kommentaren kaum bekannte Einblicke in den Alltag der Wehrmachtssoldaten. Hinter zunächst harmlos erscheinenden Bildern (Landschaftsbildnern, Gruppenfotos, etc.) konnte Sie anhand von Kontextstudien und Befragungen von ehemaligen Wehrmachtssoldaten und ihren Angehörigen die Einflüsse von Angst, Gewalt, Zerstörung und deutscher Kriegspropaganda aufzeigen. Die Auswahl von… Mehr dazu
Träger der Nahkampfspange in Gold. Willi Rogmann -&hellip von Willi Rogmann
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wer bei der Lektüre dieses Buches grosse Reue eines ehemaligen Soldaten der Waffen-SS erwartet, wird hier enttäuscht werden. Willi Rogmann will nicht beichten, sondern erzählen, was er alles in dieser intensiven Zeit erlebt und gedacht hat - und das ist wahrlich viel für einen Mann, der bei Kriegsende keine 25 Jahre alt war!

Wenn man sich als Leser jedoch an gewissen Stellen wünscht, dass die Entnazifizierung bei ihm stärker gegriffen hätte, so ist doch seine Offenheit - beispielsweise in der Schilderung seines ersten Zweikampfes Mann gegen Mann - sehr beeindruckend. Ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, erzählt er, was er über… Mehr dazu