Lahnstein

 
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Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 3.498.348 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 33 von 50
Die Menschenfresserin: Ein Märchen von Valérie Dayre
11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wie das Kind gefressen wird, wird nicht gezeigt. Wir nehmen an, es mußte nicht lange leiden. Was nicht gezeigt wird, das können Kinder ohnehin sich vorstellen.
Was gezeigt wird: ein Wahnsinn, eine Sucht, ein langes Leiden, ein schlimmes Ende, eine abgrundtiefe Reue. Das Böse: nicht faszinierend, sondern erbärmlich!
Mitleid mit der Täterin? Wunderbar sind in diesem Märchen die Erwachsenen, die angesichts einer Menschenfresserin gelassen reagieren: klug, nicht panisch.
Woher kommt das Böse? Weil es keine Antwort gibt, muß danach immer neu gefragt werden, und irgendwann zum ersten Mal!
Ein wunderbar einfaches und schönes… Mehr dazu
Das Dorf, das Dorf, die Erde, die Erde und der Sel&hellip von Muammar al Gaddafi
10 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Eine Quelle der Erkenntnis für den Leser der vielen Anmerkungen des Herausgebers und Übersetzers.
Wir haben die gute Chance, am Ende der Lektüre mehr über Gaddafi, sein Land, seine Politik und seinen Islam zu wissen, als umgekehrt Gaddafi zu wissen scheint über uns Deutsche, über die Politik des Westens, über Juden- und Christentum. Sympathisch ist, daß Gaddafi fast lustvoll-spielerisch und gewiss nicht dogmatisch sowohl uns, als auch seine Landsleute und seine Religion betrachtet. Literatur ist so nicht entstanden, eher etwas wie ein Traktat mit einigen phantastischen Elementen.
Fragmente aus verlorenen Sommern: Gedichte von Rüdiger Görner
3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leser, verliere dich!, 4. März 2001
Kann man sich einen verwilderten Garten vorstellen, der sich nach hinten auf eine uralte Kulturlandschaft öffnet, vorne aber von einer verkehrsreichen Straße in Wien begrenzt ist? Ein Garten, in dem noch Hölderlin und Rilke wuchs, ein Garten, in dem der Sage nach Pindar Gärtner war? Lernet goß seinen poetischen Impuls ohne weiteres in alte Formen, gleichgültig, ob diese ganz ausgefüllt wurden oder ob vieles überfloß. Im Café Holenia serviert uns Lernet stilvoll einen manchmal nicht recht heißen Doppelten - stellt aber ein Glas frischestes, um nicht zu sagen heiliges Wasser daneben. Leser, riskiere es! Du kannst dich nicht nur von… Mehr dazu