Revolverheld

"Revolverheld"
 
Erhaltene "Hilfreich"-Stimmen für Rezensionen: 90% (44 von 49)
Ort: Wiesbaden
 

Rezensionen

Top-Rezensenten Rang: 42.554 - Hilfreiche Stimmen insgesamt: 44 von 49
Was Mann trägt: Gut angezogen in zwölf Schritten von Florian S. Küblbeck
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
"Was Mann trägt" ist ein hübscher kleiner Ratgeber für all jene, die "Chino" bis vor kurzem noch für ein Kleintier gehalten haben. Man lernt das 1x1 der Stoffe, Schnitte und die Grundtypen der Herrengarderobe und - wenn man Küblbeck folgen mag - eine erste Garderobe aufzubauen. Das Ganze ist nett erzählt und in einem schön gearbeiteten Taschenbuch aus gutem Papier mit Umschlagprägung und gutem Druck, ästhetischer Schrifttype und schönen Zeichnungen dargeboten. Die Finger lesen mit. Mich hat Küblbecks Art bei einer sympathischen Lesung beim Wiesbadener Herrenausstatter Jourdan überzeugt, ein handpraktisches Glossar mit dem… Mehr dazu
Gedichte und Liedertexte von Dr. med. Bernhard J. M. Diehl
Gedichte und Liedertexte von Dr. med. Bernhard J. M. Diehl
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Wer sich diesem Gedichtband widmet, sollte sich zunächst antiquarisch das Buch Eine Handvoll Menschlichkeit von Bernhard Diehl und Monika Schwinn besorgen. Denn diese Gedichte und Liedtexte sind nicht vom blauen Himmel gefallen, sondern sie haben einen dunklen Kontext, der aufschlussreich ist: Die Gedichte entstanden (zum Teil) in Isolationshaft. Bernhard Diehl ist wie vier andere deutsche Maltesterhelfer Ende der 1960er Jahre in einem Hospital in Vietnam gefangen genommen worden (Viele kennen bestimmt noch das Krankenhausschiff "Helgoland", über das damals viel berichtet wurde). Drei der fünf jungen Menschen verendeten… Mehr dazu
Eine Handvoll Menschlichkeit von Monika Schwinn
Eine Handvoll Menschlichkeit von Monika Schwinn
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen This all happens today, 14. April 2014
Da möchte ich dem vorigen Kritiker recht geben. Das Buch, das mir vor einigen Jahren schon in die Hände fiel, ist sicherlich das Erschütterndste, was ich je gelesen habe.

Krim-Krise, Syrien-Konflikt, ertrinkende Flüchtlinge auf dem Mittelmeer: Gewalt und Elend dieser Welt sind für uns seit Jahrzehnten fremd geworden. "Ist doch weit weg", denken wir und greifen zur Fernbedienung. Wir sehen oft gar nicht mehr, dass die Welt, so wie wir sie wahrnehmen, nur eine ganz kleine Welt ist, über die sich nur wenige freuen dürfen und das auch erst seit relativ kurzer Zeit. In einer breiteren Perspektive gehören weder Federbett, noch fließendes -… Mehr dazu