O. S. Dresden

"maximilian-blum"
(REAL NAME)
 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 70% (14 von 20)
Ort: Dresden
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 396.789 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 14 von 20
Ein Tag wie eine Brücke (AMIGA) / Vinyl record [Vi&hellip von DDR) Electra (Artrock
5.0 von 5 Sternen Eigenwillig stark, 18. Juli 2014
Bernd Aust meint selbst "Wir wollten mit dieser Platte ein jüngeres Publikum ansprechen, was uns glaube ich nicht so sehr gut gelungen ist". Klingt nach einem bösen Omen, wenn der Frontmann der Band so etwas sagt. In der Tat mag man das selbst gesteckte Ziel verfehlt haben - junge Leute, die Rockmusik hören wollen, werden an der Scheibe keine Freude haben. Kein dreckiger Sound, keine scheppernden crash-Becken, kaum Bass, zurückhaltend gedrivte E-Gitarren. Wohlgestimmter, klarer Gesang, Melodie im Vordergrund, Groove eher Nebensache. Auf jeden Fall uncoole Mugge. Mein Gott, damit wollte Electra die Jugend anno 1981 erreichen? Man hörts vielleicht an den… Mehr dazu
Electra: Tausend und ein Gefühl.AMIGA.(VINYL/ LP/ &hellip von ELECTRA
3.0 von 5 Sternen Mittelprächtig, 18. Juli 2014
Vom spannenden Cover und vor allem dem Backcover hätte man sich einiges erwarten können - doch die Platte überzeugt leider nicht besonders. Vor allem dann nicht, wenn man mit Alben wie etwa "Casablanca" von City vergleicht, die in derselben Zeit in der DDR entstanden sind. Wie schon beim Vorgängeralbum "Augen der Sehnsucht" ist vorwiegend Popmusik zu hören. Der vielseitige Einsatz verschiedener Instrumente und Effekte, sowie die Abmischung des Sounds haben sich zwar zeitgemäß verbessert.
Doch für eine Pop-Scheibe fehlt ganz klar der Hit. Am ehesten kann vielleicht "Illusion der Nacht" als diskotauglich gelten. Die anderen… Mehr dazu
Grün und Blau (Buch & CD Version) von Feeling B
3.0 von 5 Sternen Feeling B entsteigt dem Grab..., 14. Dezember 2013
...und liefert noch n neues Album ab. Der Nekromant, welcher sich hinter dieser Auferstehung verbirgt, hatte selbst einen Teil seines Herzens in jener Grube liegen. Einen, der offensichtlich nicht ruhen konnte. Flake Lorenz kann nur das getrieben haben, und so mag die Reinkarnation ok sein. Wenn es Flake höchstpersönlich macht...

Von Außen betrachtet handelt es sich um weitgehend belanglosen Deutschpunk, dessen Restauration und Veröffentlichung den Aufwand nicht wert ist. Aber nein, hier geht es doch um Nekromantie - eine schöne Kunst wenn man sie beherrscht. Flake holt sich da etwas mit Geld nicht bezahlbares zurück - und einigen ehemaligen Fans… Mehr dazu